Veranstaltungsbeschreibung

223634a Empirische Medienforschung: Methoden und Theorien

Zuletzt geändert:28.01.2022 / Zöllner
EDV-Nr:223634a
Studiengänge: Medienwirtschaft (Bachelor, 7 Semester), Prüfungsleistung im Modul Empirische Medienforschung in Semester 4 6 7
Häufigkeit: nur SS
Dozent: Prof. Dr. Oliver Zöllner
Link zur Veranstaltung / zum E-Learning-Kurs: Das Passwort zur Einschreibung in den begleitenden Moodle-Kurs erhalten Sie von mir, nachdem Sie sich für den Kurs im Stundenplansystem eingeschrieben haben.
Sprache: Deutsch
Art: V
Umfang: 2 SWS
ECTS-Punkte: 3
Workload: 2 SWS / 3 ECTS: 15 Termine zu je 2 SWS = 22,5 Zeitstunden; Vor- und Nachbereitung: 15 Termine zu je 1,5 Zeitstunden = 22,5 Zeitstunden; Konzeptionsarbeit: 9 Termine zu je 5 Zeitstunden = 45 Zeitstunden. Gesamter Zeitaufwand (Workload) = 90 Zeitstunden
Inhaltliche Verbindung zu anderen Lehrveranstaltungen im Modul: Diese Lehrveranstaltung legt die theoretischen und methodologischen Grundlagen für die praktische Umsetzung eines empirischen Medienforschungsprojekts.
Prüfungsform:
Bemerkung zur Veranstaltung: Deutsch Teilnehmerbeschränkung
Beschreibung: Dieses Modul ist keine "Vorlesung" (ich lese Ihnen nichts vor zum Auswendiglernen), sondern ein praxis- bzw. anwendungsorientierter Workshop (Sie müssen etwas erforschen). Er vertieft die bisher erworbenen Kenntnisse auf dem Gebiet der Markt- und Medienforschung. Die wesentlichen Theorieansätze und Erkenntnisse von für das Fachgebiet zentralen Studien und Methodenlehrbüchern werden gemeinsam erarbeitet, analysiert, mit Blick auf ihre Anwendung vertieft und anschließend "im Feld" erprobt.
Übergeordnetes Ziel ist, das erworbene Wissen im parallel angebotenen Transferprojekt (muss ebenfalls belegt werden!) praktisch anzuwenden. Daher sollen beide Veranstaltungen auf ein gemeinsames Thema der Medienforschung fokussiert werden. Wir werden quantitative und qualitative Methoden anwenden.
Das heißt: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden (je nach Teilnehmerzahl: ggf. in mehreren Gruppen) ein Forschungsprojekt konzipieren und selbständig umsetzen. Am Ende präsentieren sie ihre Ergebnisse und verschriftlichen diese als (Gruppen-)Hausarbeit.

WAS MACHEN WIR IM SOMMERSEMESTER 2022?
Das Oberthema lautet:
Das Fremde zu Hause // Das fremde Zuhause. Lokale Medienkulturen in der Migrationsgesellschaft: Möglichkeiten medienethnographischer Feldforschung.
Was bedeutet das? Es soll darum gehen, "mediale Nischen" zu analysieren, also Medienangebote und mit solchen verknüpfte soziale Settings zu erforschen, die in Deutschland von und für Menschen mit einem (wie auch immer gearteten) Migrationshintergrund produziert, angeboten, verbreitet und rezipiert werden, die sich diese Menschen also aneignen und mit ihnen "etwas machen".
Konkret können je nach Interesse z. B. türkisch-, persisch-, polnisch-, griechisch- oder vietnamesischsprachige Musik- und Videoszenen in den Fokus rücken; Verlage, Musiklabels, Buchläden, Clubs, Konzert- und andere Orte migrantischer Kulturvermittlung; Onlineforen, Social-Media-Kanäle, Podcasts, Hörfunk- und Fernsehangebote, die sich speziell an Einwander:innen und ihre Nachfahren wenden, aber manchmal durchaus auch an in Deutschland lebende Menschen ohne Migrationsbiographie.
Äthiopische, brasilianische und türkische Musik etwa erfreut sich seit Längerem international großer Beliebtheit - aber was bedeuten diese Genres für in Deutschland lebende Äthiopien-, Brasilien- oder Türkeistämmige? Was von diesen musikalischen Ausdrucksformen wird in Deutschland produziert? (Interessantes Beispiel: die Compilations "Songs of Gastarbeiter".) Schauen Migrant:innen bei Netflix andere Serien und Filme als die Durchschnittsbevölkerung? Legen sie spezielle Spotify-Playlists an? Falls ja, zu welchen Zwecken? Oder: Wie funktioniert Halal-Dating und wozu gibt es das? usw. Da fallen Ihnen sicher noch weitere Themen ein - man muss sich nur mal mit offenen Augen umschauen. Ganz generell ist zu fragen: Was haben Ethnomedien mit der Ausbildung spezifischer (hybrider) Identitäten und Lebensstile zu tun?

