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Hochschule der Medien

Gedruckte Elektronik

Auszeichnung für Studenten der Hochschule der Medien

Bei einem internationalen Wettbewerb der Organic and Printed Electronics Association (OE-A) in München haben Studenten der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) am 12. Juni 2013 den zweiten Platz belegt. Sie wurden für mehrere Versionen von uneingeschränkt funktionsfähigen, vollständig gedruckten kapazitiven Touchpads ausgezeichnet.

Eine Version des prämierten kapazitiven Touchpad vor dem Bildschirm eines Tablets. Foto: HdM-Stuttgart

Eine Version des prämierten kapazitiven Touchpad vor dem Bildschirm eines Tablets. Foto: HdM-Stuttgart

Das kapazitive Touchpad mit Auswertelektronik im Zusammenspiel mit einem Laptop. Foto: HdM-Stuttgart

Das kapazitive Touchpad mit Auswertelektronik im Zusammenspiel mit einem Laptop. Foto: HdM-Stuttgart

Das Layout für den Druck des preisgekrönten kapazitiven Touchpads. Foto: HdM-Stuttgart

Das Layout für den Druck des preisgekrönten kapazitiven Touchpads. Foto: HdM-Stuttgart

Bei dem Wettbewerb „Competition for Multifunctional Demonstrators Based on Organic and Printed Electronics" ging es darum, Demonstratoren zu bauen, die auf organischer oder gedruckter Elektronik basieren. Diese mussten aus dem Inhalt einer Toolbox hergestellt werden, in der sich 22 Elemente wie organische Leuchtdioden oder verschiedene leitfähige, aber auch isolierende und verdruckbare Materialien befanden. Sie wurde von der OE-A bereitgestellt. Die Aufgabe bestand darin, durch die Demonstratoren zukunftsweisende Anwendungen der Elemente zu charakterisieren.

Veränderung der elektrischen Kapazität

Die HdM-Studenten sich mit drei Versionen ihrer Touchpad-Demonstratoren am Wettbewerb beteiligt, die sich aufgrund ihrer Transparenz etwa für Touchscreens anbieten. Aber auch zahllose andere digitale Geräte wie Tablet-PCs, Smartphones, E-Book-Readers, iPods, iPads, andere Wiedergabegeräte für Ton und Bild sowie Bildschirme im Automobilbereich und für industrielle Maschinen nutzen solche kapazitive Sensoren als Eingabeschnittstellen. Bei dieser Sensortechnologie wird die elektrische Kapazität zwischen sich kreuzenden, aber gegeneinander isolierten elektrischen Leiterbahnen lokal verändert, wenn sich ein Finger annähert. Die Veränderung der Kapazität wird benutzt, um die Anwesenheit des Fingers und seine Position zu bestimmen. Damit konnten die HdM-Studenten bei der Jury punkten: In der Kategorie Best University Demonstrator landeten sie auf dem zweiten Platz.

Kostengünstige Alternative

„Kapazitive, berührungsempfindliche Schichten auf Kunststofffolien, die durch Siebdruck oder Ätzen von transparentem, aber elektrisch leitenden organischen Substanzen strukturiert werden, sind eine kostengünstige Alternative zu den bislang verwendeten konventionell strukturierten ITO-Folien, die zu ihre Herstellung aufwändige Technologien benötigen. Unsere innovative Herstellungsmethode erweitert die Anwendungsbereiche folienbasierter Touchpads und Touchscreens, weil sie zu einer Kosten- und Gewichtsreduktion führt", erklärt der Betreuer des HdM-Projektes, Prof. Dr. Erich Steiner.

An dem Wettbewerb, der junge Ingenieure und Wissenschaftler bei ihrer Entwicklung zukunftsfähiger Anwendungen auf Basis organischer oder gedruckter Elektronik unterstützt, konnten sich Mitgliedshochschulen aber auch Mitgliedsunternehmen der OE-A beteiligen. Die Arbeiten der HdM-Studenten aus dem Masterstudiengang Print & Publishing entstanden in der Veranstaltung „Projekt angewandte Forschung".

Über die Vereinigung

In der OE-A arbeiten etwa 200 Mitglieder aus der ganzen Welt zusammen, um eine wettbewerbsfähige Infrastruktur für die Produktion von organischer und gedruckter Elektronik voranzubringen. Organische und gedruckte Elektronik steht für eine neue Art von Elektronik: dünn, leicht, flexibel und günstig zu produzieren. Die OE-A möchte eine Brücke zwischen Wissenschaft, Technologie und Anwendung bauen.

VERÖFFENTLICHT AM

08. Juli 2013

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