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Hochschule der Medien

Bauvorhaben

HdM plant Aufstockung

Die Hochschule der Medien (HdM) will wachsen - und zwar in die Höhe. Sie benötigt weitere Seminarräume sowie Forschungs- und Projektflächen für ihre Studenten. Deshalb soll der sognannte "Technikbau" in der Nobelstraße 10 aus den 1970er Jahren ein zweites Stockwerk erhalten. So gewinnt die HdM rund 1800 Quadratmeter Nutzfläche. Baubeginn könnte im Frühjahr 2020 sein. Die Finanzierung der Baumaßnahme steht, die HdM zahlt aus eigenen Mitteln.

Der Altbau soll ein weiteres Geschoss erhalten (Foto: Selina Spieß)

Der Altbau soll ein weiteres Geschoss erhalten (Foto: Selina Spieß)

Eine Bedarfsanmeldung für die technisch mögliche Aufstockung beim Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg hatte die HdM im letzten Jahr eingereicht. Sie wurde inzwischen genehmigt. "Der Hochschule fehlen nach wie vor Seminarräume für neue Lehrkonzepte, Flächen für Forschungsbereiche, aber auch für Existenzgründer", erklärt HdM-Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos. Die beiden Gebäude in der Nobelstraße 8 ("Zitronenschnitz") und in der Nobelstraße 10a ("Würfel") aus den Jahren 2014 und 2016 decken den Raumbedarf nicht ab. Im Gegenzug für den "Zitronenschnitz" hatte die HdM ihren größeren Standort in der Wolframstraße aufgegeben. Auch die Zahl der Studenten ist in den letzten Jahren kräftig gestiegen. Rund 5000 sind es inzwischen, eingeschrieben in fast 30 Studiengängen. Die HdM habe auch ihre Drittmittel - und damit die Anzahl der Forschungsprojekte - von 0,8 Millionen auf 3 Millionen Euro erhöht. Mit den Themen Weiterbildung und der Start-up-Förderung seien den Hochschulen zudem neue Aufgaben zugewachsen, so Roos weiter. "Für all diese Vorhaben brauchen wir Platz", sagt der Rektor.

Flächenschonend und kostengünstig

Da sich auch die anderen Partner auf dem Vaihinger Campus vergrößert haben und zusätzliche Flächen benötigen, gibt es kaum Möglichkeiten, passende Räume anzumieten. Auch freie Flächen seien rar. "Eine Aufstockung unseres 'Altbaus' ist die flächenschonendste und kostengünstigste Möglichkeit", sagt Roos. Denn auch der auf dem HdM-Gelände befindliche Pavillon, in dem aktuell unter anderem der "Playpark" mit Start-ups aus der Kreativbranche oder das Forschungsprojekt "Smartkitchen" eine Heimat haben, soll mittelfristig abgerissen werden. Roos rechnet mit einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren, in dem auch die Brandschutzsanierung läuft. "Um die Engpass-Situationen zu meistern, streben wir die Aufstockung so schnell wie möglich an. Losgehen könnte es im Frühjahr 2020", wünscht sich der Rektor. Die Baukosten, die die HdM selbst übernimmt, schätzt er auf rund 6 Millionen Euro.

VERÖFFENTLICHT AM

13. Februar 2018

KONTAKT

Kerstin Lauer
Pressesprecherin
Telefon0711 8923 2020
E-Mailpresse@hdm-stuttgart.de

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