Die Alumni der HdM, Teil 93

Start-ups und Konzerne virtuell verknüpfen

Hannah Boomgaarden studierte Medienwirtschaft im Bachelor und Medienmanagement im Master an der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM). 2018 machte sie ihren Abschluss und arbeitet heute als Senoir Program Manager bei der Open Innovation Plaform STARTUP AUTOBAHN in Stuttgart. Auch ihre Branche hat die Covid-19 Pandemie beeinträchtigt und derzeit sucht Boomgaarden nach Möglichkeiten, Start-ups und Konzerne virtuell miteinander zu verknüpfen.

Hannah Boomgaarden (Foto: privat)

Hannah Boomgaarden (Foto: privat)

Bereits während ihres Bachelorstudiums tastete sich Hannah Boomgaarden in die Welt der Start-ups vor. Mit Stationen bei dem Corporate Startup Summit oder nach Abschluss des Bachelors bei einem Consulting Projekt Corporate Entrepreneurship bei Nestle konnte sie ihre ersten Erfahrungen im Entrepreneur-Bereich sammeln. Doch im Nachhinein würde sie ihre Semesterferien lieber für Reisen nutzen. Das hat sie nach ihrem Masterstudium in die Hand genommen und ist für zwei Monate nach Sri Lanka und Bali geflogen.

 

Alumnisprechstunde mit ...

Name: Hannah Boomgaarden
Alter:
30
Studiengang an der HdM:
Medienwirtschaft (Bachelor) und Medienmanagement (Master)
Jahr des Studienabschlusses:
2018

Thema der Abschlussarbeit: Corporate Entrepreneurship. Einflussfaktoren zur nachhaltigen Gestaltung von Unternehmertum in Unternehmen. Anhaltspunkte für die praktische Umsetzung

Stationen nach der HdM: Nach dem Bachelor: Freelancer: Testbirds/Crowdtesting Startup München, Corporate Startup Summit, Consulting Projekt Corporate Entrepreneurship bei Nestle

Nach dem Master: zwei Monate gereist, Festanstellung bei dem Silicon Valley based Investor Plug and Play Tech Center als Program, Community, Communication und Event Manager für die Open Innovation Plattform STARTUP AUTOBAHN powered by Plug and Play in Stuttgart

Berufsbezeichnung: Senior Program Manager


HdM:
Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Studentin?
Hannah Boomgaarden:
Ein Tag des Multitasking und der Freude. Ich habe meine Masterarbeit 30 Minuten vor der Absolventenfeier abgegeben und gleichzeitig ein 2.000-Personen-Event selbstverantwortlich für den daraufkommenden Montag organisiert. Trotzdem war die Absolventenfeier sehr wertig und schön, besonders, all die tollen Menschen, die einen auf dem Weg begleitet haben, nochmal zu sehen. Und als HdM-Studentin lernt man ja, mehrere Projekte gleichzeitig zu jonglieren und durchzubekommen - mit einem Lächeln im Gesicht.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Hannah Boomgaarden:
Ich war stolz auf mich und musste einen Rechtschreibfehler im Nachnamen meines Zweitprüfers korrigieren.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Hannah Boomgaarden:
Als das neue Gebäude - der Würfel - gebaut wurde, lernte ich am liebsten auf den Treppen vor dem Zitronenschnitz.

HdM: Wie sieht ihr heutiger Arbeitsplatz aus?
Hannah Boomgaarden:
Mein Büro liegt in dem Forschungsgebäude ARENA2036, sehr hell und modern - es wird an der Zukunft der Produktion gearbeitet. Unser Team ist jung und dynamisch und dazu dann noch überall auf der Welt verteilt. Also kann das Büro auch mal im Zug sein, im Flugzeug, auf einer Konferenz, bei einem Start-up oder einem Großkonzern. Doch aktuell mit COVID-19 ist es meistens zuhause.

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Hannah Boomgaarden:
Eine Butterbretzel auf den Weg in die Hochschule.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Hannah Boomgaarden:
Kaffeekochen und Mails checken.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Hannah Boomgaarden:
Erst einmal Danke an viele meiner Profs, die mich nicht nur fachlich auf meinem Weg supportet haben, sondern mir auch persönlich mit viel Rat und Tat an der Seite standen. Besonders kann ich aber Prof. Dr. Nils Högsdal erwähnen. Er hat nicht nur meine zwei Abschlussarbeiten betreut, sondern auch mein Interesse am Entrepreneurship geweckt und aufrecht erhalten. Auch jetzt arbeiten wir noch oft zusammen.

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben?
Hannah Boomgaarden:
Gute Frage. Spontan würde ich Medienmanagement bei Prof. Dr. Uwe Eisenbeis sagen und zudem auf jeden Fall alle praktischen Projekte.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Studentin wären?
Hannah Boomgaarden:
Mich im ersten Semester weniger stressen lassen und die Sommersemesterferien für mehr Reisen nutzen. Irgendwie habe ich da immer ein Praktikum oder andere Jobs gemacht. Und ich würde auf jeden Fall die Moderationsausbildung machen.

HdM: An was arbeiten Sie gerade?
Hannah Boomgaarden:
In meinem Job bringe ich Start-ups aus aller Welt mit den Abteilungen von Konzernen wie Mercedes Benz oder Porsche zusammen. Normalerweise haben wir das in Person gemacht, hier in Stuttgart oder irgendwo anders auf dieser Welt. Da arbeite ich gerade daran, wie wir das weiterhin gut machen können - nur virtuell. Zudem überlege ich, wie ich für mein nächstes Event ein paar große Namen davon überzeugen kann, dass sie bei mir auf der Bühne sprechen.

Carolin Hilleke

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