Die dfv Mediengruppe – ein innovatives Familienunternehmen

Rouven Schellenberger, digitaler Vordenker der dfv-Mediengruppe
Rouven Schellenberger, digitaler Vordenker der dfv-Mediengruppe
dfv-Kommunikationschef Christoph Murmann im Austausch mit Mediapublisherinnen (Fotos: uhu)
dfv-Kommunikationschef Christoph Murmann im Austausch mit Mediapublisherinnen (Fotos: uhu)

»Mehr wissen, richtig entscheiden« – dieser Slogan steht für die dfv Mediengruppe in Frankfurt am Main, die am 7. Juni 2018 Ziel der Mediapublishing-Studierenden war. Als Gesprächspartner standen den Besuchern der Leiter der Unternehmenskommunikation Christoph Murmann, der Chefredakteur der digitalen Medienentwicklung Rouven Schellenberger und die für Personalentwicklung und Ausbildung verantwortliche Natalie Klein zur Verfügung.

Fachinformation für elf Branchen
Das Familienunternehmen dfv wurde 1947 von Wilhelm Lorch gegründet, ist noch immer in Familienbesitz, wird aber von angestellten Managern geführt. Mit einer Vielzahl an Fachzeitschriften und -zeitungen begleitet der dfv elf verschiedene Branchen publizistisch und erzielt einen jährlichen Umsatz von rund 144 Millionen Euro. Im Ranking der führenden Fachverlage, gemessen am Bruttowerbeumsatz der 150 größten Titel, steht die dfv Mediengruppe auf Platz 1 und ist ein Garant für unabhängigen Qualitätsjournalismus.

Die dfv Mediengruppe sieht motivierte und zufriedene Mitarbeiter als zentralen Erfolgsfaktor, deshalb ist sie sowohl im kaufmännischen als auch im redaktionellen Bereich tarifgebunden. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 950 Mitarbeiter, wovon 42 % in den Redaktionen der verschiedenen Fachblätter arbeiten. Die einzelnen Redaktionen fungieren autonom, nutzen aber gemeinsame Techniken (wie das hauseigene CMS). Bei Relaunches von Websites oder beim Aufsetzen neuer Produkte wie Apps profitieren sie von standardisierten Modulen, die abteilungsübergreifend eingesetzt werden, um Prozesse effizient zu gestalten. Die dfv Mediengruppe bildet Medien- und Veranstaltungskaufleute und 2018 erstmals auch Fachinformatiker aus.

Die Zielgruppe der Produkte sind Fachleute in elf Branchen, an erster Stelle Konsumgüter/Handel (wichtigste dfv-Publikation: ›Lebensmittel Zeitung‹), Textil/Mode (›TextilWirtschaft‹) und Marketing/Medien/Marktforschung (›HORIZONT‹). Die genannten Publikationen gehören zu den TOP 5 der werbeumsatzstärksten Fachzeitschriften Deutschlands.

Wie ein Start-Up denken

Aktuell gibt es über 140 kommerzielle Veranstaltungen pro Jahr sowie über 100 digitale Angebote. Im volatilen Umfeld der Digitalisierung warten viele neue Herausforderungen, denen mit neuen Entwicklungen begegnet werden muss. Es soll deshalb nicht nur optimiert und perfektioniert werden, vielmehr müssen neue Produkte konzipiert und entwickelt werden. Dafür wird »wie bei einem Start-Up« (Schellenberger) gedacht und mit Design Thinking gearbeitet. Da die dfv Mediengruppe viele verschiedene Zielgruppen hat, müssen die entwickelten Lösungen gut skalierbar sein. 

Beispiel eines solchen neu entwickelten Produkts ist eine App der Lebensmittel Zeitung namens ›LZ Storefinder‹, über die Vertriebsmitarbeiter des Lebensmittelbereichs prämierte Supermärkte in ihrer Nähe finden können. Als Treiber innovativer Themen macht die dfv Mediengruppe die Entwicklung von Märkten transparent und ermöglicht ihren Kunden so, die Zukunft mitzugestalten. »Wir machen Menschen in ihrem Beruf und ihrem Geschäft erfolgreicher«, so das Ziel der dfv Mitarbeiter - wie das geschieht, davon konnten die Studierenden bei ihrem Besuch einen nachhaltigen Eindruck gewinnen.

(lb090 und vh046)

20. Juni 2018