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Studie 10. November 2016

Wie verbraucherfreundlich sind Inkassoschreiben?

Eine Studie des Media Entrepreneur Centers der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) und der Rostocker Marktforschungs- und Beratungsagentur Kaufmann & Kirner zeigt, dass Inkassoschreiben korrekt, rechtskonform und für die Adressaten ohne Weiteres verständlich sind. Die neu eingeführten gesetzlichen Regelungen für Inkassounternehmen haben sich demnach bewährt.

Erfüllen Inkassounternehmen die gesetzlichen Richtlinien?
Erfüllen Inkassounternehmen die gesetzlichen Richtlinien?

Die Studie mit dem Titel "Wie verbraucherfreundlich und transparent sind Inkassoschreiben?" wurde von der infoscore Forderungsmanagement GmbH, einem Unternehmen der Arvato Financial Solutions, in Auftrag gegeben und am 8. November 2016 veröffentlicht. Sie untersuchte, inwieweit in der Praxis eine Umsetzung des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) erfolgt, das zum 1. November 2014 um Paragraph 11a erweitert wurde und eine umfassende Darlegungs- und Informationspflichten für Inkassounternehmen vorsieht. Außerdem stand die Frage im Mittelpunkt, wie die Schuldner selbst die Qualität und den Informationsgehalt von Inkassoschreiben beurteilen.

Unternehmen erfüllen Darlegungs- und Informationspflichten

Die Studie zeigt, dass der Auftraggeber zu 100 Prozent benannt wird. In 99 Prozent der Fälle nennen die Inkassounternehmen den Forderungsgrund. Auch das Vertragsdatum geben die Inkassounternehmen in 91 Prozent der Fälle konkret an, beziehungsweise liefern ansonsten Informationen, die dem Lebensbereich der Forderungsentstehung besser entsprechen. Weiterhin geht aus der Studie hervor, dass die Schuldner die Inhalte der Schreiben auf Anhieb verstehen. Die für den Schuldner wichtigen Informationen wie der Grund der Forderung, Auftraggeber, Vertragsdatum und -gegenstand sind auf den Schreiben ersichtlich. Außerdem untermauert die Studie, dass gesetzliche Inkasso-Regelungen von Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden.

Dr. Helmut Wittenzellner, Professor im Studiengang Print-Media-Management an der HdM und Leiter der Studie, fasst zusammen: "Die Studie zielte darauf ab, die Wirksamkeit der bestehenden rechtlichen Bestimmungen empirisch zu überprüfen. Damit existiert für alle betroffenen Akteure wie Inkassounternehmen, Rechtsanwälte, aber auch den Gesetzgeber eine gesicherte Grundlage, die als Ausgangspunkt für künftige Diskussionen dienen kann."

Das Media Entrepreneur Center der HdM

Das Media Entrepreneur Center ist ein Institut der Hochschule der Medien Stuttgart, das das Gründungsgeschehen in Forschung und Lehre zum Gegenstand hat. Seit 1997 wurden junge Unternehmen und Unternehmensnachfolgen durch Methoden aus den angewandten Wissenschaften auf den Weg in die Praxis gebracht.

Weiterführende Links

Studiengang Print-Media-Management

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Kontakt

Name:
Prof. Dr. Helmut Wittenzellner  Elektronische Visitenkarte
Funktion:
Professor
Studiengang:
Print-Media-Management (Bachelor, 7 Semester)
Fakultät:
Fakultät Druck und Medien
Raum:
189, Nobelstraße 10 (Technikbau)
Telefon:
0711 8923-2140
Telefax:
0711 8923-2192
E-Mail:
wittenzellner@hdm-stuttgart.de

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