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Hochschule der Medien

Dschungelcamp

Die HdM auf RTL

Über sieben Millionen Zuschauer verfolgen täglich die siebte Staffel vom Dschungelcamp. Warum das so ist und woher der Erfolg der Sendung kommt, wollte das RTL-Nachtjournal von Studenten der Hochschule der Medien (HdM) wissen.

Zur Detailansicht Das RTL-Team in der Lehrveranstaltung von Prof. Dr. Franco Rota, Fotos: Franziska Böhl.

Das RTL-Team in der Lehrveranstaltung von Prof. Dr. Franco Rota, Fotos: Franziska Böhl.

Zur Detailansicht Die Studenten diskutieren über das Dschungelcamp.

Die Studenten diskutieren über das Dschungelcamp.

Zur Detailansicht Rund eine halbe Stunde dauert die Analyse der angehenden Kommunikationsexperten.

Rund eine halbe Stunde dauert die Analyse der angehenden Kommunikationsexperten.

Zur Detailansicht RTL-Redakteurin Schwab sucht nach bereitwilligen "Opfern".

RTL-Redakteurin Schwab sucht nach bereitwilligen "Opfern".

Überraschender Besuch erwartete die etwa 25 Studenten der Lehrveranstaltung "Kommunikationswissenschaften" von Professor Dr. Franco Rota am Dienstag, den 16. Januar 2013, in der HdM. Ein Kamera-Team der Zone 7 GmbH aus Ludwigsburg hatte sich kurzfristig angekündigt, um einen Beitrag für das RTL-Nachtjournal zu drehen. Die 24-jährige Redakteurin Annika Schwab erklärte, dass sie eine Studenten-Gruppe beim Diskutieren filmen wollen. Das Thema: Dschungelcamp.

Die Sendung mit dem Untertitel "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" begeistert und ekelt die Zuschauer zugleich. Die Einschaltquoten zeigen aber immer wieder, wie hoch das Interesse am Dschungelcamp ist. Und auch in der HdM gibt es genug Anhänger und Gegner. Für die angehenden Kommunikations-Experten stellten die Wünsche von RTL also kein Problem dar.

Aufzeichnung sieben Tage online

Nachdem sich die Seminarteilnehmer bereitwillig umgesetzt hatten, fragte Professor Rota zum Beispiel "Warum ist das Dschungelcamp so erfolgreich?", "Wie kommt es in den Medien an?" oder "Ist die Show gescripted?" Die Studenten glänzten mit spontanen sowie durchdachten Antworten und waren sich einig: Sendungen, in denen Fremdschämen, Zickenkrieg, Schadenfreude und Voyeurismus im Vordergrund stehen, werden gerne gesehen. Deshalb seien solche Sendungen Selbstläufer, selbst die großen Zeitungen berichten täglich darüber und beziehen Stellung. Uneinig waren sie sich, ob die Sendung gescripted ist oder ob die Auswahl der Dschungelcamp-Bewohner ausreicht, um für genügend Inhalt zu sorgen.

Nach rund einer halben Stunde hatte das Team seine Bilder im Kasten. RTL-Redakteurin Schwab suchte nun noch bereitwillige "Opfer" für Einzelaufnahmen. "Keine Angst vor Versprechern, ihr werdet nicht bloß gestellt, das ist ja fürs Nachtjournal", so Schwab. Den Zusammenschnitt können sich die Zuschauer in den kommenden Tagen, je nach Redaktionsplanung um Mitternacht im RTL-Nachtjournal oder in den sieben Tagen nach der TV-Ausstrahlung online in der Mediathek des Senders ansehen.

Franziska Böhl

VERÖFFENTLICHT AM

17. Januar 2013

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