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Hochschule der Medien

Rektorwechsel an der Hochschule der Medien

Alexander W. Roos übernimmt Amt von Uwe Schlegel

Roos: Es gibt viel Spannendes zu gestalten

Die Hochschule der Medien (HdM) hat einen neuen Rektor: Professor Dr. Alexander W. Roos übernimmt den Stab von Professor Dr. Uwe Schlegel ab 1. November 2006. Am 26. Oktober verabschiedete Wissenschafts­staatssekretär Dr. Dietrich Birk den aktuellen Rektor und führte seinen Nachfolger offiziell ins Amt ein.

Rektorwechsel an der Hochschule der Medien
(Fotos: Michael Halfinger)

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Zur Detailansicht Prof. Dr. Uwe Schlegel, Dr. Bernd Kobarg, Dr. Dietrich Birk, Prof. Dr. Alexander W. Roos (v.l.)

Prof. Dr. Uwe Schlegel, Dr. Bernd Kobarg, Dr. Dietrich Birk, Prof. Dr. Alexander W. Roos (v.l.)

Grußworte sprach außerdem der Vorsitzende des Hochschulrats der HdM, Dr. Bernd Kobarg. "Die Amtszeit von Professor Schlegel war mit großen Herausforderungen verbunden. Er hat die Gründung der Medienhochschule gemeistert, ihren Aufbau und ihre Entwicklung bis heute vorangetrieben. Dies erforderte von allen Angehörigen der Hochschule Offenheit, Diskussionsbereitschaft und Mut zum Kompromiss, damit der Geist einer Scientific Community Einzug halten kann", erklärte der Staatssekretär.

Professor Dr. Uwe Schlegel war von 1998 bis 2001 Rektor der ehemaligen Hochschule für Druck und Medien. Diese fusionierte 2001 mit der damaligen Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen zur Hochschule der Medien. Deren erster Rektor ist Schlegel bis zum 31. Oktober 2006. Sein Nachfolger, Professor Dr. Alexander W. Roos, lehrt seit 1997 als Professor für Betriebswirtschaft und E-Business an der HdM. Seit vier Jahren engagiert er sich als Prorektor in der Hochschulleitung.

Zu den Meilensteinen in Uwe Schlegels 28-jähriger Hochschullaufbahn zählen unter anderem die Gründung und der Aufbau des heutigen Studiengangs Audiovisuelle Medien, der 1979 unter dem Namen Medientechnik an den Start ging. Damit stellte er die Weichen für die Neuorientierung der Fachhochschule in Richtung ergänzende Studiengänge für den gesamten Wirtschaftszweig Medien. Sichtbares Resultat ist der 1998 eingeweihte Erweiterungsbau der Hochschule, der Labore und Vorlesungsräume für die Audiovisuellen Medien, die Medieninformatik, die Medienautoren und die Medienwirte beherbergt.

Eine weitere Wegmarke der Amtszeit Uwe Schlegels ist die Fusion der ehemals selbständigen Hochschulen für Bibliotheks- und Informationswesen sowie für Druck und Medien im September 2001 zur heutigen Hochschule der Medien. Die Medien-Hochschule bietet inzwischen 17 Studiengänge rund um die Medien an. Darin sind rund 3200 Studierende eingeschrieben (zuvor 2500). Rektor Schlegel erinnerte Minister Frankenberg in seinem Grußwort zum Amtsantritt auch an die damals gemachte Zusage, die Angebote der fusionierten Hochschule an einem Standort zu bündeln. Derzeit sei der Erweiterungsbau für die Fakultät Information und Kommunikation, die noch in der Stadtmitte Stuttgarts untergebracht ist, im kommenden Landeshaushalt nicht berücksichtigt. "Wir benötigen den Bau dringend für die Zukunftsfähigkeit der Hochschule", erklärt Schlegel.

