DE

| EN

Studieren. Wissen. Machen.

Hochschule der Medien

Veranstaltungsbeschreibung

224458a Mediensoziologie

Zuletzt geändert:02.09.2019 / von Carlsburg
EDV-Nr:224458a
Studiengänge: Werbung und Marktkommunikation (Bachelor, 7 Semester), Prüfungsleistung im Modul Mediensoziologie in Semester 4 6 7
Häufigkeit: S20
Dozent: NN
Sprache: Deutsch
Art: -
Umfang: 2 SWS
ECTS-Punkte: 3
Workload: Kontaktzeit:
15 Termine zu je 2 SWh = 22,5 Zeitstunden
Vor- und Nachbereitung:
15 Termine zu je 2 SWh = 22,5 Zeitstunden
Anfertigen der Studienarbeit:
5 Tage zu je 8 Zeitstunden = 40 Zeitstunden
Gesamter Zeitaufwand = 85 Zeitstunden
Inhaltliche Verbindung zu anderen Lehrveranstaltungen im Modul: -
Prüfungsform:
Bemerkung zur Veranstaltung: Deutsch
Beschreibung: ACHTUNG:

Im Sommersemester 2016 wird die Veranstaltung durch einen Austauschprofessor abgehalten.
Ausreichende Englischkenntnisse sind zum erfolgreichen Besuch notwendig. Bitte besuchen Sie bei Rückfragen die erste Veranstaltung.

Die Rolle der Massenmedien wird in der Gesellschaft immer bedeutsamer. Die neue Unübersichtlichkeit im Angebot führt dazu, dass die handelnden Akteure Strategien zur Informationsselektion und so auch Komplexitätsreduktion entwickeln müssen, um diese stets anwachsende Informationsflut bewältigen zu können. Gerade das Internet birgt hierbei zahlreiche Möglichkeiten für die Menschen, sich Informationen zu beschaffen und mit anderen Menschen zu kommunizieren. So wirken sich die zahlreichen Technologieinnovationen auch auf die Strukturierung der Lebenswelt der Individuen aus, deren einzelne Lebensbereiche wie Arbeitsalltag und Freizeit sich hierdurch verändern. Zudem wachsen über die jeweiligen Technologien die unterschiedlichen Gesellschaften zusammen und es entsteht ein neues, massenmediales Verständnis von Zeit und Raum. In dem Seminar sollen unterschiedliche medien- und kommunikationssoziologische Theorien vorgestellt werden, die versuchen, diese Phänomene sozialen Handelns zu fassen und zu erklären. Dabei nähern sich diese Theorien aus ganz unterschiedlichen Richtungen an die Thematik an, z.B. systemtheoretisch (Luhmann), netzwerktheoretisch (Castells, Barabási, Buchanan, Watts), medientheoretisch (McLuhan) oder aus Perspektive der Theorie kommunikativen Handelns (Habermas). Die einzelnen Theorien sollen allerdings nicht nur thematisch abgehandelt, sondern auch auf exemplarische Beispiele angewendet und so das Bild der massenmedial geprägten Informationsgesellschaft gezeichnet werden.
Literatur: Jäckel, Michael (Hg.), 2005: Mediensoziologie. Grundfragen und Forschungsfelder. 1. Aufl. Wiesbaden
Neumann-Braun, Klaus/Müller-Doohm, Stefan (Hg.), 2000: Medien- und Kommunikationssoziologie. Eine Einführung in zentrale Begriffe und Theorien. Weinheim, München
Ziemann, Andreas 2006: Soziologie der Medien. Bielefeld

Weitere Literatur finden Sie in der HdM-Bibliothek.
Internet: Aktuelle Studien
Verstanden

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren