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34416 Semiotik (Mediensemiotik)

Zuletzt geändert:29.04.2014 / Müller
EDV-Nr:34416
Studiengänge: Elektronische Medien (Master), Prüfungsleistung im Modul Schwerpunkt Unternehmenskommunikation Wahlpflicht: Kommunikations- und Medientheorie in Semester 2 3
Häufigkeit: S15; W15/16; S16; W16/17
Dozent: Prof. Dr. Michael MüllerDetails zum Dozenten
Sprache: Deutsch
Art: S
Umfang: 2 SWS
ECTS-Punkte: 2
Workload: Seminar:
15 Termine zu je 2 SWS = 22,5 Zeitstunden

Vor- und Nachbereitung:
15 Termine zu je 1 SWS = 11,25 Zeitstunden

Recherche und Ausarbeitung = insg. 56,25 Zeitstunden

Gesamter Zeitaufwand (Workload) = 90 Zeitstunden

Prüfungsform: ST, 4 Wo
Formale Zulassungsvoraussetzungen: keine
Setzt inhaltliche Vorkenntnisse entsprechend folgender Module / Lehrveranstaltungen voraus: keine
Veranstaltung ist Basiswissen für folgende Module / Lehrveranstaltungen: --
   
Beschreibung: Die Semiotik, die "Lehre von den Zeichen", liefert eine Grundlagentheorie für das Verständnis von menschlicher Kommunikation und insbesondere auch medialer Kommunikation. Nach einer Einführung in die wichtigsten theoretischen Hintergründe der Semiotik werden semiotische Modelle und Ansätze in der praktischen Analyse von medialen Äußerungen (Filme, Werbung, journalistische Texte, interaktive Medien) erprobt und eingeübt. Die Studierenden lernen so ein praxistaugliches Handwerkszeug kennen, das ihnen ermöglicht, Medien auch auf versteckte Botschaften hin zu analysieren. Welche Wertsysteme vermitteln die Medien? Was sagen sie über unsere Realität aus? In welcher Weise konstruieren sie das mit, was wir für "Realität" halten? Diesen Fragen versuchen wir auf der Basis von beispielhaften Analysen medialer Äußerungen nachzugehen.

Thema im Sommersemester 2014 werden unterschiedliche Formen medialen Erzählens in TV-Formaten, in Internetvideos und in Social Media sein; gemeinsam werden wir Beispiele aus diesen bereichen analysieren.

Lernziele: Die Studierenden beherrschen nach Abschluss des Modulteils die wichtigsten theoretischen Hintergründe und Methoden die Semiotik. Sie haben sich beispielsweise mit Zeichen- und Referenztheorie, multicodialen Äußerungen und narrativen Strukturen auseinandergesetzt. Sie sind in der Lage, semiotische Werkzeuge für die Analyse von Medieninhalten und Medienkonzepten einzusetzen. Auf der Basis dieser Analysen können sie mediale Äußerungen nach ihrer inhaltlichen und kommunikativen Qualität wissenschaftlich fundiert beurteilen.
   
Literatur: Sottong, Hermann / Müller, Michael (1998): Zwischen Sender und Empfänger. Eine Einführung in die Semiotik der Kommunikationsgesellschaft. Berlin.

Volli, Ugo (2002): Semiotik. Eine Einführung in ihre Grundbegriffe. Tübingen, Basel: UTB.

Krah, Hans /Titzmann, Michael: Medien und Kommunikation. Passau 2011

Karmasin, Helene: Produkte als Botschaften. 4. Auf. München, Wien 2007

Weitere Literatur finden Sie in der HdM-Bibliothek.

 Letzte Aktualisierung der Beschreibung: 29.04.2014

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