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Veranstaltungsbeschreibung

254044b Empirische Forschung zur digitalen Gesellschaft

Zuletzt geändert:19.10.2016 / Zöllner
EDV-Nr:254044b
Studiengänge: Medienmanagement (Master, Studienstart ab WS15/16), Prüfungsleistung im Modul Empirische Medienforschung in Semester 1
Häufigkeit: nur WS
Unternehmenskommunikation (Master, Studienstart ab WS15/16), Prüfungsleistung im Modul Empirische Medienforschung in Semester 1
Häufigkeit: nur WS
Dozent: Prof. Dr. Oliver ZöllnerDetails zum Dozenten
Sprache: Deutsch
Art: -
Umfang: 2 SWS
ECTS-Punkte: 3
Workload: 2 SWS / 3 ECTS = 90 Zeitstunden
Prüfungsform:
Beschreibung: #social_research #methods #field_projects #digital_society
Dieses Seminar bietet eine Einführung in die wesentlichen Erhebungs- und Analysetechniken der quantitativ und qualitativ orientierten empirischen Gesellschafts- und Medienforschung. Deren Verfahren und Methoden sollen für Fragestellungen aus dem Kontext der digitalen Gesellschaft bzw. der Digitalisierung zur Anwendung gebracht werden.
Das Seminar vermittelt die wesentlichen methodischen Kenntnisse zur Durchführung von empirischen Studien z.B. mittels standardisierter Befragungen, Inhaltsanalysen, Gruppendiskussionen und Tiefeninterviews: von der Entwicklung einer Fragestellung bis hin zur Ergebnispräsentation. Anhand eigener Projekte sollen die Teilnehmer zu kompetenter selbständiger Anwendung des Gelernten angeleitet werden.
Themen im WS 2016/17 sind die digitale Diaspora und neue Kulturen des Teilens (Sharing) unter dem Leitgedanken der Digitalen Ethik.
#internet #social_media #society #culture #public_sphere #big_data #ethics
This seminar will look into the status of digital society, digital living, and issues that result from such processes of digitality. Participants will be observing what happens online (how we interact, how we display ourselves, how we maintain our privacy, how we shop, we we date, how we hate, how we rate, how we evaluate, etc.), will be reading articles, book chapters and books about the issues that are at stake (What does digitality do to us and to society?), and will be developing research questions of their own. The perspective of digital media ethics will play an important role in answering such questions: What is a flourishing life under the conditions of digitality?
To be able to answer this question, you will have to read at least *some* of the literature relevant to the field. Below please find a list for you to start dipping into discussions of digitality.
In the winter semester 2016/17 we will be investigating what 'digital ethics' mean, and how they can be applied in everyday settings, by doing case-study research of how people think about, or maybe even use, web pornography, and what the cultural/societal implications of web porn are.
English Title: Empirical Research on Digital Society
Literatur: Babbie, Earl (2011): Introduction to social research. 5th (international) ed. Belmont CA: Wadsworth.
Brosius, Hans-Bernd; Haas, Alexander; Koschel, Friederike (2012): Methoden der empirischen Kommunikationsforschung. Eine Einführung. 6. Aufl. Wiesbaden: VS.
Diekmann, Andreas (2009): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. 20. Aufl. Reinbek: Rowohlt.
Dresing, Thorsten; Pehl, Thorsten (2013): Praxisbuch Interview, Transkription und Analyse. Anleitungen und Regelsysteme für qualitativ Forschende. 5. Aufl. Marburg: Eigenverlag. [Onlineversion: www.audiotranskription.de/praxisbuch (PDF)]
Flick, Uwe (2000): Qualitative Forschung. Theorie, Methoden, Anwendung in Psychologie und Sozialwissenschaften. 5. Aufl. Reinbek: Rowohlt.
Helfferich, Cornelia (2005): Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. 2. Aufl. Wiesbaden: VS.
Kromrey, Helmut (2006): Empirische Sozialforschung. Modelle und Methoden der standardisierten Datenerhebung und Datenauswertung. 11. Aufl. Stuttgart: Lucius & Lucius.
Lamberti, Jürgen (2001): Einstieg in die Methoden empirischer Forschung. Planung, Durchführung und Auswertung empirischer Untersuchungen. Tübingen: DGVT.
Lamnek, Siegfried (2004): Qualitative Sozialforschung. Lehrbuch. 4. Aufl. Weinheim; Basel: Beltz.
Mayring, Philipp (2010): Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. 11. Auflage. Weinheim: Beltz.
Meyen, Michael et al. (2011): Qualitative Forschung in der Kommunikationswissenschaft. Eine praxisorientierte Einführung. Wiesbaden: VS.
Mikos, Lothar; Wegener, Claudia (Hrsg.) (2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch. Konstanz: UVK.
Möhring, Wiebke; Schlütz, Daniela (2010): Die Befragung in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Eine praxisorientierte Einführung. 2. Aufl. Wiesbaden: VS.
Porst, Rolf (2014): Fragebogen. Ein Arbeitsbuch. 4. Aufl. Wiesbaden: SpringerVS.
Scheufele, Bertram; Engelmann, Ines (2009): Empirische Kommunikationsforschung. Konstanz: UVK.
Silverman, David (ed.) (2004): Qualitative research. Theory, method and practice. 2nd ed. Thousand Oaks; London; New Delhi: Sage.
Zöllner, Oliver (Hrsg.) (2015): #Neuland #Individuum #Gesellschaft. Ethik in einer digitali­sierten Welt. Sechs Fall­studien. Stuttgart: Hoch­schule der Medien [Seminarpublikation, eBook, ca. 66 MB].

Weitere Literatur finden Sie in der HdM-Bibliothek.
Internet: Die kostenfreie Transkriptionssoftware "f4audio" bzw. "f4web" erleichtert das Dokumentieren verbaler Daten (Tiefeninterviews, Gruppendiskussionen etc.), ebenso die kostenfreie Transkriptions- und Analysesoftware EXMARaLDA.
Eine Software zur Auswertung von Texten mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ist QCAmap - und ist kostenfrei!
Schön ist auch MAXQDA [Demoversion hier], nicht zuletzt das Infotutorial/Webinar lohnt sich anzuschauen.
Für Mac gibt es auch die Software Annotations zur Auswertung von qualitativen Textdaten - mit einer kostenlosen Basisversion und einer relativ günstigen Vollversion.
Die zentrale Online-Zeitschrift: Forum Qualitative Sozialforschung (FQS)!
Das Social Research Update der University of Surrey (UK) bietet hervorragende Überblicke über (fast) alle Verfahren und Methoden der Sozial- und Medienforschung.
Hinweis zu Terminangaben: Bitte beachten Sie evtl. vorhandene aktuelle Stundenplanänderungen unter
www.hdm-stuttgart.de/studenten/stundenplan/aenderungen.
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