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Studieren. Wissen. Machen.

Projekte

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Expertenforum „Innovative Bildungsräume gestalten / Lernzentren“

Die Herausforderungen des Lebenslangen Lernens erfordern neue Formen der Kooperation von Bildungs- und Kultureinrichtungen. Die organisatorische Bündelung zur Gestaltung innovativer Bildungsräume stellt für Weiterbildungseinrichtungen unter konzeptioneller und strategischer eine große Herausforderung dar, die durch lokal angepasste Strategien bewältigt werden müssen.
Um Konzepte zu entwickeln, wie sich diese Herausforderungen meistern lassen, wurden Vertreter ausgewählter Lernzentren als Experten in eine Arbeitsgruppe eingebunden, die sich regelmäßig in Workshops mit den zentralen Fragen der Weiterentwicklung beschäftigt. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden in dem Webportal zu Lernzentren zur Verfügung gestellt (siehe: Website die-lernzentren.de )
Das Projekt wird in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Bonn, durchgeführt. Ein Workshop fand am 11.11.2015 im BildungsCampus in Nürnberg statt. Am 12./13.11.2015 wurde die gemeinsame Fachtagung „„Bildungswege Gestalten – Neue Wege der Vernetzung in der kommunalen Bildungslandschaft“ in Nürnberg durchgeführt.

Wissenschaftliche Bearbeitung: Prof. Dr. Richard Stang
Laufzeit: seit Dezember 2009
Finanzierung: Eigenmittel, Mittel des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE)

„LearnerLab/Lernwelt“ in Kooperation mit der Firma VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken

Die Gestaltung von Lernräumen erhält in Anbetracht verschiedener Lernzugänge und Lernmethoden eine immer größere Relevanz bei der Raumgestaltung in Schulen, Weiterbildungseinrichtungen, Hochschulen und Bibliotheken. Doch bislang gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse, wie optimale Lernräume für die Zukunft aussehen sollten. Im Rahmen des Projektes wurden flexible Rauminszenierungen für Lernen erforscht. Ausgangspunkt für die Forschungskooperation mit der Firma VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken aus Tauberbischofsheim war das gemeinsam konzipierte „LearnerLab“, das von VS in der Bibliothek der HdM in der Wolframstraße eingerichtet wurde. Hier sollten über einen Zeitraum von zwei Jahren Lernszenarien gestaltet und wissenschaftlich erforscht werden. Bis Juni 2014 konnte die Nutzungsstrukturen erforscht werden. Durch den Umzug der Fakultät „Information und Kommunikation“ in ein neues Gebäude wurde das Labor aufgelöst. Seit Juli 2015 werden die Forschungsarbeiten in der neu gestalteten „Lernwelt“ der HdM weitergeführt.

Wissenschaftliche Bearbeitung: Prof. Dr. Richard Stang
Laufzeit: 01.12.2011 – 30.09.2016
Finanzierung: Eigenmittel, Mittel der Firma VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken

Forschende Beratung Lernwelten

Die Zunahme der Beratungsanfragen hat in den letzten Jahren den großen Bedarf an wissenschaftlich fundierter Begleitung bei der Entwicklung neuer Organisationsmodelle u.a. für kommunale Lernarrangements gezeigt. In den Beratungsprojekten wurde zielgerichtet eine Forschungsperspektive eingebunden und vertraglich geregelt, so dass die Beratungsprozesse unter einer Forschungsperspektive durchgeführt werden können. 2015 fanden u.a. in Ludwigsburg, Norderstedt, Nürnberg, Trier und Wolfsburg statt.

Wissenschaftliche Bearbeitung: Prof. Dr. Richard Stang
Laufzeit: 01.03.2012 – 31.12.2016
Finanzierung: Eigenmittel, Mittel der beteiligten Institutionen


Mobilising and Transforming Teacher Education Pedagogics (MTTEP)

