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Hochschule der Medien

Filmpremiere

Kopfkino auf der Leinwand

Die Hochschule der Medien (HdM) und das Forum der Kulturen in Stuttgart haben das Kunstfilmprojekt „Kopfkino“ ins Leben gerufen. Unter der Leitung des Filmemachers und HdM-Absolventen Willy Rollé entstand ein Kurzfilm über Vorurteile. Die Premierenfeier von „Kaffee, Suçuk und Sarah“ findet am 28. Juni 2012 im Wilhelmspalais Stuttgart statt.

Zur Detailansicht HdM-Studentin Vanessa Schiefer wird vor Drehbeginn geschminkt

HdM-Studentin Vanessa Schiefer wird vor Drehbeginn geschminkt

Zur Detailansicht Filmemacher Willy Rollé (r.) und das Team

Filmemacher Willy Rollé (r.) und das Team

Zur Detailansicht Hauptdarstellerin Ruhsar Aydogan und Hauptdarsteller Volkan Demirkan

Hauptdarstellerin Ruhsar Aydogan und Hauptdarsteller Volkan Demirkan

Das Konzept des Projektes „Kopfkino" ist denkbar einfach: Menschen aus verschiedenen Kulturen, Berufen, Lebenssituationen kommen zusammen, um unter professioneller Anleitung einen Kurzfilm nach dem Do-it- yourself-Prinzip zu machen. Die Mischung des Teams ist bunt: Ein filmverrückter Versicherungsmakler trifft auf eine brasilianische Hausfrau, ein pensionierter Journalist auf einen frischgebackenen Abiturienten mit portugiesisch kroatischen Wurzeln. Hier lernt der Alte vom Jungen, der Profi vom Laien und am Ende wissen alle ein bisschen mehr über sich selbst und natürlich das Filmemachen. Über die Ideenfindung, das Drehbuchschreiben, den eigentlichen Dreh und den Schnitt lernen die Teilnehmer nach und nach eine Geschichte, die vormals nur im eigenen Kopf existierte, in bewegte Bilder zu transportieren.

Im Spiegel der Identität

Das Ergebnis des Pionierprojekts trägt den Titel „Kaffee, Suçuk und Sarah" und erzählt die Geschichte der Türkin Sarah Zink, die sich in der falschen Nationalität geboren fühlt. Akribisch hat die Architektin für sich den Traum vom deutschen Leben verwirklicht und lebt mit ihrer Frau Eva in Stuttgart. Doch der neue Nachbar Faruk bringt dieses Konstrukt zum Einsturz und konfrontiert sie mit ihrer Abneigung gegenüber der eigenen Identität und allem Türkischen.

Von der ersten Idee bis zur Leinwand

Die Beschäftigung mit der eigenen Herkunft und ihrer Begründung war wichtiger Bestandteil des Seminars, bei dem auch HdM-Studierende vor und hinter der Kamera mitgewirkt haben. Die ganz konkreten Erfahrungen der Beteiligten mit den Themen Heimat und Vorurteile wurden im Medium Film verarbeitet. Willy Rollé, HdM-Absolvent, Filmemacher und Projektkoordinator blickt kurz vor der Premiere auf spannende neun Monate zurück: „Ich war überrascht, wie lebendig schon zu Beginn des Projektes über das Thema Vorurteile diskutiert wurde." Willy Rollé war begeistert, mit welchem Engagement sich die Teilnehmer eingebracht haben. „Es ist toll, wenn sich eine gewisse Eigendynamik entwickelt und ein Projekt scheinbar von alleine läuft", so Willy Rollé. Gefördert wurde das Filmprojekt durch den Innovationsfonds Kunst des Wissenschaftsministeriums des Landes Baden-Württemberg.

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=2saT9ouJgpU&feature=youtu.be

Premiere:
Freitag, 28. Juni 2013, 22 Uhr

Wilhelmspalais, Konrad-Adenauer-Straße 2, 70173 Stuttgart

Im Foyer:
Ausstellung des Fotografen Johannes Schaugg, der als Professor an der HdM lehrt: Portraits der Teilnehmer;
Party mit dem DJ Even D. (Deep, Tech House) ab 23 Uhr

VERÖFFENTLICHT AM

24. Juni 2013

KONTAKT

Willy Rollé
www.exilproduction.com
Telefon0176 20 03 24 65
E-Mailwilly@exilproduction.com
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