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Hochschule der Medien

Schritt in die Zukunft: Startschuss für vernetzte Ausbildung im Druck- und Verpackungsbereich der Hochschule der Medien

An der Hochschule der Medien (HdM) fiel am 25. Januar 2007 der Start­schuss für den Schritt in die Studien-Zukunft: Studierende der Druck- und Verpackungsstudiengänge der HdM finden ab sofort eine an Hochschulen einzigartige Verbindung von Druck- und Verpackungs­technologien in der Lehre vor.

Startschuss für vernetzte Ausbildung im Druck- und Verpackungsbereich

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Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos

Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos

Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender Heidelberger Druck­maschinen AG und Ehrensenator der HdM

Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender Heidelberger Druck­maschinen AG und Ehrensenator der HdM

Michael Neugart, Geschäftsführer Polar-Mohr GmbH & Co. KG., Hofheim

Michael Neugart, Geschäftsführer Polar-Mohr GmbH & Co. KG., Hofheim

Prof. Axel Ritz

Prof. Axel Ritz

Prof. Matthias Franz

Prof. Matthias Franz

Sie können eine vernetzte Komplett­lösung zur Erstellung grafischer Produkte und Verpackungsprojekte nutzen, vom Design bis zum fertigen Produkt.

Dazu zählen die Druckmaschine Heidelberg Speedmaster CD 74 6+L-C, das farb­metrische Messgerät Prinect Image Control, die Faltschachtelklebe­maschine Diana, ebenfalls von Heidelberg, das Leimauftragsystem der Firma hhs, sowie das Schneidesystem Polar 92 XT und eine Kama Bogenstanzmaschine.

Grußworte anlässlich des Startlaufs und der Einweihung der Maschinen sprachen Professor Dr. Alexander W. Roos, Rektor der Hochschule der Medien, Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender Heidelberger Druck­maschinen AG und Ehrensenator der Hochschule, sowie Michael Neugart, Geschäftsführer Polar-Mohr GmbH & Co. KG., Hofheim. Anschließend standen in den Fachabteilungen zahlreiche Demonstra­tionen auf dem Programm. Professor Axel Ritz, im Studiengang Druck- und Medientechno­logie für die Lehre im Offest-Druck verantwortlich, stellte die vernetzte Druckproduktion mit JDF und CIP4 vor. Im Verpackungstechniklabor wurden die Möglichkeiten der Faltschachtel­klebemaschine Diana 74 Pro, der Kama Heißfolienprägeeinrichtung und des Planschneiders Polar 92 XT gezeigt.

HdM-Rektor Professor Dr. Alexander W. Roos betonte, dass die neuen Druck- und Verpackungstechnologien eine enorme Chance für Innovationen in Lehre und Forschung an der HdM bedeuteten. Damit könne die Hochschule ihre Position in der Ausbildung des Branchen-Nachwuchses weiter ausbauen. Der Schritt in die Zukunft sei gemacht. Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG und Ehrensenator der Hochschule seit November 2003, unterstreicht: „Die Investition in moderne Technologie ist die Grundvoraussetzung, Wissen und Erfahrungswerte während der Ausbildung aufzubauen und Studierende fit für künftige Aufgaben zu machen!"

Die Offset-Druckmaschine wurde mit umfangreichen Vernetzungs­komponenten angeschafft, um mit Studenten an modernen, aktuellen Produktionsmitteln arbeiten zu können. Die HdM hat sie im Rahmen eines DFG-Projektes nach einer europaweiten Ausschreibung erworben. 50 Prozent der Anschaffungskosten trägt der Bund, das Land Baden-Württemberg steuert 35 Prozent der Kaufsumme bei und die HdM übernimmt die verbleibenden 15 Prozent aus dem eigenen Etat. „Vorrangig wird die Heidelberg Speedmaster in technologischen Praktika, in studentischen Projekten und Forschungsarbeiten eingesetzt“, so Axel Ritz. Ein hochwertiger Kalender - "Brauchst du's - 10 Gebote im Angebot" - wurde bereits auf der Neuerwerbung gedruckt. Er entstand in enger Abstimmung mit der Abteilung Bildbearbeitung der HdM. Bei der Stuttgarter Kalenderschau 2007 erhielt das studentische Projekt eine "Besondere Anerkennung". Über 1000 Kalender aus aller Welt waren im Wettbewerb vertreten.

Das Besondere der Neuinstallation sei die mehrdimensionale Ver­netzung, erklärt Ritz. Es gebe nun eine Durchgängigkeit vom Entwurf bis zum Buch, von der Verpackungs-Konstruktion bis zur Faltschachtel sowie eine Durchgängigkeit in der JDF-Vernetzung vom Angebot über die technische Datenkommunikation bis hin zur wirtschaftlichen Bewertung. "Die Einbettung in die Vorstufen­technologien, die Weiterverarbeitung und die organisatorischen und wirtschaftlichen Belange ist in der Hochschul-Lehre einmalig", schätzt Ritz.

Faltschachtelklebemaschine und Planschneider werden mit der Druckmaschine für die Umsetzung anspruchsvoller Verpackungs­projekte in den Lehrveranstaltungen Designprojekt, Druckveredelung sowie Produktions- und Verarbeitungstechnik eingesetzt, ergänzt Matthias Franz, Professor für Produktions- und Automatisierungs­technik im Studiengang Verpackungstechnik. Schwerpunkthemen in diesen Lehrveranstaltungen seien Verpackungen auf der Basis nachwachsender Rohstoffe. Da die Gestaltung der Verpackung die Kaufentscheidung am point of sale wesentlich beeinflusse, seien bei der Ausbildung der künftigen Verpackungsingenieure funktions­gerechtes Konstruieren sowie Druck- und Veredelungstechniken bei der Verpackungsentwicklung eng miteinander verbunden. "Der praktischen Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse wird in den Verpackungsstudiengängen ein hoher Stellenwert zugemessen", so Franz weiter.

Die Faltschachtelklebemaschine, zu Sonderkonditionen gemietet, wird auch der Stuttgarter Johannes-Gutenberg-Schule für Ausbildungs­zwecke zur Verfügung stehen. Der Planschneider Polar 92 XT von Polar-Mohr wurde der HdM als Leihgabe zur Verfügung gestellt.

Bilder zu dieser Pressemitteilung finden Sie im HdM-Bildarchiv unter dem Monat der Veröffentlichung (01.2007). Die Verwendung des Bildmaterials ist bei Nennung der Quelle vergütungsfrei gestattet. Das Bildmaterial darf nur in Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Pressemitteilung verwendet werden.

VERÖFFENTLICHT AM

26. Januar 2007

KONTAKT

Kerstin Lauer
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon0711 8923 2020

DATEIANHÄNGE

  • Rede HdM-Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos (Dateigröße: 27 KB)
  • AUDIODATEIEN ZU DIESEM BEITRAG

    Beitrag Hochschulradio HoRadS vom 29. Januar 2007, Morningshow:

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