This project targets a number of cross-sectoral European priorities including ;Modernizing Practices in Higher Education‘; ;Revising and strengthening the professional pro le of the teaching profession‘ and the effective use of ICT to support learning specically in relation to Teacher Education where evidence indicates Information and Communication Technologies (ICT) are used predominantly in the preparation of teaching resources rather than to support or transform teaching and learning itself. Building upon the innovative experience and expertise of the project partners this project will produce a mobile learning toolkit and associated training resources/exemplars to support teacher educators, academics and teachers in changing their existing pedagogical practices in order to ensure trainees are suitably quali ed with 21st century skills, making them more employable and competitive. In so doing, it will leverage additional bene ts beyond universities in schools where newly quali ed teachers are more likely to use mobile technologies effectively with pupils. Little empirical research has been undertaken to explore the ‘digital readiness’ of academic staff in universities and particularly those in teacher education, although recent surveys;of teachers in schools have revealed serious shortcomings in their ability to use ICT and digital technologies as tools for learning with students (OECD, 2007-2008).
Despite this, mobile technologies such as the iPad are proliferating in schools and there is a growing concern that these technologies are being used to replicate rather than challenge existing pedagogical practices, despite some pockets of excellence which have been identi ed in recent studies (see Burden, et al, 2012; Heinrich, 2012). Therefore in 2013 Burden and Kearney (applicants in this proposal) conducted an exploratory world-wide online survey;to identify how educators use mobile technologies in their teaching and learning. Over two hundred participants completed the survey of whom 45 were teacher educators and 50 were lecturers in universities. Analysis revealed that staff in Higher Education are aware of the potential value of using mobile technologies with students but do not yet recognise how some of the specific affordances of these devices such as their portability, spontaneity and personal ownership can be used to give students more control over their own learning or in ways outside of formal learning contexts, thus equipping them with essential 21st century learning and employability skills and attitudes (Kearney and Burden, in print 2014). These findings suggest there is a pressing need to provide much greater guidance for Teacher Educators on how they might use mobile technologies to leverage pedagogical change and also the need to underpin this with a sound framework for practice. Hence the project’s main objectives are:
  • the development and wider dissemination of a mobile learning (m-learning) toolkit for teacher educators in Higher Education and schools to support them in assessing their current state of readiness to use mobile technologies using an evaluation tool and pedagogical framework which will then help them to plan for the strategic implementation of these technologies based on sound pedagogical affordances of the devices, resulting in changed pedagogical practices.
  • to exemplify and illustrate best practice in the use of m-learning in Teacher Education through the creation of bespoke digital resources (e.g. e-Books) and training materials (e.g. an online course) which will demonstrate more student centred approaches to learning. 

  • to establish and sustain a teacher educator’s mobile learning network which supports universities and schools and prepares for further funding to expand the remit and research effectiveness of the network (e.g. through bids to Horizon 2020, etc).
  • The MTTEP (Moblising and Transforming Teacher Education Pedagogies) is a 3 year project exploring how the use of mobile (especially tablet) technologies will impact on teacher education and so into the schools that these teachers will go on to work. A consortium of universities and schools have come together to produce support and resources for teacher educators.

    Projektpartner:University of Hull, The Thomas Ferens Academy, Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Rennbuckel Realschule Karlsruhe, Bergen University College, Akademiet Bergen, University of Technology, Sydney.
    Wissenschaftliche Bearbeitung: Prof. Dr. Frank Thissen
    Laufzeit: 01.09.2014 – 30.08.2017
    Finanzierung: ERASMUS+

    Digitale Narration als innovativer didaktischer Ansatz für eine ökonomische Bildung im Handel (DiNöB)

    Der Einzelhandel ist der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland. 99,7 Prozent der rund 400.000 Handelsunternehmen in Deutschland mit knapp 3 Millionen Beschäftigten und 160.000 Auszubildenden sind mittelständisch geprägt. Ökonomische und Verbraucherbildung spielen in der Handelsaus- und -weiterbildung im doppelten Sinn eine große Rolle. Berufs- und Lebenswelt der Auszubildenden überschneiden sich hier. Kaufmännisch - ökonomische Bildung im Handel an der Schnittstelle zum Verbraucher ist eine grundlegende Basis für die berufliche Handlungsfähigkeit. Ziel des vorliegenden Projektes ist es, exemplarisch an besonders relevanten Themen der kaufmännisch - ökonomischen Bildung bestehende Lehr- und Lernmaterialen und -angebote zu analysieren, um systematisch Defizite aber auch Best-Practice- Beispiele zu identifizieren. Darauf aufbauend wird eine kompetenzorientierte digitale Medienreihe (Erklärvideos, eLearning-Programme als interaktive Handlungsszenarien, digitale Lernkarten, Tests und ein digitales Glossar) konzipiert, entwickelt und erprobt. Zielgruppen sind Lernende in der Erstausbildung und Aufstiegsfortbildung (Verkäufer/Verkäuferin, Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel, Geprüfte/r Handelsfachwirt/in, Geprüfte/r Handelsassistent/in). Besondere Berücksichtigung sollen dabei die Bedarfe von Auszubildenden mit Migrationshintergrund (weiblich/männlich) finden. Didaktischer Ausgangspunkt sind Methoden und Instrumente der Kompetenzentwicklung und der digitalen Narration. Das Thema „emotionale Labilisierung“ mit Hilfe digitaler Medien als Ausgangspunkt von Kompetenzentwicklung soll verstärkt verfolgt werden. „Das Lernen der Zukunft ist Kompetenzentwicklung. Kompetenzentwicklung setzt emotionale Beunruhigung, Irritation, Labilisierung voraus, um zu greifen. Dabei kann und wird der Partner Computer als Co-Coach in realen, emotional labilisierenden Situationen helfen und die Kompetenzentwicklung unterstützen.“ Die Nutzung moderner digitaler Medien mit ihren Möglichkeiten der Kommunikation, der Visualisierung und Interaktion erwirkt per se jedoch noch keine emotionale Labilisierung.

