Computer Science and Media

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Kunst, Musik und der Stuttgarter Bahnhof

Stuttgart und Bahnhof, ein eher schwieriges Thema. Doch auf der MediaNight konnten Besucher einen ganz anderen Bahnhof kennen lernen, weit weg von einer Dauerbaustelle. Zudem zeigten Studierende wie man klassische Musik auf eine neue Art und Weise erleben kann, wie der Museumsbesuch in Zukunft auch die Jugend begeistern wird und was das Lagerfeuerlied im Unithekle mit einem coolen Citytrip zu tun hat.

 

 

 

 

Im ersten Teil unserer Vorstellungs-Serie zeigten wir euch, welche KI-Projekte unsere Studierende in diesem Semester entwickelt haben. Im zweiten Abschnitt geht es in dieser Woche um Projekte rund um Stuttgart. 

 

„Wer neu in Stuttgart ist, oder hier zu Besuch ist, weiß nicht, dass sich ein Besuch im Unithekle lohnt“, erklärt Markus Wagner, der zusammen mit drei Kommilitonen die Reiseführer-App „goQuest“ entwickelt hat. Deshalb haben die Medieninformatik-Studenten eine interaktive und gamifizierte App entwickelt, die spielerisch Geheimtipps liefert. „Im Unithekle müsste man beispielsweise ein Bier trinken und das Lagerfeuerlied von Spongebob singen“, erklärt der Studenten den spielerischen Charakter der App.  Die App soll dabei helfen echte Geheimtipps in den besuchten Städten zu finden, die wirklich noch geheim sind und die nur Locals kennen. Dabei können User ihre Geheimtipps angeben, die dann von Experten kuratiert werden. Neben der besten Party-Location hilft die App auch dabei gute Restaurants zu finden oder einen aktiven sportlichen Tag in einer neuen Stadt zu planen. 

 

Was bei einem City-Trip auch nicht fehlen darf ist ein Museumsbesuch. Auch dabei kann eine App, die zwei HdM-Studentinnen entwickelt haben, helfen. „ARt Tour“ heißt das Projekt, an welchem Anna Katharina Lindner und Valeria Orlova über das Semester gearbeitet haben. Der Name verrät schon, um was es geht: um Art und AR. Die App wurde in Zusammenarbeit mit der Kunstgalerie in Stuttgart entwickelt und vereint Augmented Reality und Kunst. Dabei führt die App die Besucher spielerisch durch Kunstaustellungen, indem man eine digitale Schnitzeljagd absolviert. „Damit sollen mehr junge Museumsbesucher für Kunst begeistert werden“, erklärt Valeria Orlova. 

 

Begeistert waren die Besucher auch von einem VR-Projekt, das in der Lernwelt für lange Schlangen sorgte. Dabei haben sieben Studierende in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Kammerorchester klassische Musik und die VR-Welt vereint. Mit VR-Brille, Kopfhörer und Controller ausgestattet begibt sich der Besucher in eine andere Welt, weit weg von Menschenmassen und lauten Geräuschen auf der MediaNight. Der User kann sich dabei sogar noch selbst einbringen und fühlt sich dabei fast wie der Dirigent selbst. Denn die Studenten und Studentinnen von Audiovisuelle Medien und Medieninformatik gestalteten das klassische Musik-Erlebnis interaktiv: man kann einzelne Instrumente selbst leiser und lauter machen und somit das Orchester leiten. 

 

In einer ganz anderen Welt, nämlich in einer längst vergangenen, konnten sich die MediaNight-Besucher mit der VR-Applikation „Historischer Bahnhof Stuttgart“ auf eine virtuelle Zeitreise begeben.  Nachdem die Besucher die VR-Brille aufgesetzt hatten, fanden sie sich im alten Stuttgarter Bahnhof wieder. Auch wenn Stuttgart ein eher gespaltenes Verhältnis zu Bahnhöfen hat, erhalten die Besucher hierbei ein gutes Gefühl, wenn sie in die Welt um 1900 eintauchen. Alte Dampfloks und Straßenbahnen fahren in den Bahnhof ein, der Schaffner winkt dem MediaNight-Besucher zu und die Infotafeln können interaktiv abgerufen werden. Die drei Medieninformatiker Isabel Marlene Susanne Huber, Julia Scheckenbach und Mathias Schultes entwickelten in ihrem Semester-Projekt eine Anwendung aus dem vergangenen Semester weiter. 

 

Sina Götz 



Kontakt:
Mona Weingart
Telefon: 071189232664
E-Mail: weingart@hdm-stuttgart.de

Weiterführende Links:
https://www.hdm-stuttgart.de/medianight

16. Juli 2019

Verstanden

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