DE

| EN

Studieren. Wissen. Machen.

Hochschule der Medien

Emmys 2019

"Game of Thrones" bricht Rekord

Bei der Emmy-Verleihung am 23. September 2019 in Los Angeles wurde die TV-Serie "Game of Thrones" (GoT) zum dritten Mal mit einem Emmy als beste Dramaserie ausgezeichnet. Auch Darsteller Peter Dinklage erhielt einen Preis. Insgesamt räumte GoT in zwölf Kategorien Preise ab. Die Serie "Fleabag" war ein weiterer Gewinner des Abends.

Foto: By Alan Light (036_1Uploaded by MaybeMaybeMaybe) [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons, Foto bearbeitet/beschnitten

Foto: By Alan Light (036_1Uploaded by MaybeMaybeMaybe) [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons, Foto bearbeitet/beschnitten

Die Serie "Fleabag", ist der große Sieger bei den Emmy-Awards: Neben dem Preis als beste Comedyserie gewann auch "Fleabag"-Darstellerin Phoebe Waller-Bridge in der Titelrolle als beste Schauspielerin in einer Comedyserie den wichtigsten Fernsehpreis der Welt. Einen weiteren Emmy bekam Waller-Bridge für das Drehbuch. "Fleabag" läuft in Deutschland bei Amazon.

Die Fantasyserie "Game of Thrones" wurde zum dritten Mal als bestes Drama ausgezeichnet und kommt sogar insgesamt auf zwölf Preise, viele davon in Nebenkategorien wie etwa Spezialeffekte. Schauspieler Peter Dinklage gewann seinen vierten Emmy für seine Darstellung des Tyrion Lennister als bester Nebendarsteller in einer Dramaserie. Damit hat sich die Fantasy-Serie nach acht erfolgreichen Staffeln mit einem eingestellten Rekord von der Bühne der US-Fernsehpreise Emmys verabschiedet: Bereits 2015 und 2016 hatte die Serie je zwölf Auszeichnungen bekommen.

Emmys ohne Moderator

Zu den weiteren Gewinnern gehörten die Serien "Chernobyl", "The Marvelous Mrs. Maisel" und "Ozark". Billy Porter gewann als erster offen homosexueller Mann in der Kategorie bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie für seine Rolle in "Pose". Zum besten Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie wurde Bill Harder für seine Rolle in "Billy" gekürt. Golden-Globe-Gewinnerin Michelle Williams wurde als Beste Hauptdarstellerin in einer Mini-Serie oder einem Film für ihre Rolle in "Fosse/Verdon" ausgezeichnet.

Zu den größten Verlierern des Abends zählte die bereits vielfach Emmy-prämierte Comedy-Serie "Veep - Die Vizepräsidentin" mit Julia Louis-Dreyfus in der Hauptrolle. Die Geschichte über eine skrupellose Spitzenpolitikerin mit unfähigem Team war im Mai 2019 nach sieben Staffeln zu Ende gegangen. Louis-Dreyfus hat für ihre Rolle als Präsidentin Selena Meyer bis 2017 sechs Emmys gewonnen. Sie hatte dann - infolge einer Krebserkrankung -  die siebte und letzte Staffel nach ihrer Genesung abgedreht. Zur Überraschung vieler Beobachter blieb ihr der Preis in der Kategorie der besten Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie in diesem Jahr verwehrt.

Die Emmy Awards sind die wichtigsten Fernsehpreise der Welt. In diesem Jahr wurden sie zum 71. Mal verliehen, zum vierten Mal in der Geschichte der Emmys gab es bei der Gala keinen Moderator. Bereits am vergangenen Wochenende wurden Emmys in rund hundert Kreativ-Kategorien verliehen. Zusammengezählt mit den Nebenkategorien sammelte der Premium-Kabelfernsehsenders HBO mit 34 die meisten Trophäen ein, dahinter folgte der Streamingdienst Netflix mit 27, Amazon mit 15, National Geographic mit acht und der TV-Sender NBC mit sieben. In der Show am Montag ging es dann noch um 26 Preise. Alle Nomierungen und Preisträger finden sich hier.

Foto Startseite und Innenteil: By Alan Light (036_1Uploaded by MaybeMaybeMaybe) [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons, Foto bearbeitet/beschnitten, Orignalfoto und Lizenz abrufbar unter: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Emmys_036_1_(2077257186).jpg

Quellen:
www.emmys.com
www.wikipedia.de

VERÖFFENTLICHT AM

23. September 2019

Lesen Sie auch

ARCHIV

Medienwelt
WAS DENKEN SIE DARÜBER?


Michael Schneider

am 08.10.2019 um 15:12 Uhr

Die Sache mit dem Verzicht auf einen festen Moderator war meiner Meinung nach keine gute Idee. Der Veranstaltung fehlte ein roter Faden und sie wirkte insgesamt sehr zäh und dröge. Einzig der Sketch mit Bob Newhart hat für etwas Auflockerung auf der Bühne gesorgt. Ich hoffe, im kommenden Jahr greift man in bewährter Weise wieder auf einen Late Night Host zurück, der durch die Gala führt.

Verstanden

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren