Current Projects

CINEMA - Creative Industries for New Urban Economies in the Danube Region

2020 - 2022

Das EU-INTERREG-Projekts "CINEMA" strebt die Revitalisierung von Leerständen mitunter des stationären Einzelhandels in (sub)urbanen Umgebungen durch die Zusammenarbeit mit der regionalen Kultur- und Kreativwirtschaft an. Das Team des Forschungsleuchtturms CREAM und das Start-up-Center an der Hochschule der Medien unterstützt dieses Projekt, indem sie als Know-how-Partner für innovative Raum- und Arbeitsformate zur Verfügung stehen und Instrumente sowie Konzepte zur Förderung der Zusammenarbeit mit Kreativakteuren entwickeln. Insgesamt 22 internationale Partner aus acht Ländern in der Donauregion arbeiten im Zeitraum von zweieinhalb Jahren gemeinsam an der Wiederbelebung von Innenstädten.

Projektpartner: Chamber of Commerce and Industry of Slovenia (Lead Partner) + 21 EU-Partner, WRS Stuttgart, Wirtschaftsförderung Herrenberg

Ansprechpartner: Prof. Dr. Martin Engstler, Viktoria Heinzel

Projektseite: http://www.interreg-danube.eu/cinema

Medienwirtschaft im Zeitalter sogenannter High-Technologies. Implikationen für das Management der Geschäftsmodelle von Medienunternehmen

(2019-2022)

Inhalt des Forschungsprojekts ist die Untersuchung von Technologie-Adoptionsstrategien der Medienunternehmen, die Untersuchung der Auswirkungen sogenannter High-Technologies auf die Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten sowie die Untersuchung des generellen strategischen Verhaltens von Medienunternehmen. Insbesondere in den Wertschöpfungsbereichen Konzeption, Produktion und Vermarktung ergeben sich zum einen Chancen für Medienunternehmen, auf der Basis neuer technologischer Entwicklungen, ihr Geschäftsmodell anzupassen und/oder gänzlich neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Auf der anderen Seite machen neue Technologien Anpassungen im/des Geschäftsmodells notwendig.

Projektpartner: Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), Verlag und Mediendienstleister der Re-gion Stuttgart

Ansprechpartner: Prof. Uwe Eisenbeis, Magdalena Ciepluch

Gratifications and effects of influencer Instagram stories

2019 - 2021

Die Bedeutung des Influencer Marketing für Unternehmen wächst rasant. Insbesondere das Story-Format auf Instagram gewinnt dabei an Popularität. Im Mittelpunkt des mehrstufigen Forschungsprojekts stehen die Fragen: (1.) Welche werblichen Gratifikationen suchen User in Influencer Stories auf Instagram und (2.) wie wirken sich diese auf das Follower-Engagement und die Kaufabsicht aus? In einem ersten Schritt wurden die relevanten werblichen Gratifikationen und deren moderierenden Variablen exploriert und anschließend in ein Strukturgleichungsmodell überführt, das im weiteren Verlauf des Forschungsprojektes empirisch überprüft werden soll. Erste Zwischenergebnisse der Forschungsstudie sollen auf relevanten Fachtagungen 2020 präsentiert werden (u.a. ECREA).

Projektpartner: Prof. Dr. Jörg Tropp, Hochschule Pforzheim

Ansprechpartner: Prof. Andreas Baetzgen

Envisioning Unity – Frames in der Berichterstattung über die nationale Einheit in der südkoreanischen und deutschen Presse.

2018 - 2020

Im Projekt „Evisioning Unity“ untersuchen wir vergleichend die Wahrnehmung der deutschen Vereinigung vor 30 Jahren und der aktuellen Bemühungen um Frieden und Einheit auf der koreanischen Halbinsel in der deutschen und südkoreanischen Qualitätspresse. Dabei vergleichen wir jeweils synchron die deutsche und koreanische Berichterstattung in den Zeiträumen 1989-1991 sowie 2018-2020 und diachron die Berichterstattung über beide Zeiträume. Ziel der qualitativen Inhaltsanalyse von Süddeutscher Zeitung, Frankfurter Allgemeine, Dong-A und Hankiore ist insbesondere die Identifikation von Frames, die die Berichterstattung in eher liberal und eher konservativ ausgerichteten Medien prägen. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des DAAD und des National Research Fund der Republik Korea.

Projektpartner: Tongmyong Universität/ Busan, TH Köln

Ansprechpartner: Prof. Lars Rinsdorf

Prerequisites for the development and economic significance of regional IT sectors

2018 - 2020

The Information Technology Sector (IT) can be considered one of the most important economic sectors due to its contribution to the operational efficiency of all other sectors and, consequently, to the overall economy. There is no business activity that in the same way affects the development of all areas of society, business environment and public administration. However, despite the achieved progressive growth in the last ten years, the publication of the Croatian IT sector today point out the existence of its development constraints.
The aim of this research is to determine the impact of the existing business environment on the operations of the regional IT sectors, to provide insight into the current and future development trends and to identify possible developmental obstacles of this sector. On the aforementioned, qualitative and quantitative research on a sample of IT companies in the Republic of Croatia will be carried out through financial analysis, in-depth interviews, methods of data mining, scenario and simulation. For the purpose of forming recommendations for the creators of the public policy development measures of the Republic of Croatia, the researchers will conduct a comparative analysis of the development trends and public policies of the IT sector with the region of Baden-Württemberg, as an example of good practice.

