Games

Kompetenzzentrum für Lernspiele in Heidelberg geplant

Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) baut mit der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) und in Kooperation mit der Stadt Heidelberg einen "GamesHub" in Heidelberg auf. Hier erhalten Gründerteams aus der Games-Branche die Gelegenheit, Spiele und Anwendungen, sogenannte Serious Games (Lernspiele) im Bereich Gesundheit und Lebenswissenschaften zu entwickeln.

Die HdM ist Kooperationspartner
Die HdM ist Kooperationspartner
Sie sollen Gelegenheiten bekommen, sich mit den vor allem in und um Heidelberg ansässigen Einrichtungen und Unternehmen der Biotechnologie und Medizintechnik sowie der Gesundheitsbranche zu vernetzen. Der "GamesHub" soll als Anlaufstelle für die Umsetzung von Gaming- und Gamification-Projekten dienen. Das Projekt startet noch im März mit der Ausschreibung eines Projektkoordinators. Der "GamesHub" Heidelberg wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg mit 110.000 Euro gefördert.

Serious Games für Health/Lifescience-Bereich

Der Fokus des neuen "GamesHub" liegt in der Entwicklung sogenannter Serious Games, Spielen und Anwendungen für die Simulation von Prozessen, für Schulung, Rehabilitation und Weiterbildung im Bereich Bio- und Medizintechnologie sowie Gesundheitswesen. Bis zu fünf Games-Teams, die voraussichtlich ab Sommer 2021 den "GamesHub" Heidelberg beziehen, werden von einer Fach-Jury für das Projekt ausgewählt. Sie erhalten technische Infrastruktur und eine spezifische Betreuung durch einen Koordinator vor Ort sowie speziell für die Teams abgestimmte Netzwerkmöglichkeiten und Qualifizierungsangebote. "Mit dem neu geschaffenen GamesHub möchten wir die Games-Branche und ihre kreative Arbeitsweise mit dem Motor unserer Region zusammenbringen und innovative Neugründungen und Ansiedlungen von Games-Unternehmen fördern", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 17. März 2021 in Stuttgart. "Der neue GamesHub bietet zudem einen Anreiz, die in Baden-Württemberg hervorragend ausgebildeten Hochschulabsolventen im Land zu halten und beim Gründen zu unterstützen", so Bauer weiter.

Standort für Games-Schaffende noch attraktiver machen

Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg, betont die Vorzüge der Zusammenarbeit mit Kreativschaffenden: "Die Games-Branche zeigt sich nicht erst seit dem Fortschreiten der Digitalisierung als Vorreiter in Sachen digitaler und innovativer Techniken, Arbeitsweisen und motivierender Mechaniken." Für die Gamesentwicklerinnen und -entwickler aus dem Südwesten böten sich über den in Deutschland einzigartigen GamesHub in Heidelberg neue vielversprechende Anwendungsfelder, die dazu beitragen können, dass die Gamesbranche landesweit weiter an Bedeutung gewinnt.

In Baden-Württemberg sind laut den aktuellsten Zahlen des Verbands der deutschen Games-Branche game über 60 Unternehmen als Entwickler oder Publisher im Games-Markt tätig. Die Games-Industrie ist eine der elf Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Kooperation mit der Hochschule der Medien

Existenzgründung gehört zur DNA der HdM
Existenzgründung gehört zur DNA der HdM
Die Stuttgarter Hochschule der Medien ist Partner der MFG beim Aufbau des GamesHubs Heidelberg. Die Sandbox, der Landesaccelerator für die Kreativwirtschaft, unterstützt die MFG bei der Entwicklung eines speziellen Qualifizierungsprogramms für die Gründerstudios in Heidelberg. "Existenzgründung gehört zur DNA der HdM", sagt Rektor Prof. Dr. Alexander Roos. "Das Start-up-Center der HdM verhilft jedes Jahr 40 bis 50 Geschäftsideen erfolgreich zur Gründung, darunter auch vielen Gamesideen. Denn Gamification spielt in immer mehr Anwendungsfeldern eine wichtige Rolle - so auch im Gesundheitssektor, etwa bei der Unterstützung von Rehabilitationsmaßnahmen. Das GamesHub baut auf der Kompetenz der HdM auf und wird die erfolgreiche Verbindung von Games, Gesundheit und Existenzgründung noch gezielter vorantreiben können."

Unterstützung durch Heidelberger Einrichtungen

Der "GamesHub" wird außerdem unterstützt vom Life Science Accelerator Baden-Württemberg. Das überregionale Acceleratoren-Programm fördert wissenschaftliche und technologische Start-up-Teams in Baden-Württemberg mit den Schwerpunkten Biotechnologie, Medizintechnologie und Digitale Gesundheit. Weitere Kooperationspartner des "GamesHubs" sind die Stadt Heidelberg mit der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft und der Wirtschaftsförderung und die Technologiepark Heidelberg GmbH. Weitere lokale Einrichtungen und Unternehmen werden in das Projekt eingebunden.

VERÖFFENTLICHT AM

23. März 2021

KONTAKT

Prof. Dr. Burkard Michel

Werbung und Marktkommunikation

Telefon: 0711 8923-2230

E-Mail: michel@hdm-stuttgart.de

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