Konkret werden wir im Kurs entsprechende Leitfragen entwickeln und anschließend empirische Beobachtungen, Befragungen und Analysen durchführen. Je nach Ausprägung der Pandemielage können Beobachtungen und Befragungen "vor Ort" eine kleine Herausforderung sein, aber in den letzten fünf Semestern hat das auch immer gut geklappt. Eine gute Übung für die Bachelorarbeit ist es auf jeden Fall.

Zum ersten Einstieg ins Thema bietet sich die folgende Literatur an, auf die man aufbauen kann:
Brinkerhoff, Jennifer M. (2009): Digital Diasporas: Identity and Transnational Engagement. Cambridge, New York: Cambridge University Press.
Bublies, Madeleine et al. (2016): Digitale Diaspora. Eine Analyse der polnischen Diaspora in Deutschland unter dem Einfluss digitaler Medien. In: Zöllner, Oliver (Hrsg.): Das digitale Ich. Zwischen Gemeinschaft und Abgrenzung - drei Fall­studien. Stuttgart: Hoch­schule der Medien, S. 196-436; URL: https://hdms.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/6006.
Hepp, Andreas / Löffelholz, Martin (Hrsg.) (2002): Grundlagentexte zur transkulturellen Kommunikation. Konstanz: UVK.
Horz, Christine (2014): Medien, Migration, Partizipation. Eine Studie am Beispiel iranischer Fernsehproduktion im Offenen Kanal. Bielefeld: Transcript [Leseprobe hier].
Karim, Karim H. (ed.) (2003): The Media of Diaspora. London, New York: Routledge.
Kosnick, Kira (2015): Ethnic Club Cultures: Postmigrant Leisure Socialities and Music in Urban Europe. In: Helms, Dietrich / Phleps, Thomas (Hrsg.): Speaking in Tongues: Pop lokal global. Bielefeld: Transcript, S. 199-211; URL: https://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2017/12984/pdf/Popularmusikforschung42_12_Kosnick.pdf.
Lie, Rico (2003): Spaces of Intercultural Communication: An Interdisciplinary Introduction to Communication, Culture, and Globalizing/Localizing Identities.Cresskill: Hampton Press.
Lund, Holger (2021): The Hidden History of Turkish Independent Labels in Germany From the 1960s to the 1980s. Conference Paper; URL: https://www.researchgate.net/publication/354451392_The_hidden_history_of_Turkish_independent_labels_in_Germany_from_the_1960s_to_the_1980s/link/61392106b1dad16ff9f04a7b/download.
Zöllner, Oliver (Hrsg.) (2009): Medien, Migration, Identität. Migranten und ihre Medien­nutzung. Drei Projekt­berichte aus der Urbanregion Stuttgart. Stuttgart: Hochschule der Medien; URL: https://hdms.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/631.