Als Rektor hat Uwe Schlegel außerdem die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen forciert. Die Hochschule der Medien gehörte zu den ersten Fachhochschulen des Landes Baden-Württemberg, die ihre Studien­angebote im Oktober 2004 hausweit auf das gestufte Studiensystem um­gestellt hat. Die HdM habe die Chancen erkannt, die der Systemwechsel bot, und nutze die neuen Rahmenbedingungen, berichtet Schlegel. HdM-Absolventen hätten nun ebenso wie Absolventen anderer Fachhoch­schulen bessere Möglichkeiten zur Promotion. Im Grad „Ph.D“ (Doctor of Philosophy in the Arts and Sciences), der Entsprechung des deutschen Doktors im anglo-amerikanischen Studiensystem, sieht der scheidende Rektor eine logische und konsequente Weiterentwicklung des Bachelor-Master-Modells. Darüber hätten sich auch die FH-Rektoren verständigt und unter Federführung der Hochschule für Technik Stuttgart sei ein Papier ausgearbeitet worden.

Wissenschaftsstaatsekretär Birk wünschte dem neuen Rektor der Medien-Hochschule, Professor Dr. Alexander Roos, viel Glück und Erfolg für die künftige Arbeit. Als Professor des Fusionspartners bringe er die besten Voraussetzungen für das Amt und das weitere Zusammenwachsen der Hochschule mit. Aufgrund seines Konzepts für die Zukunft der HdM war Roos vom Hochschulrat im ersten Wahlgang einstimmig gewählt und vom Senat bestätigt worden. "Das gibt ihm Rückhalt für die kommenden Aufgaben", so Birk.

Auch der Hochschulrat der HdM hat Aufbau und Entwicklung der jungen Medien-Hochschule konstruktiv begleitet und sich für ihr Fortkommen engagiert. Dr. Bernd Kobarg, Vorsitzender des Gremiums seit der ersten Stunde, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Rektor. Kobarg hofft, die Vernetzung mit der Wirtschaft gemeinsam mit Roos noch zu vertiefen und weiter auszubauen. Daran führe kein Weg vorbei für den Bestand im Wettbewerb um die besten Köpfe, bei Lehrenden und Studierenden.

Der neue HdM-Rektor lenkte den Blick ebenfalls in die Zukunft. Die größten Herausforderungen sieht Roos in der Bewältigung des erwarteten Studentenansturms im Jahr 2012. Dafür habe die HdM in den Bereichen Druck, Verpackung, elektronische Dienstleistungen (E-Services), Medienwirtschaft und Werbung tragfähige Angebote entwickelt und werde ihre Studienplatzkapazitäten ab 2007 um rund 20 Prozent ausbauen. Schwerpunkte setzen will der künftige Rektor außerdem beim Ausbau der internationalen Ausrichtung der Hochschule der Medien. Er möchte verstärkt englischsprachige Lehrveranstaltungen anbieten und die bereits vor 20 Jahren begonnene Partnerschaft mit China ausbauen und vertiefen. Er freue sich auf sein Amt und darauf, die Hochschule mit ihrem Potenzial gemeinsam mit Mitarbeitern, Professoren, Partnern, Freunden und Förderern voran zu bringen. "Es gibt Spannendes zu erleben und zu gestalten", so Roos. Er betonte, dass der Veränderungsprozess in der Hochschullandschaft nicht nur eine Chance sei, die die HdM bewusst nutzte. Er stelle zugleich einen Kraftakt dar, in den die Mitarbeiter eingebunden werden müssten. "Der Prozess hat gerade erst begonnen", erklärte Roos.

Die Prorektoren werden im November gewählt.

Bilder zu dieser Pressemitteilung finden Sie im HdM-Bildarchiv unter dem Monat der Veröffentlichung (10.2006). Die Verwendung des Bildmaterials ist bei Nennung der Quelle vergütungsfrei gestattet. Das Bildmaterial darf nur in Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Pressemitteilung verwendet werden.

VERÖFFENTLICHT AM

27. Oktober 2006

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Kerstin Lauer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon0711 8923 2020

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