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Veranstaltungsbeschreibung

34316 Projekt Medienforschung

Zuletzt geändert:25.09.2017 / Zöllner
EDV-Nr:34316
Studiengänge: Elektronische Medien (Master), Prüfungsleistung im Modul Schwerpunkt Medienwirtschaft Wahlpflicht: Empirische Medienforschung in Semester 1 2 3
Häufigkeit: unregelmäßig
Dozent:
Sprache: Deutsch
Art: S
Umfang: 2 SWS
ECTS-Punkte: 3
Workload: 15 Termine zu je 2 SWS = 22,5 Zeitstunden
Vor- bzw. Nachbereitung:
15 Termine zu je 1,5 Zeitstunden = 22,5 Zeitstunden
Referat und Studienarbeit:
9 Tage zu je 5 Zeitstunden = 45 Zeitstunden
Gesamter Zeitaufwand (Workload) = 90 Zeitstunden
Prüfungsform: ST, 4 Wo + RE
Bemerkung zur Veranstaltung: u) Veranstaltung für Schwerpunkt Unternehmenskommunikation geöffnet
Formale Zulassungsvoraussetzungen: Begleitende Teilnahme am Seminar "Empirische Medienforschung/Quantitative Methoden" (EDV-Nr. 34314) bzw. "Empirische Medienforschung/Qualitative Methoden" (EDV-Nr. 34315) (je nach Angebot im Semester)
Setzt inhaltliche Vorkenntnisse entsprechend folgender Module / Lehrveranstaltungen voraus: Seminar "Empirische Medienforschung/Quantitative Methoden" (EDV-Nr. 34314) bzw. Seminar "Empirische Medienforschung/Qualitative Methoden" (EDV-Nr. 34315) (je nach Angebot im Semester)
Veranstaltung ist Basiswissen für folgende Module / Lehrveranstaltungen: --
   
Beschreibung: Dieses Projektseminar ist eine anwendungsorientierte Vertiefung zu den Lehrveranstaltungen "Empirische Medienforschung/Quantitative Methoden" (EDV-Nr. 34314) und "Empirische Medienforschung/Qualitative Methoden" (EDV-Nr. 34315). Es bietet eine grundlegende und praxisorientierte Einführung in Denkansätze und Verfahren der heuristischen (entdeckenden) Forschung, wie sie auch in der Markt-, Medien- und Organisationsforschung anwendbar sind, aber ebenso in Politikwissenschaft, Psychologie, Ethnologie und Soziologie.
Im Kern steht dahinter der Ansatz, qualitative Daten zu zuvor unbekannten Phänomenen zu erheben und sich auf diese Weise dem "Unerwarteten" zu nähern - das heißt, induktiv von Daten auszugehen und aus ihnen heraus Erklärungsmuster zu bilden, nicht umgekehrt (wie im deduktiven Vorgehen der Entwicklung und Messung von Variablen).
Es geht also darum, wie man systematisch neue gültige und brauchbare Theorien für das Verständnis von Märkten, Kultur, Gesellschaft und anderen empirischen Phänomenen entwickeln kann.
Ziel ist, mit ihrer Hilfe die dynamische Welt bzw. veränderliche Umwelten und Rahmenbedingungen zu beschreiben, zu erklären, zu verstehen und sie auf diese Weise handhabbar zu machen. Letzten Endes ist dieser Denkansatz also keineswegs "theoretisch", sondern ungemein "praktisch".