Die Studierenden sind nach Abschluss des Modulteils in der Lage,
  • relevante Literatur kompetent zu recherchieren, rezipieren und auszuwerten,
  • Ergebnisse der empirischen Medienforschung zu verstehen,
  • entsprechende Untersuchungen auf ihren Theoriegehalt zu überprüfen und ggf. weiterzuentwickeln,
  • teilweise oder voll eigenständig an empirischen Lösungen bei Fragestellungen der Medienforschung zu arbeiten,
  • theoretische Behauptungen und Erklärungen auf ihren empirischen Gehalt abzuschätzen,
  • eigenständig Ergebnisberichte zu verfassen.
  • English Title: Empirical Media Research: Methods and Theories
    Literatur: Baur, Nina; Blasius, Jörg (Hrsg.) (2019): Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. 2. Aufl. Wiesbaden: Springer VS. [Download des E-Books über die HdM-Bibliothek!]
    Brosius, Hans-Bernd; Haas, Alexander; Koschel, Friederike (2016): Methoden der empirischen Kommunikationsforschung. Eine Einführung. 7. Aufl. Wiesbaden: VS. [Download des E-Books über die HdM-Bibliothek!]
    Kromrey, Helmut; Roose, Jochen; Strübing, Jörg (2016): Empirische Sozialforschung. Modelle und Methoden der standardisierten Datenerhebung und Datenauswertung mit Annotationen aus qualitativ-interpretativer Perspektive. 13. Aufl. Konstanz/München: UVK/Lucius & Lucius. [Download des E-Books über die HdM-Bibliothek!]
    Kühn, Thomas; Koschel, Kay-Volker (2018): Gruppendiskussionen. Ein Praxis-Handbuch. 2. Aufl. Wiesbaden: Springer VS. [Download des E-Books über die HdM-Bibliothek!]
    Lamnek, Siegfried; Krell, Claudia (2016): Qualitative Sozialforschung. Lehrbuch. 6. Aufl. Weinheim ; Basel: Beltz.
    Meyen, Michael; Löblich, Maria; Pfaff-Rüdiger, Senta; Riesmeyer, Claudia (2019): Qualitative Forschung in der Kommunikationswissenschaft. Eine praxisorientierte Einführung. 2. Aufl. Wiesbaden: Springer VS. [Download des E-Books über die HdM-Bibliothek!]
    Mayring, Philipp (2015): Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. 12. Aufl. Weinheim: Beltz.
    Mikos, Lothar; Wegener, Claudia (Hrsg.) (2017): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch. 2. Aufl. Konstanz, München: UVK. [Download des E-Books über die HdM-Bibliothek!]
    Möhring, Wiebke; Schlütz, Daniela (2013): Handbuch standardisierte Erhebungsverfahren in der Kommunikationswissenschaft. Wiesbaden: VS. [Download des E-Books über die HdM-Bibliothek!]
    Möhring, Wiebke; Schlütz, Daniela (2019): Die Befragung in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Eine praxisorientierte Einführung. 3. Aufl. Wiesbaden: VS. [Download des E-Books über die HdM-Bibliothek!]
    Porst, Rolf (2014): Fragebogen. Ein Arbeitsbuch. 4. Aufl. Wiesbaden: Springer VS. [Download des E-Books über die HdM-Bibliothek!]
    Scheufele, Bertram; Engelmann, Ines (2009): Empirische Kommunikationsforschung. Konstanz: UVK.

    Forschungsinterviews führen und Datenschutz beachten:
    Ein sehr hilfreiches Dossier zum Thema "Interviews datenschutzrechtkonform führen und verarbeiten" (mit Vorlagen für Datenschutzerklärungen etc.) finden Sie hier: www.audiotranskription.de/qualitative-Interviews-DSGVO-konform-aufnehmen-und-verarbeiten.

    Ethische Aspekte der Forschungspraxis:
    Schlütz, Daniela; Möhring, Wiebke (2018): Between the devil and the deep blue sea: Negotiating ethics and method in communication research practice. In: Studies in Communication and Media, 7. Jahrg., Nr. 1, S. 31-58. Onlinequelle: www.nomos-elibrary.de/10.5771/2192-4007-2018-1-31/.


