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Festivals-Gadgets

Zelt, Kutte & Klo

In wenigen Tagen ist Pfingsten, spätestens dann geht für die meisten Musikfans die Open-Air-Festival-Saison wieder los. Die HdM-Redaktion hat einige Gadgets zusammengestellt, die unbedingt mit sollten, darunter die Toilet To Go, der Ganzkörperschlafsack oder die Zensur-Brille.

Zur Detailansicht Der Zelt-Finder hilft Nachtblinden und Orientierungslosen, Quelle: http://www.megagadgets.de/zeltfinder.html.

Der Zelt-Finder hilft Nachtblinden und Orientierungslosen, Quelle: http://www.megagadgets.de/zeltfinder.html.

Zur Detailansicht Mit dem Ganzkörperschlafanzug ist es überall warm und kuschelig, Quelle: http://www.radbag.de/musucbag.

Mit dem Ganzkörperschlafanzug ist es überall warm und kuschelig, Quelle: http://www.radbag.de/musucbag.

Zur Detailansicht Mit dem Elektrogitarren-Shirt hat man die Gitarre ständig bei sich, Quelle: http://www.radbag.de/elektrogitarren-shirt.

Mit dem Elektrogitarren-Shirt hat man die Gitarre ständig bei sich, Quelle: http://www.radbag.de/elektrogitarren-shirt.

Zur Detailansicht Eine tragbare Toilette bietet das Wacken-Open-Air, Quelle: http://www.wacken.com/de/woa2013/main-specials/toilet-to-go13/.

Eine tragbare Toilette bietet das Wacken-Open-Air, Quelle: http://www.wacken.com/de/woa2013/main-specials/toilet-to-go13/.

Zur Detailansicht Das eigene "stille Örtchen" kann leicht transportiert werden, Quelle: http://www.wacken.com/de/woa2013/main-specials/toilet-to-go13/.

Das eigene "stille Örtchen" kann leicht transportiert werden, Quelle: http://www.wacken.com/de/woa2013/main-specials/toilet-to-go13/.

Die Festival-Saison gilt als schönste Jahreszeit: Musikfans frönen ihren Lieblingsbands, während sie frei und ungezwungen die Zeit mit ihren Freunden und neuen Bekanntschaften verbringen. Die guten Manieren und den ausgewählten Sprachschatz lassen sie zwar meist zu Hause, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch.

Fahne am Palast

Doch egal, ob erfahrener Festivalgänger oder Frischling, bei der Ankunft auf einem Festival, heißt es für alle erst einmal "Zelt aufstellen". Sofern der Musikfan keinen besonders großen oder auffälligen Palast aus Polyester hat, wird er feststellen, dass sein Zelt aussieht, wie alle anderen. Was nun? Das Zelt mit einem Schild oder einer Fahne ausstatten, ist durchaus nicht verkehrt, das Hauptproblem besteht aber nachts. Damit auch Nachtblinde und Orientierungslose ihre Unterkunft wiederfinden, hilft der Zelt-Finder für 20 Euro. Das helle LED-Licht wird im Zelt angebracht und leuchtet in drei Stufen. Über eine Fernbedienung kann es sogar aus 50 Metern Entfernung an- oder ausgeschalten werden. Gut, wenn man nachts mal aufs Klo muss. Eine günstige Alternative sind kleinere LED-Leuchten ohne Fernsteuerung, die zum Beispiel am Zeltmast angebracht werden können.

Von der Schnarchnase zum Rocker

Zur Innenausstattung der Unterkunft gehört auch das Schlafgemach. Wer auf Gemütlichkeit setzt, sollte unbedingt eine Matratze oder ein Luftbett mitnehmen. Mindestens genauso wichtig ist ein guter Schlafsack, um nachts nicht zu frieren. Wer mehr Geld investieren möchte, aber dafür auch auf die Bekleidung verzichten kann, sollte sich den Ganzkörperschlafsack für 120 Euro einmal ansehen. Er verspricht volle Bewegungsfreiheit und ist mit Kapuze und innenliegender Tasche für Handy und Geld ausgestattet. Wer den trägt, findet sicher zu jeder Zeit und auf dem gesamten Festival-Gelände einen kuscheligen und warmen Schlafplatz.

Für einen richtigen Rocker ist so ein Ganzkörperanzug natürlich nichts, zumindest tagsüber. Doch mit dem coolen Elektrogitarren-Shirt für knapp 38 Euro kann er echte Sounds über den kleinen tragbaren Verstärker ertönen lassen und entweder die Kumpels nerven oder die Bands auf der Bühne unterstützen. Das Shirt passt wunderbar unter die Rockerweste, auch Kutte genannt, und unterstreicht damit den Look des Hard Core Fans.

Die Kumpels auf ein Bier einladen

Ebenso praktisch ist auf einem Festival der Biergürtel für zehn Euro. Sechs Dosen oder Flaschen passen hinein – und damit sicher auch sechs Festivalbecher. Wer viel trinkt oder gerne den Kumpels mal etwas mitbringt, wird den Gürtel zu schätzen wissen. Und das Beste: der Gürtel ist aus abwaschbarem Polyester. Auffälliger ist der pinke Cowboy-Party-Hut, der gleichzeitig als Trinkbecherhalter und Tablett dient. Aber Vorsicht, der Hut ist aus Filz.

Das stille Örtchen im Rucksack

Wer viel trinkt, muss jedoch häufiger auf die Toilette. Besonders auf Festivals sieht es mit sauberen WCs meist nicht gut aus. Männer haben es da zwar einfacher und auch Frauen könnten probieren, ein Urinal zu benutzen, aber das ist sicher nichts für jeden. Wie wäre es da mit der eigenen Toilette? Das weltgrößte Heavy Metal-Festival, das Wacken Open Air in Schleswig-Holstein, bietet seinen Besuchern für 58 Euro eine Toilet To Go, die handlich zusammengepackt oder im Rucksack verstaut werden kann. Und wer kein eigenes Toiletten-Zelt hat, kann sich für 44 Euro eins ausleihen.

Gaffa, der Retter in der Not

Damit einem auch das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, sollte der Festivalgänger auf Hitze und Nässe gleichermaßen vorbereitet sein. Die Schlamm-Chucks für acht Euro werden über die eigenen Schuhe gezogen und halten Regen, Matsch, Staub und Dreck fern. Wer in solchen Fällen lieber auf Gummistiefel setzt, kann diese mit Leucht-Stickern verschönern. Anders sieht es bei Hitze und Sonne aus. Statt einer normalen Sonnenbrille wird auch die Zensur-Balken-Brille für 16 Euro zum Hingucker. Allerdings schützt die 18 mal 5 Zentimeter breite Augenbalken nicht vor UV-Strahlung.

Um nichts zu vergessen, sollten sich Festivalgänger an den praktischen Festival-Packlisten und den Festival-Survival-Kits orientieren, die beispielsweise Sonnencreme, Klopapier, Ohrenstöpsel, Regenponcho oder Duschgel enthalten. Und ganz wichtig, Gaffa-Tape (Klebeband), denn damit kann man im Notfall alles reparieren.

Franziska Böhl

VERÖFFENTLICHT AM

08. Mai 2013

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