Projektpartner: Dr. Ivana Bestvina Bukvić (Asst. Prof.), Josip Juraj Strossmayer University of Osijek/ Kroatien

Ansprechpartner: Prof. Martin Engstler, Prof. Boris Kühnle

Wissenschaftliche Vorstudien für das Modellprojekt „Creative Lab Freudenstadt“

2019 - 2020

Mit der Digitalen Revolution geht der Wandel von einer Informations- zu einer Wissensgesellschaft einher. Kreativität gilt in diesem Prozess als Standortfaktor der Zukunft. Wirtschaftsexperten prognostizieren, dass sich Unternehmen und Fachkräfte künftig bevorzugt an Standorten ansiedeln, an denen diese Ressource in gutem Maße verfügbar ist. Einen solchen Ort stellen u.a. Kreativzentren, Creative Labs und Coworking Spaces dar. Auch im ländlichen Raum etablieren sich immer mehr Kreativnetzwerke mit eigenem Kreativzentrum, wenngleich diese nach wie vor insbesondere Phänomene der Ballungsräume sind. Die Stadt Freudenstadt möchte mit der Überlegung eines Kreativzentrums einen wichtigen Baustein in der Entwicklung als Zukunftsstandort bilden und hierdurch zur verstärkten Förderung von Kreativität und Innovation sowie der Digitalisierung im ländlichen Raum beitragen. Die Studie „Creative Lab Freudenstadt“ wird von der Hochschule der Medien (HdM) im Auftrag der Wirtschaftsförderung in Freudenstadt durchgeführt. Wesentliches Ziel dieser Studie ist die Ermittlung von nutzerspezifischen Bedarfen der Kreativwirtschaft und des kreativen Handwerks sowie wichtiger Potenziale auf wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die angestrebte Konzeptentwicklung des „Creative Lab“. Damit sollen wichtige Impulse für eine mögliche kollaborative Umsetzung im Raum Freudenstadt gesetzt werden.

Projektpartner: Wirtschaftsförderung Freudenstadt, Netzwerk Kreativwirtschaft „Zukunft. Denken“

Ansprechpartner: Prof. Martin Engstler, Viktoria Heinzel

Verbreitung und Ausgestaltung von Makerspaces an Universitäten in Deutschland

2019

Makerspaces werden seit mehreren Jahren als innovatives Format für die Begleitung und Anregung von Lernprozessen in Schulen, Hochschulen und Bibliotheken gehandelt. In der öffentlichen Debatte in Deutschland tauchen dabei immer wieder die gleichen Referenz- und Best Practice-Beispiele auf: für den öffentlichen Bibliotheksbereich etwa die Stadtbibliothek Köln, für den wissenschaftlichen Bereich vor allem die SLUB Dresden. Ob der Trend Makerspace jedoch bereits in die Fläche gewirkt hat, ist bislang nicht untersucht. Im Rahmen der Studie wurde versucht, diese Lücke für den Bereich der staatlichen Universitäten (N=84) in Deutschland zu schließen. Ziel der Untersuchung war es, einen umfassenden Überblick über die Makerspace-Landschaft an deutschen Universitäten zu erlangen. Dafür wurde durch eine Recherche auf den Homepages der Universitäten ermittelt, ob an der Hochschule ein Makerspace vorhanden ist. Zudem wurden zentrale Merkmale der Makerspaces erhoben und quantitativ ausgewertet. In einem zweiten Schritt wurden leitfadengestützte Interviews mit den für die Makerspaces Verantwortlichen durchgeführt, um die durch die Recherche gewonnen Daten anzureichern. Insgesamt konnten an 28 Universitäten Makerspaces gefunden werden, die im Hinblick auf Ausstattung, Zugang, Angebot und Trägerschaft sehr heterogen sind.

Projektpartner: Prof. Tobias Seidl (HdM)

Ansprechpartner: Viktoria Heinzel

TANGO - Technologie für automatisiertes Fahren nutzergerecht optimiert

2016 - 2020

Der Name TANGO steht für „Technologie für automatisiertes Fahren, die nutzergerecht optimiert wird“ und markiert damit den Kern des Projekts: Auf dem Weg zur Automatisierung der Fahrzeugführung im LKW gewährleisten wir eine sichere Fahrzeugführung durch Aufrechterhaltung der Vigilanz des Fahrers und generieren Nutzen für den Fahrer und den Fuhrunternehmer durch die Ermöglichung von Nebenaufgaben. Hierzu zielt das Projekt auf die Kombination bewährter Umfeldsensorik mit neuer Innenraumsensorik und neuen HMI-Konzepten. Fahrer und Fahrzeug kooperieren dynamisch, indem die Nebenaufgaben auf die Kritikalität der Fahrsituation unter Berücksichtigung der Fahrer-Aufmerksamkeit sowie der möglichen Automation adaptiert werden.

Projektpartner: Robert Bosch GmbH, Stuttgart; Volkswagen AG, Wolfsburg; MAN Truck & Bus AG, München; Universität Stuttgart, Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design (IKTD)

Ansprechpartner: Prof. Burkard Michel, Prof. Arnd Engeln

Everlab: Innovationslabor für Verlagsprodukte und Mediendienstleistungen Region Stuttgart

2013 - fortlaufend

Das everlab Innovationslabor soll Verlage dabei unterstützen, sich mit Partnern aus der digitalen und analogen Medienwelt, aus angrenzenden Branchen, Wissenschaft und öffentlichen Einrichtungen zu vernetzen. Kooperationen und Projektpartnerschaften sollen gefördert und der Wissenstransfer ver-bessert werden. Zentrales Handlungsfeld ist die Steigerung der Innovationsfähigkeit.

Projektpartner: Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), Verlag und Mediendienstleister der Re-gion Stuttgart

Ansprechpartner: Martin Engstler