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Zusammenarbeit

Was erwarten wir von der KI?

Wie würden junge Menschen über die Künstliche Intelligenz berichten? Das hat ein gemeinsames Seminar zur Einführung in die Wissenschaftskommunikation von der Hochschule der Medien (HdM) und der Universität Stuttgart ausgelotet. Darin haben Studierende mit Vorkenntnissen in Medienproduktionen und Technikwissenschaft in Teams zusammengearbeitet. Zwei ihrer Beiträge sind nun auf der Plattform RiffReporter.de publiziert worden.

Junge Menschen sollten erraten, ob Kunstwerke von Menschen oder einer KI geschaffen wurden (Foto: Screenshot aus dem Video)

Junge Menschen sollten erraten, ob Kunstwerke von Menschen oder einer KI geschaffen wurden (Foto: Screenshot aus dem Video)

Aufhänger für die Beiträge war ein Bürgerdialog der RiffReporter im November 2019 in der Stuttgarter Stadtbibliothek mit rund 60 Gästen, die fast drei Stunden zum Thema KI diskutiert haben. Gefragt wurde unter anderem, ob "Alexa" eine Freundin der Familie ist oder ob man Angst hat, den Arbeitsplatz an eine Maschine zu verlieren.

Eigenständige Umsetzung

Ein Team fing Stimmen zu den Themen Arbeitsmarkt, autonomes Fahren und KI in der Klinik ein. Das Für und Wider sowie die fachlichen Hintergründe haben die Studierenden auf einer selbst programmierten Website dargestellt. Ein zweites Team ging der Frage nach, ob Maschinen eines Tages die besseren Geschichten schreiben oder die schöneren Bilder malen werden. In einem Video konfrontierten die Studierenden junge Menschen mit Kunstwerken, um herauszufinden, ob sie noch unterscheiden können, was aus menschlicher Hand stammt und was von einer KI geschaffen wurde. "Die Studierenden haben ihre kreativen Ideen eigenständig und mit großem Engagement umgesetzt", sagt Betreuer Alexander Mäder, Professor an der HdM. "Die vierköpfige unabhängige Jury, vor der die Studierenden ihre Arbeiten präsentiert haben, war beeindruckt."

Hintergrund

In dem Seminar hatten sich Studierende der HdM und der Universität Stuttgart mit der Frage "Künstliche Intelligenz und wir - Aufgaben der Wissenschaftskommunikation" beschäftigt. In drei- und vierköpfigen Teams wurden die Kompetenzen in Sachen Medien und Wissenschaft kombiniert. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit im kommenden Wintersemester ist geplant. Dann wird das Thema für die Studierenden "Designed Food - die Zukunft der Ernährung?" sein. "Auf der Interessentenliste stehen HdM-weit 100 Studierende", freut sich Prof. Dr. Alexander Mäder.

 

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