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Internet ist nicht wahlentscheidend

US-Präsident Barack Obama hat es vorgemacht: Die Online-Kampagne war ein wichtiges Zugpferd seines Wahlkampfes und überzeugte unentschlossene Wähler. Auch die deutschen Parteien wollen an die erfolgreiche Strategie anknüpfen und tummeln sich in sozialen Netzwerken wie Facebook oder studiVZ. Doch trotz aller Web 2.0-Aktivitäten bleibt die Resonanz im Netz gering.

Dies bestätigt auch die Studie vom Lehrstuhl für interaktive Medien- und Onlinekommunikation der Universität Hohenheim. Nach einer Analyse des Online-Wahlkampfes der vergangenen Bundestagswahl stellte man fest, dass Fernsehen und Zeitung immer noch die wichtigsten Informationsquellen sind. Lediglich ein Drittel der Bevölkerung informiert sich online über den Wahlkampf - bevorzugt auf Portalseiten wie Yahoo, GMX oder Google News. Erst nach den Portalen folgen die Online-Ableger der Tageszeitungen (41%) und Zeitschriften (genutzt von 37%). Diese Ergebnisse zeigen auch die extremen Unterschiede zum Informationsverhalten der US-Wähler auf, die überwiegend Webseiten von TV-Sendern oder E-Mails nutzen.

Tanja Rupp

VERÖFFENTLICHT AM

10. Mai 2010

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