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Hochschule der Medien

Social Media

Von twitternden und bloggenden Professoren

Ob Mode, Essen oder Musik - In Blogs und auf Twitter tauscht sich die Community über Trends und neue Entwicklungen aus. Was viele nicht wissen: Auch einige Professoren der Hochschule der Medien (HdM) nutzen die Social Media-Kanäle aktiv.

Zur Detailansicht @datenreiserecht: Der Twitter-Account von Prof. Dr. Tobias Keber; Quelle: Screenshot der Seite

@datenreiserecht: Der Twitter-Account von Prof. Dr. Tobias Keber; Quelle: Screenshot der Seite

Zur Detailansicht Der Twitter-Account des IDE; Quelle: Screenshot der Seite

Der Twitter-Account des IDE; Quelle: Screenshot der Seite

Zur Detailansicht Der Twitter-Account von Prof. Dr. Oliver Zöllner: @profzoellner; Quelle: Screenshot der Seite

Der Twitter-Account von Prof. Dr. Oliver Zöllner: @profzoellner; Quelle: Screenshot der Seite

Zur Detailansicht PR @ Hochschule der Medien: Das Webblog von Prof. Dr. Swaran Sandhu; Quelle: Screenshot der Seite

PR @ Hochschule der Medien: Das Webblog von Prof. Dr. Swaran Sandhu; Quelle: Screenshot der Seite

Blogs sind ihm zu altmodisch und aufwendig. "Twitter dagegen ist schneller, einfacher und unmittelbarer", berichtet Prof. Dr. Tobias Keber aus dem Studiengang Medienwirtschaft an der HdM. Seinen Account @datenreiserecht bespielt er etwa jeden zweiten Tag; 369 Follower interessiert, worüber er schreibt. "Ich gebe Lesetipps zu neuen Urteilen aus der Medienwelt wie dem Google-Urteil mit dem Recht auf Vergessen-Werden", sagt Keber weiter. Besonders gut an Twitter findet er die Vernetzung mit Kollegen und Fachkreisen und, dass auch seine Studenten teilhaben können: "Die Transparenz in der Forschung spielt für mich eine große Rolle. Die Öffentlichkeit soll wissen, woran ich aktuell arbeite."

Ideen teilen

Gemeinsam mit Dr. Oliver Zöllner, ebenfalls Professor im Studiengang Medienwirtschaft, betreut Prof. Dr. Keber außerdem den Twitter-Account @DigitaleEthik des Instituts für digitale Ethik (IDE) an der HdM. "Der Account des IDE dient vor allem als Mittel der PR und wird von uns in der Regel einmal am Tag bespielt", sagt Zöllner.

Auch privat twittert Zöllner: Als @profzoellner hält er nicht nur Kollegen, sondern auch seine Studenten und andere Interessenten auf dem Laufenden. "Anders als in den USA ist es in Deutschland unter Professoren eher verpönt, Öffentlichkeitsarbeit für sich zu treiben. Dabei wird man durch twitternde Kollegen erst auf manche Themen aufmerksam", berichtet Zöllner. Er schätzt vor allem den Interessen- und Ideenaustausch, der durch Twitter auf einfache und unkomplizierte Weise möglich ist.

Nicht Twittern, sondern Bloggen

Egal ob privat oder dienstlich: Einen Twitter-Account mit sinnvollem Inhalt zu bestücken, ist zeitaufwendig. "Man überlegt und recherchiert, welches Thema relevant ist und die Follower interessieren könnte. Das hat fast schon etwas von einer kuratierenden Aufgabe", erklärt Zöllner. Man müsse aufpassen, so Zöllner weiter, diese Herausforderung nicht aus den Augen zu verlieren.

Prof. Dr. Swaran Sandhu aus dem Studiengang Crossmedia-Redaktion/Public Relations nutzt Twitter eher als Recherchetool; dafür reflektiert er auf seinem Weblog "PR @ Hochschule der Medien" etwa alle vierzehn Tage aktuelle Themen aus seinem Fach, der Public Relations. Außerdem können sich Studierende in der Kategorie "Dossiers" über wissenschaftliches Arbeiten, Arbeitsprozesse in der PR und andere relevante Themen der Öffentlichkeitsarbeit informieren.

Bloggen bedeutet auch Arbeit

Gleichzeitig dient Sandhu der Blog als praktisches Anschauungsmaterial für seine Seminare und Vorlesungen: "Wer selbst bloggt, kann das Bloggen auch in der Lehre besser vermitteln. Gerade im PR-Bereich werden Blogs immer wichtiger und Studenten sollten selbst ein eigenes Blog entwickelt haben." Ein expliziter Lehr-Blog soll die Plattform jedoch nicht sein; vielmehr handelt es sich um einen offenen Blog, der persönlich definierte Themen behandelt.

Auch bei Prof. Dr. Sandhu ist die Zeit oft knapp: "Um einen Blog zu betreiben, braucht man eine gewisse Leidenschaft. Auch eine feste Struktur, zum Beispiel durch Rubriken, kann beim Bloggen hilfreich sein." Auf diese Weise verzettele sich der Schreiber nicht. Feste Rubriken auf  sind beispielsweise das Weekend-Video oder die persönliche Leseliste Sandhus, auf der er ein Mal im Monat Texte aus Zeitungen und Magazinen, der Wissenschaft oder dem Fachdiskurs empfielt.

 

Stephanie Frank

VERÖFFENTLICHT AM

30. Mai 2014

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