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Golden Globe Awards 2014

Die Vorboten der Oscars

Am 12. Januar 2014 wurden in Los Angeles zum 71. Mal die Golden Globes verliehen. Die Veranstaltung gilt als Wegweiser für die Oscarnacht am 02. März 2014. Abräumer des Abends waren der Film "American Hustle" sowie die TV-Serie "Breaking Bad".

Der rote Teppich bei den Golden Globes, Foto: By jdeeringdavis (Flickr: Golden Globes) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Der rote Teppich bei den Golden Globes, Foto: By jdeeringdavis (Flickr: Golden Globes) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Bei den diesjährigen Festlichkeiten zu den Golden Globe Awards ging es einmal mehr um die Frage: Zuerst der Globe und dann der Ocar? Denn häufig gewinnen Preisträger beide Trophäen.

Globes mit Oscar-Qualitäten

Die Komödie "American Hustle" wurde mit drei Awards ausgezeichnet: Es gab Preise für Jennifer Lawrence als beste Nebendarstellerin, Amy Adams als beste Hauptdarstellerin und den Preis für den besten Film in der Kategorie Komödie/Musical. "American Hustle" spielt in den 1970er Jahren und erzählt die Geschichte eines Gaunerpaares (Christian Bale spielt den Gauner Irving Rosenfeld, Amy Adams seine Geliebte und Partnerin Sydney), das einem überambitionieren FBI-Agenten (Bradley Cooper) helfen muss, korrupte Spitzenpolitker zu überführen, nachdem dieser ihnen auf die Schliche kommt.

Zwei Preise gingen an das Drama "Dallas Buyers Club". Der Film, der auf einer wahren Geschichte basiert, zeigt wie Ron Woodroof 1985 in Dallas an AIDS erkrankt. Nachdem er merkt, dass es in Mexiko bessere Medikamente als in den USA gibt, fängt er an mit der transexuellen Prostituierten Rayon (Jared Leto) Medikamente in die Staaten zu schmuggeln Die beiden gründen den "Dallas Buyers Club", über den Mitglieder in den ganzen USA Zugang zu den Medikamenten bekommen. Neben Matthew McConaughey, der als bester Hauptdarsteller geehrt wurde, bekam auch Jared Leto für seine Leistung den Preis als bester Nebendarsteller überreicht. Als bester Regisseur wurde Alfonso Cuaron für sein Weltraum-Movie "Gravity" geehrt, als bestes Drama wurde "12 Years a Slave" ausgezeichnet. Das Drama basiert auf der gleichnamigen Biografie von Solomon Northup und beschreibt sein Leben auf einer Farm, auf die er verschleppt und verkauft wird. Obwohl der Film in sieben Kategorien nominiert war, gewann er nur diese eine Auszeichnung - allerdings in der wichtigsten Kategorie.

Damit haben alle genannten Chancen auf einen Oscar. Ob sie auch für die Academy zu den Oscarfavoriten zählen? Am 16. Januar  wissen wir es, denn da werden die Oscarnominierungen 2014 bekannt gegeben.

Keine Preise für Daniel Brühl & Co.

Weitere Filmpreise gingen an Cate Blanchett (Beste Hauptdarstellerin in der Kategorie Drama), Leonardo DiCaprio (Bester Hauptdarsteller in der Kategorie Komödie/Musical), Spike Jonze (Bestes Drehbuch) und "Frozen", den neuen animierten Film aus dem Hause Disney. Auch drei deutsche Filmschaffende waren nominiert, gingen aber leer aus: Daniel Brühl und Michael Fassbender waren in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" vertreten, Komponist Hans Zimmer war in der Sparte "Beste Filmmusik" nominiert.

Bei den TV-Produktionen hatte "Breaking Bad" die Nase vorn: Neben dem Preis für die beste Serie in der Kategorie Drama wurde auch Bryan Cranston als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Für Wirbel sorgte ein Wasserrohrbruch, der den roten Teppich noch vor der Show unter Wasser setze. Durch den Abend führten Tina Fey und Amy Poehler. Ansonsten wurden emotionale Dankesreden geschwungen und es floss - traditionell und mehr als bei jeder Oscarverleihung - jede Menge Champagner, denn bereits am Eingang wurden 1000 Mini-Fläschchen an die Gäste verteilt.

Die Golden Globes sind in den USA nach den Oscars und den Emmys der wichtigste Film- beziehungsweise Fernsehpreise. Sie werden von der Hollywood Foreign Press Association (HFPA) in 25 Kategorien verliehen. Wer einen Preis bekommt entscheidet eine Gruppe internationaler Journalisten, die langjährig in Hollywood arbeiten.

Mehr Infos sowie alle Preisträger und Nominierten finden sich unter www.hfpa.org

Quellen:
www.sueddeutsche.de
www.spiegel.de
www.wikipedia.org
www.filmstarts.de

 

Kristina Simic

VERÖFFENTLICHT AM

14. Januar 2014

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