Die Lehrangebote von Prof. Dr. Petra Grimm können zum Erwerb des sogenannten ETHIKUMs angerechnet werden. Informationen zu diesem Zertifikat finden Sie hier.


Die regelmäßig stattfindenden Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Petra Grimm sind im Folgenden aufgelistet.
Hinweis: Prof. Dr. Petra Grimm befindet sich im Sommersemester 2022 und im Wintersemester 2022/23 im Forschungsfreisemester und wird in diesen keine Lehrveranstaltungen anbieten.


im Studiengang Medienwirtschaft B.A.


Interdisziplinäres Projekt: Medienwissenschaft

Ziel des Projektseminars ist es, einen Preisträger für den Medienethik-Award (META) zu ermitteln, der einmal im Jahr von Studierenden des Studiengangs Medienwirtschaft verliehen wird. Das bedeutet, dass das studentische Team die Jury bildet, die anhand der sogenannten „MediaCharta“ – dem verbindlichen Kriterienkatalog des META – Medienbeiträge in Print, Radio und Fernsehen analysiert und bewertet. Zudem organisiert das Projektteam das Event der Preisverleihung, hierzu zählen u. a. die Sponsorenakquise, das Marketing und die Eventgestaltung.
Die Auszeichnung META versteht sich als Qualitätssiegel für wertebewusste und ethisch orientierte Medieninhalte. Weitere Informationen rund um den META finden Sie hier.

Medientheorien

In der Vorlesung wird eine Einführung in semiotisch, kommunikationswissenschaftlich und soziologisch ausgerichtete Ansätze gegeben. Ebenso werden Grundlagen zur Funktion der Massenmedien dargelegt. Die theoretischen Ansätze werden praktisch erprobt und eingeübt in der Analyse von medialen Äußerungen.
Die Studierenden werden nach Abschluss des Moduls das Grundlagenwissen der Medien- und Kommunikationstheorie erworben haben. Ebenso werden sie in der Lage sein, die Muster des Bedeutungsaufbaus und der Realitätskonstruktion in medialen Äußerungen zu analysieren.

 

in den Studiengängen Medienmanagement M.A., Unternehmenskommunikation M.A., Audiovisuelle Medien M.A.


Ethik & Narrative Medienanalyse

Der Mensch ist ein "homo narrans": Das Tier, das erzählt. Schon längst besteht in den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen Einigkeit darüber, dass viel stärker als rein vernunftbasiertes Faktenwissen es die Geschichten sind, die wir uns gegenseitig erzählen, die unser Denken, unser Handeln und unsere gemeinsamen Wertvorstellungen prägen. Mithilfe der Methode der narrativen Medienanalyse können derartige Narrative in Medienbeiträgen wie beispielsweise Spielfilmen nicht nur identifiziert, sondern auch für den Aufbau einer narrativen Digitale Ethik genutzt werden. In jedem Semester widmet sich das Seminar daher einem ganz bestimmten Thema aus dem weiten Feld der Digitalen Ethik. Anhand von Medienprodukten wie Filmen einerseits und theoretischen Texten zur Philosophie und Ethik des behandelten Themas andererseits werden gemeinsam die Grundlagen für eine narrative Digitale Ethik erarbeitet.

Think Tank

Der Think Tank ist einer Lehrveranstaltung der etwas anderen Art: Wir arbeiten nicht ein Thema ab, sondern entwickeln gemeinsam ein Zukunftsszenario. Die Teilnehmer lernen dabei die Methodik der "Narrativen Szenarioentwicklung", die auch im Unternehmensbereich vielfältig anwendbar ist, kennen. Auf dem Weg dahin setzen wir uns mit den aktuellen Entwicklungen, Thesen und Prognosen auseinander. Auch die Form der Präsentation des Zukunftsnarrativs entwickeln wir gemeinsam – das kann von einem Folder über eine Broschüre bis zu einer Website oder einem Podcast reichen. Beispiele für frühere Projektergebnisse der Lehrveranstaltung Think Tank finden sich hier.

Tutorium

Das in den Medienmaster-Studiengängen vorgesehene Tutorium kann auch am Insititut für Digitale Ethik (IDE) bei Prof. Dr. Petra Grimm absolviert werden. Interessenten sollten Vorkenntnisse im Bereich der Digitalen Ethik, beispielsweise aus früheren Lehrveranstaltungen, mitbringen. Tutorinnen und Tutoren erhalten so die Möglichkeit, entweder bei den Forschungsaufgaben oder in der Wissenschaftskommunikation des Instituts mitzuwirken. Das Tutorium wird regelmäßig auf der Medienmaster-Website neu ausgeschrieben.