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Hochschule der Medien

Die Alumni der HdM, Teil 31

Die Verpackung bleibt erhalten

Bis Anfang 2015 studierte er Verpackungstechnik an der Hochschule der Medien (HdM). Seit seinem Abschluss arbeitet er erfolgreich im Bereich Sekundärpackmittelentwicklung und -Implementierung. Philipp Amrein ist ein weiterer Alumnus, den wir in unserer Reihe vorstellen.

HdM-Alumnus Philipp Amrein

HdM-Alumnus Philipp Amrein

Nach seiner Studienzeit an der HdM, stieg Philipp Amrein im April 2015 direkt ins Berufsleben bei der Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG ein. Dort teilt sich der 24-Jährige mit fünf Kolleginnen und Kollegen ein Büro. Neben Laptop und Bildschirm sind immer einige Muster auf seinem Schreibtisch zu finden. Ein echtes Plus: Amreins Büro verfügt über eine Klimaanlage, die das Arbeiten in der Sommerzeit um einiges erleichtert.

Alumni-Sprechstunde mit ...

Name: Philipp Amrein
Alter: 24
Studiengang an der HdM: Verpackungstechnik
Jahr des Studienabschlusses: 2015
Thema der Abschlussarbeit: Wirkungsweise von Titandioxid Sol-Gel-Beschichtungen als Migrationsbarriere gegenüber Bis(2-ethylhexylphthalat)

Stationen nach der HdM: 2015: Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG
Berufsbezeichnung:
Mitarbeiter der Sekundärpackmittelentwicklung und -Implementierung

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Student?
Philipp Amrein: Mein letzter Tag an der HdM war die Absolventenfeier. Nach dem offiziellen Teil haben wir uns im VT-Labor getroffen, die Studienzeit Revue passieren lassen und (vorerst) ein letztes Mal auf das bestandene Studium angestoßen.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Philipp Amrein: Relativ entspannt. Diese Zeit habe ich mir genommen, da der Umzug unmittelbar bevorstand und ich eine Reise nach Südafrika mit Freunden, vor dem Start ins Berufsleben, geplant hatte.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Philipp Amrein: Das VT-Labor war unser Mekka. Trotz des Geräuschpegels des Plotters, der fast im Dauerzustand lief, konnte man sich mit anderen Studentinnen und Studenten direkt austauschen.

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Philipp Amrein: Meistens haben wir uns am grünen Ei getroffen und sind dann runter in die S-bar, um einen Kaffee zu holen. Wenn die S-Bahn mal wieder bestreikt wurde und der ein oder andere zu spät kam, war der Kaffee aber auch schon bereitgestellt.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Philipp Amrein: Kaffee holen und E-Mails checken.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Philipp Amrein: Das ist eine schwierige Frage. Ich nenne mal die drei, die mir am meisten im Gedächtnis geblieben sind. Zum einen ist das Prof. Dr.-Ing. Georg Kämmler, der meine Studienarbeit zum Thema "Qualitätsanforderungen und Qualitätssicherungssysteme in Bezug auf Kunststoffe im Kontakt mit Lebensmitteln in Europa" betreute. Als nächstes blieb mir Prof. Dr. Christoph Häberle im Gedächtnis, welcher immer ein offenes Ohr hatte und die Studienreise nach Monaco zur Luxepack betreute. Zu guter Letzt mein Betreuer der Bachelorarbeit, Prof. Dr. Michael Herrenbauer, der mich während dieser Zeit immer unterstützte und vorantrieb.

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben und warum?
Philipp Amrein: "Faserstoffe 1" im ersten Semester bei Herrn Häberle. Mit seiner lockeren Art hat er es immer wieder geschafft, die Studenten für sein Fach zu begeistern. Gegen später war eher die Projektarbeit im Fokus des Studiums.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Student wären?
Philipp Amrein: Ich habe die Zeit während meines Studiums sehr genossen und viele neue Freunde kennengelernt. Wenn ich nochmal die Möglichkeit hätte, würde ich wahrscheinlich einige Zeit ins Ausland gehen.

HdM: An was arbeiten Sie gerade?
Philipp Amrein: Derzeit arbeite ich an verschiedenen Projekten mit internationalen Pharmaunternehmen. Zum einen organisiere ich eine Transportstudie, die realistische Gegebenheiten während eines Transportes darstellt. Verschiedenste Parameter, wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Sonneneinstrahlung sind dabei zu berücksichtigen, da das Produkt in verschiedenen Ländern vermarktet werden soll. Auch die Serialisierung ist in der Pharmaindustrie ein aktuelles Thema, da diese nach und nach auf den Kontinenten eingeführt wird. Dabei ist zu prüfen, ob die jeweiligen Packmittel den Anforderungen entsprechen, um die Produktsicherheit zu gewährleisten. Ebenso plane ich Testläufe mit unterschiedlichen Sicherheitsetiketten, da eine DIN eingeführt wird, die das Thema der "Manipulation an Pharmaprodukten" beinhaltet.

 

Kristina Simic

VERÖFFENTLICHT AM

05. August 2015

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