    Weitere Literatur finden Sie in der HdM-Bibliothek.
    Internet: PODCASTS:
    • Der "Methoden:Koffer": In diesem Podcast "erzählen Forschende Geschichten, wie sie in ihrem Projekt zu ihrer Methode gekommen sind, was in der Anwendung gut geklappt hat, aber auch, welche Hindernisse einer lehrbuchartigen Anwendung im Wege standen und wie sie daraufhin die Methode ggf. sogar weiterentwickelt haben. Dabei besprechen wir, wie die Methode wissenschaftstheoretisch einzuordnen ist – damit die Hörer:innen lernen, wie sie ihre Methodenprobleme angehen können und ob sich die Methode für ihr Projekt vielleicht auch eignet!"
    Den Podcast gibt es u.a. auf Spotify: https://open.spotify.com/show/1nzxqlEN2UHkhBsuBEt3ol. Auf https://www.methodenkoffer.info gibt es weitere Infos zum Ziel des Podcasts und den Gästen.

    VIDEOS:
    Kai Dröges YouTube-Kanal zu qualitativer Forschung enthält klasse gemachte Einführungen und Vertiefungen - und wird weiter ergänzt. Wer sich von YouTube befreien möchte, findet die Videos auch auf SwitchTube, der Videoplattform der Schweizer Universitäten und Hochschulen: tube.switch.ch/channels/45e42cf7.

    • Die ParLink-Gruppe Köln hat drei schöne Videos erstellt, die in die Dokumentarische Methode einführen. Hier anschauen.

    Skopos Group (2020): Remote als neues Normal: Interviews & Fokusgruppen in Zeiten von Home Office. Erklärt an Beispielen. Video hier anschauen (YouTube).

    Krueger, Richard (2015): Moderating focus groups. Video hier anschauen (YouTube).

    ASH Berlin (2018): Fokusgruppen in der partizipativen Forschung einsetzen. Ein Lernfilm. Video hier anschauen (Vimeo).

    • Von der Uni Kassel gibt es ein Lehrvideo zur Objektiven Hermeneutik: univideo.uni-kassel.de/video/Lehrfilm-Objektive-Hermeneutik-Teil-1 - und noch mehr Videos...

    WEITERES:
    Was es zu beachten gilt, wenn man Erhebungen an Schulen durchführen möchte ... kann man hier nachlesen (anklicken!). Ist wichtig!.

    Mit Zoom interviewen: Ja, das geht schon, aber...:
    Falter, Michelle M. et al. (2022): Making Room for Zoom in Focus Group Methods: Opportunities and Challenges for Novice Researchers (During and Beyond COVID-19). In: Forum Qualitative Sozialforschung, Vol. 23, No. 1, Art. 21, URL: www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/3768/4837.

    Qualitative Interviews am Telefon oder online durchführen – Informationen für Studierende von Kai Dröge: hier herunterladen. Die Masterarbeit von Anika Meß "Skype als geeignete Alternative in der qualitativen Sozialforschung? Datenerhebung mit Hilfe von Videotelefonie" kann man hier herunterladen. Aber auch bei Interviews mit Skype & Co. bitte die Datenschutzbestimmungen beachten: hier lesen!

    Wichtiges Austauschforum über Datenerhebung, Datenauswertung, Forschungsethik und Forschungshygiene in Zeiten einer Pandemie ist das Blog "Corona und die Krise der sozialwissenschftlichen Forschung".

    STUDIEN/ARTIKEL ZU SOCIAL MEDIA:
    • Vallor, Shannon (2015): Social networking and ethics. In: Stanford Encyclopedia of Philosophy (21.8.), URL: plato.stanford.edu/entries/ethics-social-networking/.

