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Über die HdM

Foto: Mitra Schmidt

Die Hochschule der Medien ist eine staatliche Hochschule (Träger: Land Baden-Württemberg) und bildet Spezialisten rund um die Medien aus. Seit 1. September 2001 bündelt sie das Know-how der ehemaligen Hochschule für Druck und Medien (HDM) - eine traditionelle Ausbildungsstätte für Druck- und Medientechnik - und der Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen (HBI).

Die Hochschule deckt alle Medienbereiche ab - vom Druck bis zum Internet, von der Gestaltung bis zur Betriebswirtschaft, von der Bibliothekswissenschaft bis zur Werbung, von Inhalten für Medien bis zur Verpackungstechnik, von der Informatik über die Informationswissenschaft bis zum Verlagswesen und zu elektronischen Medien.

Über 20 akkreditierte Bachelor- und Master-Studiengänge spiegeln diese Inhalte wider. Rund 4500 Studierende sind zur Zeit an der Hochschule eingeschrieben.

Geschichte der HdM

Die Hochschule der Medien (HdM) entstand am 1. September 2001 durch den Zusammenschluss der Stuttgarter Hochschulen für Bibliotheks- und Informationswesen (HBI) sowie für Druck und Medien (HDM).

2015: Die Hochschule der Medien wächst stetig. Foto: Kim Kunze

Die HBI, vor 60 Jahren zunächst als Ausbildungsstätte für öffentliche Bibliotheken in Süddeutschland gegründet, baute ihr Fächer- und Aufgabenspektrum aus und entwickelte sich zur größten Nachwuchsschmiede für das Bibliotheks- und Informationswesen in Deutschland.

Die Wurzeln der HDM in der Ausbildung rund um den Druck und die Medien reichen bis ins Jahr 1853 zurück. 1903 bilden die Fachschule für Buchdruckgewerbe und die Städtische Gewerbeschule Fachkräfte im Buchdruck aus. 50 Jahre später entstand die Höhere Fachschule für das Graphische Gewerbe, an der ein Vollstudium der Druckereitechnik möglich war. 1972 wurde die Fachhochschule für Druck gegründet, die 1979 mit der Ausbildung der ersten Medientechnik-Ingenieure begann. Damit stellte sie die Weichen für die Erweiterung ihres Studienangebots.

Zeittafel HdM

2000
Am 29. Juni verabschiedet der baden-württembergische Landtag das Gesetz zur Errichtung der Hochschule der Medien.

2001
Am 1. März startet der Master-Studiengang Medien-Autor.
Am 1.September nimmt die Hochschule der Medien offiziell den Betrieb auf.
Am 1. Oktober beginnt Bachelor-Studiengang Informationsdesign.
Am 6. und 7. November feiert die Hochschule ihren Start mit einem Festakt und Tagen der offenen Tür.

2003
Die HdM feiert von März bis November "100 Jahre Medien - Bildung mit Zukunft".

2004
Die Hochschule führt flächendeckend Bachelor- und Master-Studiengänge ein.

2005
Aufgrund des neuen Landeshochschulgesetzes ändert die Hochschule ihren Namen in Hochschule der Medien.
Die Studiengänge Information Systems und Information Services laufen an.
Das Institut für angewandte Forschung (IAF) wird gegründet.
Das China-Projekt der Hochschule der Medien feiert 20-Jahr-Jubiläum.

Showmaster Frank Elstner im imo-Werkstattgespräch 2011.

2009
Im Januar wird unter dem Dach des IAF das Institut für Moderation (imo) gegründet. Direktoren sind Prof. Stephan Ferdinand (HdM) und Prof. Dr. Wieland Backes (SWR).

2011
Am 19. Januar eröffnet die Hochschule der Medien offiziell ihr Gründerzentrum in der Nobelstraße 5.
Im Dezember wird der HdM das Zertifikat als familiengerechte Hochschule erteilt.

2012
Die Hochschule tritt der Hochschulföderation SüdWest bei, deren Mitglieder die angewandte Lehre und Forschung weiterzuentwickeln.
Im Wintersemester startet der Bachelorstudiengang Crossmedia-Redaktion, der im Sommersemester 2014 um die Studienrichtung Public Relations erweitert wird.

2013
Das fakultätsübergreifende Institut für Games wird am 16. Oktober ins Leben gerufen.

Der Neubau auf dem Vaihinger Campus 2014.

2014
Zum Wintersemester zieht die Fakultät Information und Kommunikation von der Wolframstraße im Stuttgarter Zentrum auf den Campus in Stuttgart-Vaihingen. Im Beisein des baden-württembergischen Finanz- und Wirtschaftsministers Dr. Nils Schmid wird der Einzug in den Neubau offiziell gefeiert.

