IDEepolis 2021 und Verleihung des META 2021

am 09.12.2021, online

 

 

Zeit für Verantwortung: Digitalisierungs nachhaltig gestalten

Begreift man Ethik als das „Klima der Ideen“, die uns umgeben und uns Hinweise geben, wie wir unser Leben gestalten können (Simon Blackburn), ist es gedanklich nicht weit zur physischen Umwelt und der Frage, wie wir Verantwortung für unser Überleben übernehmen können. Die globale ökologische Krise, die nicht mehr wegzureden ist, macht erweiterte Denkansätze notwendig. Der Philosoph Hans Jonas sprach bereits 1979 in seinem Buch „Das Prinzip Verantwortung“ von einer „planetarischen Ethik“. Die Digitale Ethik greift dies auf und reflektiert, wie Menschen auch die Digitalisierung global nachhaltig gestalten können – wie also digitale Technik so ausgestaltet werden kann, dass weniger Ressourcen verbraucht werden müssen und sie so einen Beitrag zu einem „guten Leben“ auf der Erde für alle beiträgt. Der Philosoph Ernst Bloch hätte hier wohl vom „Prinzip Hoffnung“ gesprochen – aber auch davon, dass man mit Veränderungen anfangen muss. Was heute noch wie eine Utopie scheint, kann die Realität von morgen sein. Wie kann Nachhaltigkeit in einer digitalen Gesellschaft aussehen? Welche Impulse setzt die digitale Transformation für Klimapolitik, nachhaltiges Wirtschaften und globale Gerechtigkeit? Was bedeutet das beispielsweise für das Feld der Künstlichen Intelligenz? Wie sieht derzeit der Ressourcenverbrauch in der digitalen Gegenwart aus? Wie greifen Unternehmen die so gesetzten Forderungen nach Nachhaltigkeit auf?

 

Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Unternehmenspraxis gehen diesen Leitfragen nach und laden das Publikum zum gemeinsamen Diskutieren und Nachdenken ein. Im Rahmen der Tagung findet zum 18. Mal die Verleihung des Medienethik-Awards META statt, mit dem herausragende journalistische Beiträge zum Thema „Technologie und Nachhaltigkeit“ von einer studentischen Jury prämiert werden.

 

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