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Hochschule der Medien

Mediapublishing

Gestaltungskonzept für Buchreihe

Im Wintersemester 2010/11 hatten die Studierenden des Studiengangs Mediapublishing im Rahmen eines Gestaltungsprojekts die Möglichkeit, Erlerntes in die Praxis umzusetzen. Ziel war es, für den Bramann Verlag, Frankfurt, eine neue Buchreihe zu gestalten.

Zur Detailansicht Michaela Gauss belegte mit ihrer Umschlaggestaltung den 1. Platz

Michaela Gauss belegte mit ihrer Umschlaggestaltung den 1. Platz

Zur Detailansicht Ebenfalls den 1. Platz sicherte sich Frauke Renz mit ihrem Umschlag

Ebenfalls den 1. Platz sicherte sich Frauke Renz mit ihrem Umschlag

Zur Detailansicht Umschlag von Jens Wilhelm, der damit auf dem 3. Platz landete

Umschlag von Jens Wilhelm, der damit auf dem 3. Platz landete

Bereits vor zwölf Jahren erarbeitete der Verlagsstudiengang der Hochschule der Medien (HdM) eine Reihenkonzeption mit mittlerweile über 20 erschienenen Titeln, unter anderem von Professoren des Studiengangs Mediapublishing der HdM. Im Laufe diesen Jahres bringt der Bramann Verlag eine neue Reihe auf den Markt: „CampusBasics - Fachliteratur für Bachelor-Studierende". Die ersten Titel wenden sich an Studierende der buch- und verlagsorientierten Studiengänge. Die Studierenden bekamen nun die Gelegenheit, unter der Leitung von HdM-Professor Hans-Heinrich Ruta diese Bramann-Reihe zu gestalten. „Die Zusammenarbeit mit echten Kunden und der hohe Praxisbezug der Veranstaltung bereiten die Studierenden optimal auf das Berufsleben vor", so Ruta.

Lesbarkeit versus künstlerische Freiheit

Nach einem Briefing mit den Herausgebern der neuen Reihe, Dr. Anke Vogel und Dr. Ernst Fischer vom Institut für Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, und Verleger Klaus Bramann, konnten die Studierenden loslegen. Außer einer Formatvorgabe und der Vorgabe, dass für den Druck des Inhalts nur zwei Farben zur Verfügung stehen, gab es keinerlei Beschränkungen. Als Arbeitsmaterial lag ein „echtes" Kapitel vor. Es galt, aus dem riesigen Schriftenfundus der HdM passende Schriften auszuwählen. Dabei wurde vor allem auf Lesbarkeit und auf eine dem Inhalt entsprechende Gestaltung Wert gelegt.

Schriftgrößen, Zeilenabstände, Satzspiegel, Überschrift-Hierarchien und vieles mehr wurden aufeinander abgestimmt und ausgewählt. Außerdem mussten Bildformate, Bildlegenden, Tabellen und weitere inhaltliche Elemente in ein ansprechendes Layout integriert werden. Am Ende wartete eine weitere Herausforderung auf die Studierenden: die Gestaltung eines zielgruppengerechten Umschlags, der nicht nur Aufmerksamkeit erregt, sondern auch den Marktanforderungen entspricht. Ein schweres Stück Arbeit, das viele zusätzliche Stunden hinaus in Anspruch nahm.

Gelungenes Projekt

Neben der Gestaltung bestand die Aufgabe der Studierenden auch in der Ablieferung produktionsgerechter Daten für den Druck und einer Präsentation des eigenen Entwurfs vor den Kunden und Professoren sowie den kritischen Augen der Kommilitonen. Verleger und Herausgeber zeigten sich von der Vielseitigkeit der Entwürfe positiv überrascht und freuten sich über die gelungenen Präsentationen. Die Arbeiten der Studierenden wurden wie in einem Wettbewerb bewertet: Dabei beurteilte die Jury zum einen die Umschläge und zum anderen die Gestaltung des Innenteils.

VERÖFFENTLICHT AM

10. Februar 2011

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