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Hochschule der Medien

Architektur

Anerkennung für Hochschulgebäude

Am 30. März 2020 hat die Wirtschafts- und Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Rahmen einer virtuellen Ehrung die acht Preisträgerinnen und Preisträger des Staatspreises Baukultur und die 16 Empfänger von Anerkennungen in insgesamt acht Sparten bekanntgegeben. Eine Anerkennung in der Kategorie "Bauen für Bildung und Forschung" hat auch das jüngste Gebäude der Hochschule der Medien (HdM) in der Nobelstraße 10a erhalten.

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Das HdM-Gebäude in der Nobelstraße 10a erhielt eine Anerkennung
Ziel der Vergabe ist die Stärkung und Förderung einer innovativen und nachhaltigen Baukultur. Das Land will mit dem Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg zeigen, welche übertragbaren Lösungsansätze es für die aktuellen Bau- und Planungsaufgaben in Städten und Gemeinden gibt. Die Jury betrachtet dabei besonders die Kritierien der beispielgebenden Verbindung von zukunftsgerechter Funktionalität und Effizienz, der innovativen Materialien und Technologien, der zeitgemäßen Ästhetik und dem behutsam-ortsgerechten Weiterentwickeln des jeweiligen Umfelds.

Reduziert und beständig

An dem "starken Gebäude" der HdM überzeugte die Jury  "die Reduzierung auf wenige, langlebige und robuste Materialien", die auf Beständigkeit setzt, sowie "die Klugheit der Grundrisszonierung", die auf lange Nutzbarkeit ausgerichtet ist.

Der Staatspreis wurde in jeweils acht Kategorien vergeben und zu jeder Kategorie sprach die Ministerin zwei Anerkennungen aus. Die Gewinner wurden aus 133 Einreichungen nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren ausgewählt. Die Jury besteht aus renommierten Expertinnen und Experten sowie Abgeordnete aller Fraktionen des Landtags von Baden-Württemberg. Das Staatspreis-Kuratorium stand beratend zur Seite.

Der "Würfel"

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Ein Seminarraum des Würfels
Auf einer Fläche von 1850 Quadratmetern sind in dem viergeschossigen HdM-Gebäude unter anderem Seminarräume, Büros und ein Fotostudio sowie der Newsroom des Studiengangs Crossmedia Redaktion / Public Relations und das Weiterbildungszentrum untergebracht. Entworfen wurde der Bau vom Stuttgarter Büro Simon Freie Architekten BDA. Die Gesamtbaukosten in Höhe von sieben Millionen Euro finanzierte die Hochschule. Der Lehrbetrieb im "Würfel" läuft seit März 2016.

Fünf Auszeichnungen für das Hochschulgebäude

Das HdM-Gebäude erhielt bereits fünf Auszeichnung: Im April 2018 gab es beim "Deutschen Hochschulpreis" eine Anerkennung. Der Preis würdigt beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen. Eine Anerkennung gab es auch im September 2017 beim "Architekturpreis Beton" für die besten Betonbauten in Deutschland. Im gleichen Monat wurde ebenso der "Kleine Hugo" - die "Hugo-Häring-Auszeichnung 2017" - vom Bund Deutscher Architekten für den HdM-Bau vergeben. Er geht an Bauherren und Architekten für ihr gemeinsames Werk und gilt als bedeutendster Architekturpreis in Baden-Württemberg. 2018 folgte in der zweiten Stufe der "Hugo-Häring-Landespreis", der alle drei Jahre vergeben wird. Am 11. Oktober 2019 wurde dem "Würfel" noch ein weiterer Preis von der Architektenkammer Baden-Württemberg für "Beispielhaftes Bauen in Stuttgart" verliehen.

Carolin Hilleke

Staatspreis Baukultur 2020 - Preisverleihung from SCHAWA media GmbH on Vimeo.

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02. April 2020

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