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Details zur Person

Die Alumni der HdM, Teil 89

Corona kreativ genutzt: Tobias Schmutzler dreht Lockdown-Film

Im Jahr 2019 beendete Tobias Schmutzler sein Masterstudium der Audiovisuellen Medien an der Hochschule der Medien (HdM), nachdem er dort bereits den Bachelor im gleichen Fach abgeschlossen hatte. Nicht nur seine Abschlussarbeit dreht sich um das Thema Film - er baute sich schon während des Studiums sein eigenes Filmproduktions-Start-up auf.

Tobias Schmutzler lebt für den Film (Foto: privat)

Tobias Schmutzler lebt für den Film (Foto: privat)

Tobias Schmutzler lebt für den Film. So ist es kein Wunder, dass er sich bereits während seines Masterstudiums selbstständig gemacht hat - mit der Produktionsfirma "Filmcrew Media" in München, die er, unter anderem mit seinem Bruder Kevin, erfolgreich leitet. Das mehrköpfige Team dreht hauptsächlich Werbespots und Spielfilme. Einer davon ist "Lockdown Movie", der kürzlich bei einer Open-Air-Premiere im Stuttgarter Römerkastell vorgestellt wurde. Tobias Schmutzerl führte mit seinem Bruder Regie und spielte den Hauptdarsteller in dem "Film-im-Film". Die Geschichte: Der Praktikant der Produktionsfirma muss die Zeit in der Quarantäne sinnvoll rumbekommen und beginnt einen Film über die Coronasituation zu drehen. Immer mit dabei ist Stofftier Sid, ein Faultier. Nun hat er aber weitere, große Pläne.

 

Alumni-Sprechstunde mit ...

Name: Tobias Schmutzler
Alter: 28
Studiengang an der HdM: Bachelor- und Masterstudiengang Audiovisuelle Medien
Jahr des Studienabschlusses: 2019
Thema der Abschlussarbeit: Spielfilmdistribution in Social Media
Verbreitung und Video-on-Demand-Auswertung von hochqualitativem Content über soziale Netzwerke am Beispiel einer sozialen Independent-Spielfilmproduktion

Stationen nach der HdM: Schon während des Studiums habe ich mein Filmproduktions Start-up aufgebaut und bin entsprechend direkt danach dort eingestiegen.

Berufsbezeichnung: Regisseur, Autor, Produzent

 

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Student?
Tobias Schmutzler: Relativ unspektakulär, da ich die Masterarbeit schon aus der Ferne (München) geschrieben und abgegeben habe. Natürlich wurde der Abschluss dann entsprechend gefeiert ;)

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Tobias Schmutzler: Der Übergang von Studium zur Selbstständigkeit hat sich sehr stark überlappt und war daher fließend. Ich habe neben dem Studium schon Werbe- und Spielfilme umgesetzt. Daher war es danach nicht viel anders als davor.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Tobias Schmutzler: Am coolsten fand ich es immer "unten" bei den Film- und Fernsehstudios. Da war eine lockere Stimmung zwischen Mitarbeitern und Studenten, viel praktische Arbeit und Projekte im Team.

HdM: Wie sieht Ihr heutiger Arbeitsplatz aus?
Tobias Schmutzler: Ein klassisches Start-up-Büro mit Kicker, Tischtennisplatte, Balance-Board, aber auch Schnittplätzen und Schreibtischen zum echten Arbeiten.

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Tobias Schmutzler: S-Bahn Schwabstraße hoch an die Uni, kurz vor knapp in die Vorlesung, dann erstmal aufwachen.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Tobias Schmutzler: Kurz nachdenken, was die Tagesziele sind, dann Laptop aufklappen (gegebenfalls Musik an) und los.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum? 
Tobias Schmutzler: Ich habe mich immer sehr gut mit Boris Michalski und Jörn Precht verstanden, weil sie Erfahrung aus der Praxis mitbringen, Noten nicht überbewerten und einfach entspannte Dozenten sind.

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängengeblieben und warum?
Tobias Schmutzler: Der Endgegner Informatik, obwohl von Java nicht allzu viel hängengeblieben ist.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Student wären?
Tobias Schmutzler: Wenig, ich hatte echt eine super Zeit. Vielleicht ein noch breiteres Netzwerk an Talenten aufbauen. Denn nach dem Studium kann man das gut brauchen.

HdM: An was arbeiten Sie gerade?
Tobias Schmutzler: An drei Spielfilmprojekten zu sozialen und Umweltthemen, einer Traveldoku, einer Ausschreibung für die Öffentlich-Rechtlichen, einem Comedy-Drehbuch, einem Pitch-Deck für Produktionspartner, der Auswertung eines mittellangen Spielfilms, einer Crowdfunding-Kampagne, diversen Werbeproduktionen und einer besseren Work-Life-Balance :D

Julia Lindner

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