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Studie

Generative KI positiv für den Geschäftserfolg

96 Prozent der deutschen Unternehmen gehen davon aus, dass sie ihren Geschäftserfolg mithilfe von Generativer KI positiv beeinflussen können. Das ist ein Ergebnis einer Studie, die der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) durchgeführt hat.

Zur Detailansicht Generative KI ist positiv für den Geschäftserfolg (Foto: BVDM)

Generative KI ist positiv für den Geschäftserfolg (Foto: BVDM)

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Bedeutung innovativer Technologien für die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen steigt. So sagen mehr als 60 Prozent der Befragten, dass Generative KI einen zentralen Stellenwert in ihrer Gesamtstrategie hat. 40 Prozent geben an, dass Anwendungen mit Generativer KI in ihren jeweiligen Unternehmen mehrmals pro Woche zum Einsatz kommen, lediglich sieben Prozent nutzen sie nie.

Technisch gut vorbereitet auf KI

Die Studie zeigt auch, dass für die KI-Nutzung ein entsprechendes Mindset wichtig ist. 95 Prozent pflegen eine offene Einstellung gegenüber dem Einsatz von Generativer KI, 73 Prozent bieten ihren Mitarbeitenden selbst KI-Schulungen und -Weiterbildungen an, um sie für den Umgang mit KI-Technologien vorzubereiten. Ethische Überlegungen spielen beim KI-Einsatz ebenfalls eine bedeutende Rolle; 62 Prozent der befragten Unternehmen sagen, dass sie ethische Richtlinien im Umgang mit Generativer KI beachten.

Was die technischen Voraussetzungen für die KI-Nutzung angeht, sind die meisten Unternehmen bereits gut vorbereitet. 79 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Unternehmen bereits auf die Integration und Nutzung Generativer KI ausgelegt ist. Rund zehn Prozent der Befragten wissen nicht, ob die vorhandene digitale Infrastruktur ihres Unternehmens geeignet ist, um Generative KI zu unterstützen.

Handlungsbedarf und Chancen

„Die Ergebnisse der Befragung unterstreichen die Notwendigkeit, das Bewusstsein und das Verständnis für Generative KI in der deutschen Wirtschaft weiter zu schärfen", sagt Eva Werle, Vizepräsidentin des BVDW. „Die kontinuierliche Aufklärungsarbeit und den Dialog zwischen den Akteuren der digitalen Wirtschaft gilt es zu fördern, um Deutschland als Standort für digitale Innovationen zu stärken."

Prof. Dr. Felix Weißmüller von der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart hat die Zusammenarbeit bei der Studie mit Sebastian Fetz von der Münchner IT-Beratung Perelyn initiiert. Mit dem Kooperationspartner bietet er Studierenden Praxisseminare im Bereich der Künstlichen Intelligenz an. „Dieses Projekt illustriert das enorme Potenzial, das in der Verknüpfung akademischer Forschung mit praxisorientierten Anwendungen liegt", erklärt Weißmüller.

Zur Methodik der Datenerhebung

Für die Studie wurden 73 Entscheiderinnen und Entscheider aus verschiedenen Branchen mittels eines Online-Fragebogens befragt, um den aktuellen Einsatz und die Wahrnehmung Generativer KI in deutschen Unternehmen zu evaluieren. Die Datenerhebung fand vom 18. Januar bis zum 2. März 2024 statt. Sie wurde mithilfe des Tools HdM Survey durchgeführt, das auf der Open-Source-Software LimeSurvey basiert. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgte aus dem Netzwerk des BVDW. Rund die Hälfte der Befragten stammt aus der Marketingbranche.

VERÖFFENTLICHT AM

29. April 2024

KONTAKT

Prof. Dr. Felix Rafael Maria Weißmüller

Prodekan

Unternehmenskommunikation

Telefon: 0711 8923-2591

E-Mail: weissmueller@hdm-stuttgart.de

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