Mediapublishing

Lookbook für "Dreamerfashion"

HdM-Alumna Laura Evers ist Teil des Modelabels "Dreamerfashion" und gestaltete im Rahmen ihrer Bachelorthesis ein Lookbook für die erste Kollektion ihrer Modefirma. Das Know-how aus ihrem Bachelorstudiengang Mediapublishing kann sie für die Arbeit in der Firma, aber auch bei der Gestaltung des aufwendigen Lookbooks einsetzen.

Lookbook als Thesis
(Fotos: Laura Evers)

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Zur DetailansichtLaura Evers hat Mediapublishing studiert
Laura Evers hat Mediapublishing studiert
Wenn die Bachelorthesis gemeinsam mit einem Unternehmen entstehen soll, warum nicht einfach die eigene Firma wählen? Das dachte sich auch Laura Evers. "Ich hatte schon länger den Wunsch, mein Studium mit dem Modelabel zu verbinden", erzählt sie. An der HdM studierte sie den Studiengang Mediapublishing. "Man lernt Skills, die überall einsetzbar sind", berichtet Evers. Mediapublishing sei ein sehr variabler Studiengang und nicht nur auf die Verlagsbranche ausgerichtet. Der Gedanke, die Thesis für das eigene Modelabel zu nutzen, motivierte sie zusätzlich: "Deshalb hat mir die Bachelorarbeit richtig Spaß gemacht". Das bestätigt auch der Betreuer ihres Projekts, HdM-Professor Stefan Schmid: "Laura Evers war natürlich hochmotiviert. Es gab professionell geschossene Fotos, dazu eine grobe Idee. Jetzt musste alles in ein entsprechendes Buchkonzept überführt werden", berichtet er. Zu Schmids Lehr- und Forschungsgebieten zählen unter anderem Design und Gestaltung für Verlage sowie Corporate Design.

Lookbook für den Einzelhandel

Zur DetailansichtBei "Dreamerfashion" sollen Kunden so genau wie möglich erfahren, welchen Weg die Kleidung von der Materialwahl bis zum Kauf geht. (Fotos: Laura Evers)
Bei "Dreamerfashion" sollen Kunden so genau wie möglich erfahren, welchen Weg die Kleidung von der Materialwahl bis zum Kauf geht. (Fotos: Laura Evers)
Die Idee für die Gestaltung eines Lookbooks kam Evers mit der anstehenden Veröffentlichung der ersten Kollektion von "Dreamerfashion". Beim klassischen Lookbook handelt es sich um eine Mappe, in der gedruckte Fotografien enthalten sind, mit denen ein Modelabel sich und seine Marke präsentiert. Ihrem Betreuer war Evers dankbar für den kreativen Freiraum: "Er unterstütze mich dabei, Lücken in meinem Konzept zu erkennen und zu schließen". So fehlte Evers anfangs der Zweck für ihr Lookbook. Nach Gesprächen im Modelabel stand bald fest, dass es den passenden Einstieg für den analogen Einzelhandel bietet. "Schön, wie die gestalterischen Freiräume erkannt und genutzt wurden", bestätigt Schmid.

"Selbst und ständig"

Teil des Unternehmens "Dreamerfashion" wurde Evers 2020. Anfangs noch für die Gestaltung des Logos zuständig, wurde sie bald für das gesamte Marketing eingesetzt. Viel Wissen habe sie sich selbst angeeignet, aber auch ihr Mediapublishing-Studium half ihr mit BWL-Grundlagen und dem Verständnis für die Funktionsweise von kreativen Unternehmen. Dass Selbstständigkeit viel Belastung bedeuten kann, merkte Evers schnell. Während ihres Einstiegs in das Modelabel, absolvierte sie zeitgleich ihr Praxissemester. Das bedeutete, tagsüber im Praktikum arbeiten und abends für das Fashionlabel gestalten. "Selbstständigkeit kommt nicht umsonst von selbst und ständig", sagt sie. Prof. Stefan Schmid stimmt zu: "Eine hohe Motivation geht oft Hand in Hand mit hohen Erwartungen an sich selbst und die eigene Leistung. Damit konnte Laura Evers gut umgehen".

180 Grad-Wende

Bei "Dreamerfashion" möchte Evers mit ihrem Geschäftspartner so genau wie möglich aufklären, welchen Weg die Kleidung von der Materialwahl bis zum Konsumenten geht. "Nachhaltige Mode ist lange keine Nische mehr, die Konkurrenz ist hart", erzählt sie. Produziert werden die Kleidungsstücke in Bangladesch. Was im ersten Moment nicht nachhaltig klingt, verfolgt aber ein klares Ziel: "Wir wollen zeigen: Faire Zusammenarbeit funktioniert auch mit dem globalen Süden". Die Statements auf der ersten Kollektion spiegeln die Unternehmenswerte der Firma wider: "F*ck fast Fashion", "Antiracist", "Be part of the Change". Für die Zukunft erhofft sich Evers, dass die Modeindustrie eine 180 Grad-Wende durchlebt: „Dabei sind nicht nur wir treibende Kraft, sondern alle Start-ups und junge Unternehmen in der nachhaltigen Modebranche". Über den Karriereweg von Laura Evers freut sich auch Prof. Stefan Schmid: "Nicht alltäglich, aber so schnell kann es gehen: direkt von der Studentin zur Unternehmerin".

 

Julia Lubos

VERÖFFENTLICHT AM

24. Mai 2022

KONTAKT

Laura Evers
E-Maillaura@dreamer.fashion

Prof. Stefan Schmid

Mediapublishing

Telefon: 0711 8923-2120

E-Mail: schmids@hdm-stuttgart.de

Prof. Dr. Rolf Jäger

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Telefon: 0711 8923-2973

E-Mail: rolf.jaeger@hdm-stuttgart.de

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