2015
Im Frühjahr findet das Richtfest des Erweiterungsbaus Süd statt. Der Lehrbetrieb soll dort voraussichtlich 2016 starten.

Die Höhere Fachschule für das Graphische Gewerbe 1945
Vorlesung im Jahr 1953
Studentische Zeitschrift "Stuttgarter Omnibus" von 1969
Die Fachhochschule für Druck 1985
Der Erweiterungsbau wurde im Jahr 1998 eingeweiht
Von 1946 bis 2000 Sitz der Büchereifachschule und späteren HBI
Ab 1985: Erweiterung und späterer Sitz der HBI in der Wolframstraße 32

Zeittafel HDM

1853
Die Städtische Fortbildungsschule in Stuttgart wird gegründet.

1903
Die Fachschule für Buchdruckgewerbe Stuttgart und die Städtische Gewerbeschule Stuttgart bilden Fachkräfte im Buchdruck aus.

1928
Der Landtag beschließt die Einrichtung einer Höheren Fachschule für das Graphische Gewerbe. Sie bietet gehobene Fortbildungs- und Vorbereitungskurse zur Meisterprüfung an.

1953
Die Höhere Fachschule für das Graphische Gewerbe wird institutionell selbständig und führt das Vollstudium der Druckereitechnik ein. Träger sind das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart.

1967
Die Ausbildungsstätte wird in Staatliche Ingenieurschule für Wirtschafts- und Betriebstechnik der graphischen Industrie umbenannt.

1970
Ab 1970 wird sie zur Staatlichen Ingenieurschule für Druck. Die Ausbildungsinhalte werden um Themen wie BWL, Management oder Psychologie ergänzt.

1971
Die Ingenieurschule beginnt mit der Ausbildung in Verpackungstechnik.

1972
Die Fachhochschule für Druck wird gegründet.

1976
Die Fachhochschule zieht auf das Universitätsgelände nach Stuttgart-Vaihingen. Das Angebot wird um den Studiengang Farbe/Chemie erweitert.

1977
Die Studiengänge Verlagswirtschaft und Verlagsherstellung (heute: Mediapublishing), Werbewirtschaft und Werbetechnik (heute: Werbung und Marktkommunikation) sowie Wirtschaftsingenieurwesen Druck (heute: Print-Media-Management) werden eingerichtet.

1979
Die Fachhochschule beginnt mit der Ausbildung von Medieningenieuren im Studiengang Medientechik (heute: Audiovisuelle Medien).

1995 Mit dem Spatenstich für den Erweiterungsbau beginnt die Neuorientierung der Fachhochschule in Richtung ergänzende Studiengänge für den gesamten Wirtschaftszweig Medien.

1997
Die Studiengänge Medieninformatik und Medienwirtschaft sowie der Studienschwerpunkt Mediengestaltung werden eingerichtet. Die Fachhochschule heißt seitdem Fachhochschule Stuttgart – Hochschule für Druck und Medien (HDM).

1998
Der Erweiterungsbau (Architekturbüro Klein und Breucha, Stuttgart) wird eingeweiht. Als roter Faden zieht sich eine blaue Wand der Länge nach durch den Bau.

1999
Die HDM richtet in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Xi'an (China) den deutsch-chinesischen Studiengang Drucktechnik ein.

Zeittafel HBI

1942
Die "Büchereifachschule Stuttgart" offiziell errichtet.

1963
Die "Süddeutsche Büchereischule" beginnt mit der in Deutschland bis heute einzigartigen Ausbildung von Musikbibliothekaren.

1965
Die Schule geht in die alleinige Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg über, erhält den Status einer Höheren Fachschule und wird in "Süddeutsches Bibliothekar-Lehrinstitut" umbenannt. Der Ausbau beginnt.

1971
Die Höhere Fachschule wird als "Fachhochschule für Bibliothekswesen" (FHB) in den Hochschulbereich überführt.

1984
Der Fachbereich "Wissenschaftliche Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen" wird von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung abgetrennt und der FHB angegliedert.

1985 Die FHB erhält Erweiterungsflächen in der Wolframstraße 32.

1988
Der Studiengang Dokumentation wird eingerichtet.

1994
Die FHB wird in "Fachhochschule Stuttgart – Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen" umbenannt.

1995
Der bisher verwaltungsinterne Studiengang Wissenschaftliche Bibliotheken wird in einen regulären Fachhochschulstudiengang umgewandelt. Der Studiengang Informationsmanagement löst den Studiengang Dokumentation ab.

1997
Das Institut für angewandte Kindermedienforschung (IfaK) nimmt seine Arbeit auf.

1998
Die Fortbildungseinrichtung "HBI-Akademie" wird gegründet.

2000
Der Master-Studiengang Informationswirtschaft läuft an. Bachelor-Studiengänge werden eingeführt.

2001
Der Master-Studiengang Bibliotheks- und Medienmanagement startet.

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