    FACHZEITSCHRIFTEN und LITERATURDATENBANKEN:
    MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung - komplett Open Access und wichtig!
    Das Methodenportal (quantitativ und qualitativ) der Ruhr-Universität Bochum bietet zahlreiche Einführungen und Vertiefungen zum Thema. Klasse!
    Das Portal Quasus: Methoden qualitativer Sozial-, Unterrichts- und Schulforschung bietet hervorragende Einführungen und Literaturtipps - einfach mal auf die Reiter "Was muss ich wissen?", "Wie kann ich vorgehen?" und "Wer kann mir helfen?" klicken! Oder auch auf die Videos in der Rubrik "Wie forschen andere?".
    Das Blogportal Sozialwissenschaftliche Methodenberatung von Dr. Isabel Steinhardt bietet viele hervorragende Übersichten und praxisnahe Vertiefungen.
    Der YouTube-Kanal Methoden-Coaching Morgenstern von André Morgenstern-Einenkel hält manches instruktive Video parat, etwa zu qualitativen Auswertungen mit MAXQDA.
    Das Social Research Update der University of Surrey (UK) bietet hervorragende Überblicke über (fast) alle Verfahren und Methoden der Sozial- und Medienforschung.
    Das Portal Methodspace des SAGE-Verlags bietet ebenfalls zahlreiche Links zu (allerdings nur) qualitativen Methoden und Verfahren an.
    Für die Profis unter Ihnen: die Online-Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung (FQS).
    Artikel aus der Fachzeitschrift "Media Perspektiven" als PDFs (ab Jahrgang 1997) unter www.media-perspektiven.de.
    Artikel (bzw. ganze Hefte) der Fachzeitschrift "Medien & Kommunikationswissenschaft" als PDFs (ab Jahrgang 2000).

    ANALYSESOFTWARE:
    Eine Übersicht über Statistik-Software (darunter auch diverse kostenlose!) finden Sie hier. Es gibt mehr als nur SPSS...
    Eine Einführung, wie man mit Word (!) qualitative Textkorpora auswerten kann, gibt der Artikel "Die technikunterstützte Analyse von qualitativen Daten mit Word" von Bruno Nideröst.
    Kleiner Tipp für die Microsoft-User unter Ihnen: Wenn man in Word oder Wordpad die Windows-Taste + "H" drückt, kann mit Hilfe der Spracherkennungs-Funktion das gesprochene Wort in Schriftform überführt werden (mit nur leichten Fehlern, aber es funktioniert). Bitte mal unter den akustischen Bedingungen eines Tiefeninterviews ausprobieren!
    Eine Software zur Auswertung von Texten mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ist QCAmap - und ist kostenfrei! Auf der Startseite findet sich auch ein Link auf einen sehr nützlichen Einführungsbeitrag von Philipp Mayring.
    Ähnlich funktioniert der (ebenfalls kostenlose) QDA Miner Lite.
    Schön ist auch MAXQDA [Demoversion hier], kostet leider aber etwas. Informativ und kostenlos anzuschauen ist aber das Infotutorial/Webinar.
    Mit Catma (kostenlos!) lassen sich Textbestände qualitativ kodieren und auswerten.
    Für Mac gibt es auch die Software Annotations zur Auswertung von qualitativen Textdaten - mit einer kostenlosen Basisversion und einer relativ günstigen Vollversion.
    Mit der kostenfreien MeSoftware, die kooperativ von Bremer und Hamburger Instituten entwickelt wurde, können Medienrepertoires und über eine begleitende App auch regelrechte "Medientagebücher" erhoben werden - in Corona-Zeiten auch auf Distanz. Die Software unterstützt ebenfalls bei der Auswertung. Alles nachzulesen auf https://mesoftware.org. Müssten wir mal ausprobieren.

    MEDIENFORSCHUNGSDATEN:
    Mediendaten Südwest: Aktuelle Basisdaten zu TV, Hörfunk, Print, Film und Internet - und viele Links.
    Quotenmeter.de: Fernsehreichweiten und -marktanteile aus Deutschland und Übersee.

    SONSTIGE QUELLEN:
    Hans-Jürgen Andreß: Glossar zur Datenerhebung und statistischen Analyse. Onlinequelle: uni-koeln.de/glossar/stichwor.htm.
    Aufzeichnung eines Webinars zum Thema "When the Field Is Online" (07.04.2020): hier anschauen.
    Aufzeichnung eines Webinars zum Thema "Conducting Qualitative Fieldwork During Covid-19" (31.03.2020): hier anschauen. (Die Tonqualität ist leider nicht so dolle.)
    Featherstone, Liza (2018): Talk is cheap: The myth of the focus group. Focus groups make us feel our views matter – but no one with power cares what we think. The Guardian online (6.2.), URL: www.theguardian.com/news/2018/feb/06/talk-is-cheap-the-myth-of-the-focus-group.