Nutzerzentrierte Innovation mit DesignAgility - ein Semesterprojekt zusammen mit dem Buchverlag Dorling Kindersley

Gelerntes in Projekten umsetzen - dies verspricht der Kurs Medienkonvergenz bei Prof. Schlüter. Zusammen mit dem Dorling Kindersley Verlag (im folgenden mit DK abgekürzt) haben wir, das 6. Semester des Studiengangs Mediapublishing, im Wintersemester 2021/22 ein Innovationsprojekt mit der Superchecker-Reihe von DK gestartet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeitgleich wurde das selbe Projekt im Studiengang Graphic Communications Management (GCM) an der Ryerson University Toronto unter Leitung von Layal Shuman bearbeitet. Gemeinsam machten wir uns mit Herrn Schlüter an eine herausfordernde Aufgabe.

 

Design Agility, diese Methode war uns bereits gut bekannt - schon im 3. Semester sammelten wir erste Erfahrungen damit. Nun war es wieder Zeit, das Gelernte anzuwenden. Mithilfe dieses methodischen Rahmens, welcher aus acht Phasen besteht, starteten wir das Projekt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der erste Schritt war die Recherche: Dazu teilten wir uns in verschiedenen Teams auf und sammelten relevante Daten zu verschiedenen Aspekten. Der nächste Schritt war die Erstellung der Personas. Hierbei war es uns wichtig, sehr unterschiedliche Eigenschaften einzubinden, um ein möglichst vollständiges Abbild der Zielgruppe zu gewährleisten. Damit, basierend auf den Personas, die richtigen Schlüsse im Hinblick auf ein Produkt gezogen werden können, war es wichtig, direkt mit der Zielgruppe zu sprechen. So gestalteten wir einen Fragenkatalog für die verschiedenen Probanden. Aus den Interviews ergaben sich dann für jede Zielgruppe mehrere User Storys. Hier sind besonders wichtige Anforderungen jeder Zielgruppe an das Produkt eindrücklich formuliert und genau auf den Punkt gebracht. Diese User Storys sind wir dann gemeinsam mit den Ansprechpartnerinnen von DK durchgegangen und haben anhand ihres Inputs eine Bewertung und Priorisierung durchgeführt.

 

Nun hatten wir also unsere Zielgruppen interviewt und konnten endlich mit der Prototyp-Erstellung beginnen. Hieß: die selektierten User Storys ausarbeiten und dann inhaltlich verständlich visualisieren.

Um all unsere Kreativität und unseren Ideenreichtum auszuschöpfen, beschlossen wir uns erneut in Gruppen aufzuteilen und verschiedene Ansätze zu verfolgen. Dabei entstanden insgesamt sieben Gruppen.

 

Wir hatten also viel vor!
Und es ist auch Einiges dabei herumgekommen. 

Folgende Grafik gibt ein paar Eindrücke von unseren erarbeiteten Prototypen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch ob all diese Dinge wirklich etwas taugen, konnten wir nur feststellen, indem wir unsere Prototypen mit der Zielgruppe getestet haben. Hier konnten wir also wieder mit unseren vorherigen Interviewpartner*innen ins Gespräch kommen und ein ehrliches Feedback zu unseren Prototypen erhalten. Dies wurde dann vor allem für unser Abschlussgespräch mit dem DK Verlag wichtig. Das Feedback von unseren Probanden ist sehr positiv ausgefallen. Viele Ideen fielen auf Zustimmung oder waren interessant für die Befragten.

 

Nachdem alle Tests durchgeführt wurden, waren wir auch schon fast am Ende der ganzen Veranstaltung. Jetzt stand noch die Präsentation unserer Erarbeitung vor dem DK Verlag an. Dafür haben wir eine Präsentation vorbereitet, in der wir all unsere Schritte erläutert und unsere Prototypen, sowie das Feedback zu diesen, vorgestellt haben. Am Ende haben wir dem DK Verlag zu jedem Thema unsere Handlungsempfehlungen dargelegt.
Der Verlag war sehr zufrieden und begeistert von unserer Erarbeitung. Und wer weiß, was wir in der nächsten Zeit an Umsetzung erleben.

 

Doch was gibt es jetzt noch zu Vorlesung zu sagen:
Für unsere Gruppe war es eine sehr coole und bereichernde Erfahrung mit einem etablierten Verlag zusammenzuarbeiten und die Methode des DesignAgility nicht "bloß" auf eine fiktive Situation anzuwenden. So fühlte man sich sehr nah an der tatsächlichen Arbeitswelt und salopp gesagt, auch von Nutzen. Wir konnten sehr kreativ werden und verschiedene Möglichkeiten ausprobieren.

 

Sophia Oroszi, Emma Weiterer

 


Kontakt:
Prof. Dr. Okke Schlüter
E-Mail: schlueter@hdm-stuttgart.de

24. Februar 2022