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Hochschule der Medien

"Health Care & Share Studie"

Studenten sezieren Gesundheitsmarkt

Ein Team von 41 Studenten des Masterstudiengangs Elektronische Medien der Hochschule der Medien (HdM) hat in einer groß angelegten Studie die Social Media-Strategien von Ärzten, Krankenhäusern und Co auf Herz und Nieren geprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass sich ein Großteil der niedergelassenen deutschen Ärzte der Relevanz von Social Media nicht bewusst ist.

Das Cover der Studie

Das Cover der Studie

Wie „social" ist der Healthcare-Markt? Inspiriert durch den HealthShare Award 2013 nahmen die HdM-Studenten im Sommersemester 2013 in verschiedenen Teams den Gesundheitsmarkt unter die Lupe. Das Ergebnis: Die Studie „Health Care & Share". Darin beleuchten sie in 13 Beiträgen unter anderem Themen wie Social Docs, medizinische Fachverlage im Wandel oder Fitness-Apps als Zukunftstrends. 

Doktor Internet unter der Lupe

Auf der Basis von mehr als zehn Einzelumfragen mit 200 bis 500 meist jüngeren Teilnehmern konnten die Studierenden ein Bild von Konzepten und Potenzialen der digitalen Kommunikation in den sozialen Netzwerken im Gesundheitswesen zeichnen. Sind Krankenhäuser auch im Netz gut belegt? Ist das Internet ein guter Gesundheitsberater und wie verlässlich können Selbst- und Fremddiagnosen im Social Web sein? Auch an konfliktreiche Themen wie etwa der Social Media Einsatz für die Organspende verglichen mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) wagte sich ein Studententeam heran.

Netzwerken für eine bessere Medizin

Unterstützt wurden die Studenten von DocCheck, ein Netzwerk für Mediziner, wo diese sich austauschen und ihr Know-how vertiefen können. „Die Kooperation hat den Studenten ermöglicht, den Gesundheitsmarkt in aller Tiefe zu erforschen", erläutert Prof. Harald Eichsteller, Studiendekan des Masterstudiengangs Elektronische Medien und Initiator des Projekts.

Unterschätzen Ärzte die Relevanz von Social Media? 

Wo in vielen anderen Branchen die Interaktivität des Social Web intensiv genutzt wird, zeigt sich ein Großteil der niedergelassenen deutschen Ärzte eher zurückhaltend auf Facebook und Co. Innerhalb der untersuchten Ärztegruppen haben 99,59 Prozent kein Facebook-Profil. Die vorhandenen Praxis-Profile haben im Schnitt 175 Fans und werden 1,4 Mal pro Monat aktualisiert. Chirurgen haben dabei weitaus mehr Fans als das durchschnittliche Praxisprofil, nämlich 1.114. Sie sind auch mit 3,71 Posts pro Monat aktiver.

Sprechstunde Social Media

Patienten informieren sich online, sie bewerten Ärzte und Krankenhäuser, auch Heilberufler tauschen auf Wissensplattformen ihre Erfahrungen aus. Die "Health Care & Share Studie" zeigt, dass soziale Netzwerke im Gesundheitssektor als Begegnungsort immer wichtiger werden.

Die Studie ist elektronisch und gedruckt gegen eine Schutzgebühr erhältlich. Ansprechpartner ist Prof. Harald Eichsteller.

Mira Kleine

VERÖFFENTLICHT AM

18. Oktober 2013

KONTAKT

Prof. Harald Eichsteller

Medienwirtschaft

Telefon: 0711 8923-2250

E-Mail: eichsteller@hdm-stuttgart.de

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