Das Leitthema im WS 2015/16 ist das Wechselspiel von Digitalität und Gesellschaft an den Beispielen Ethik der Privatheit, digitale Diaspora und/oder neue Kulturen des Teilens.
#internet #social_media #society #culture #public_sphere #big_data #ethics
This seminar will look into the status of digital society, digital living, and issues that result from such processes of digitality. Participants will be observing what happens online (how we interact, how we display ourselves, how we maintain our privacy, how we shop, we we date, how we hate, how we rate, how we evaluate, etc.), will be reading articles, book chapters and books about the issues that are at stake (What does digitality do to us and to society?), and will be developing research questions of their own. The perspective of digital media ethics will play an important role in answering such questions: What is a flourishing life under the conditions of digitality?
To be able to answer this question, you will have to read at least *some* of the literature relevant to the field. Below please find a list for you to start dipping into discussions of digitality.
In the winter semester 2015/16 we will be investigating a) the ethics of privacy (the challenges of the 'right to be left alone'), and/or b) the digital diaspora (how migrant communities connect in cyberspace), and/or c) online cultures of sharing (new forms of cooperation), i.e. three fields of research that have multifarious connections with everyday life in mediatised society.
English Title: Empirical Media Research: Fieldwork Project
Lernziele: Die Studierenden werden nach Abschluss des Modulteils
- die Methodik der induktiv vorgehenden, qualitativ orientierten empirischen Sozialforschung beherrschen,
- mit den Verfahren insbesondere des "Grounded Theorizing", der "Heuristischen Sozialforschung" und ethnografischen Methoden vertraut sein und sie für markt- und medienbezogene Fragestellungen kompetent und selbstständig anwenden können,
- Grenzen der genannten Verfahren kennen,
- neue Theorien entwickeln können.
Literatur: Breuer, Franz (unter Mitarbeit von Barbara Dieris und Antje Lettau) (2009): Reflexive Grounded Theory. Eine Einführung in die Forschungspraxis. Wiesbaden: VS.
Denzin, Norman K.; Lincoln, Yvonna S. (eds.) (2003): Collecting and interpreting qualitative materials. 2nd ed. Thousand Oaks; London; New Delhi: Sage.
Denzin, Norman K.; Lincoln, Yvonna S. (eds.) (2003): Strategies of qualitative inquiry. 2nd ed. Thousand Oaks; London; New Delhi: Sage.
Dresing, Thorsten; Pehl, Thorsten (2013): Praxisbuch Interview, Transkription und Analyse. Anleitungen und Regelsysteme für qualitativ Forschende. 5. Aufl. Marburg: Eigenverlag. [Onlineversion: www.audiotranskription.de/praxisbuch (PDF)]
Ericsson, K. Anders; Simon, Herbert A. (1993): Protocol analysis: Verbal reports as data. 2nd ed. Cambridge (Mass.); London: MIT Press.
Flick, Uwe (2000): Qualitative Forschung. Theorie, Methoden, Anwendung in Psychologie und Sozialwissenschaften. 5. Aufl. Reinbek: Rowohlt.
Krotz, Friedrich (2005): Neue Theorien entwickeln. Eine Einführung in die Grounded Theory, die Heuristische Sozialforschung und die Ethnographie anhand von Beispielen aus der Kommunikationswissenschaft. Köln: von Halem.
Lamnek, Siegfried (2004): Qualitative Sozialforschung. Lehrbuch. 4. Aufl. Weinheim; Basel: Beltz.
Meyen, Michael et al. (2011): Qualitative Forschung in der Kommunikationswissenschaft. Eine praxisorientierte Einführung. Wiesbaden: VS.
Mikos, Lothar; Wegener, Claudia (Hrsg.) (2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch. Konstanz: UVK.
Silverman, David (2006): Interpreting qualitative data: Methods for analysing talk, text and interaction. 3rd ed. London; Thousand Oaks; New Delhi: Sage.
Strauss, Anselm; Corbin, Juliet (1998): Basics of qualitative research: Techniques and procedures for developing grounded theory. 2nd ed. Thousand Oaks; London; New Delhi: Sage.

Weitere Literatur finden Sie in der HdM-Bibliothek.
Internet: Die kostenfreie Transkriptionssoftware "f4audio" bzw. "f4web" erleichtert das Dokumentieren verbaler Daten (Tiefeninterviews, Gruppendiskussionen etc.), ebenso die kostenfreie Transkriptions- und Analysesoftware EXMARaLDA.

Eine Software zur Auswertung von Texten mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ist QCAmap - und ist kostenfrei!
Schön ist auch MAXQDA [Demoversion hier], nicht zuletzt das Infotutorial/Webinar lohnt sich anzuschauen.
Für Mac gibt es auch die Software Annotations zur Auswertung von qualitativen Textdaten - mit einer kostenlosen Basisversion und einer relativ günstigen Vollversion.

Audio-Podcasts über die Grounded-Theory-Methodik: "Was ich immer schon einmal über Grounded Theory wissen wollte" - ein Projekt der Universität Oldenburg.

Die zentrale Online-Zeitschrift: Forum Qualitative Sozialforschung (FQS).

Das Social Research Update der University of Surrey (UK) bietet hervorragende Überblicke über (fast) alle Verfahren und Methoden der Sozial- und Medienforschung.

Dennis Lists Website Audience Dialogue mit vielen nützlichen Ressourcen.

Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung an der Universität zu Köln

ZUMA (Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen)

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