    Ziel ist es, einen für Lernende versteh- und erfassbaren emotionalen Zugang zu ökonomischen Themen zu finden. Die didaktische Methode der Narration macht dies aus unserer Sicht möglich – sie verbindet kognitives mit affektivem Lernen. Mit Hilfe von Geschichten, die einen Bezug zu den konkreten Arbeits- und Lebenswelten der Lernenden aufweisen, können komplexe Zusammenhänge, deren Relevanz für das eigene Leben sowie die Sinnhaftigkeit der Auseinandersetzung damit deutlich gemacht werden. Die Lernenden sollen befähigt werden, ökonomische Zusammenhänge besser zu verstehen, kritisch zu reflektieren und begründbare Entscheidungen zu treffen. Im Gegensatz dazu steht das fachsystematische Denken, das auf Fakten, Theorien und fachsystematischer Vollständigkeit beruht, zu mehr oder weniger eindeutigen Feststellungen führt und natürlich wesentlich einfacher (ab)prüfbar ist. Die Digitalisierung solcher Geschichten unter Nutzung der vielfältig zur Verfügung stehenden multimedialen Formate und weiterer handlungs- und kompetenzorientierter didaktischer Ansätze stehen im Mittelpunkt dieses Projektes. Dabei sollen drei Schwierigkeitsstufen Berücksichtigung finden, die aufeinander aufbauen und wenn möglich, miteinander inhaltlich vernetzt werden. Folgt man dem Aspekt, dass Kompetenzen auch immer notwendiges Wissen umfassen, dürfen wir die Termini, Fakten und Theorien als Basis der Kompetenzentwicklung nicht vernachlässigen. Auch die geplanten Geschichten werden ohne Erläuterungen von Fachtermini etc. nicht auskommen. Aus diesem Grund ist die Entwicklung von Begleitmaterialien wie digitale Lernkarten, digitale Tests und ein digitales Glossar für ein besonders wirkungsvolles Trainieren von Wissen ebenfalls geplant.

    Ein solches Format konnten wir für die kaufmännisch-ökonomische Bildung im Handel für die benannten Zielgruppen aktuell nicht ausmachen. Die Methode der Narration spielt in der beruflichen Bildung, wenn überhaupt, eine untergeordnete Rolle. Den Lehrenden (Berufsschullehrer/-innen, Dozenten/-innen, Ausbilder/-innen) sollen mit den Projektergebnissen didaktische Methoden und Werkzeuge aufgezeigt werden, Lernprozesse in der ökonomischen Bildung mit Hilfe digitaler Medien und neuer Methoden interessanter und erfolgreicher zu gestalten. Das Projekt will die Auseinandersetzung mit der für die Zielgruppe zunächst schwer zugänglichen aber bedeutsamen Thematik – der Ökonomie – mit Hilfe eines narrativen Ansatzes ermöglichen. Durch die interaktive Auseinandersetzung mit diversen Episoden, in denen archetypische Charaktere mit relevanten und realistischen Problemstellungen aus der Ökonomie konfrontiert werden, erwerben die Lerner/innen Grundkenntnisse und einen Überblick und erkennen Bedeutung ökonomischer Fragestellungen für ihren (Arbeits-)Alltag. Durch den geschichtenbasierten Ansatz werden Motivation, Aufmerksamkeit und Erinnerbarkeit und so Nachhaltigkeit des Erlernten und damit die Kompetenzentwicklung gefördert. Damit sollen die Erkenntnisse der Emotions- und Narrationsforschung mit den aktuellen Konzepten kompetenzorientierten mobilen Lernens verbunden und erfassbar werden.Zugleich werden Prozess und Ergebnisse evaluiert und es wird eine Methode zur Erstellung solcher narrativer mobiler Lernarrangements dokumentiert. Durch die Konzipierung und Entwicklung eines narrativen Lernszenarios in der beruflichen Ausbildung entsteht die Möglichkeit, auf einer breiteren Basis die Erfahrungen und Erkenntnisse weiterzuentwickeln und zu evaluieren. Die Hochschule der Medien sieht ihre Schwerpunkte in der Analyse vorhandener Lernszenarien und -materialen, der Konzeption der Rahmengeschichte, der Schulung von Autoren und der Evaluation der Ergebnisse und des Gesamtprojektes.

    Kontaktpersonen: Prof. Dr. Frank Thissen, Carolin Nüssle
    Laufzeit: 01.01.2015 – 31.12.2017
    Finanzierung: BMBF


    Verstanden

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