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Hochschule der Medien

Die Alumni der HdM, Teil 21

"Netzwerken macht einfach Spaß"

Michaela Hinz studierte Print-Media-Management an der Hochschule der Medien (HdM). Schon während ihres Studiums knüpfte sie wichtige Kontakte für ihr späteres Berufsleben und mit vielen ihrer Kommilitonen steht die Projektmanagerin heute noch in Verbindung.

HdM-Alumna Michaela Hinz

HdM-Alumna Michaela Hinz

Heute arbeitet Michaela Hinz in einer großen Tageszeitungsdruckerei und ist - je nach Projekt - auch mal frühmorgens oder spätnachts im Einsatz. An ihr Studium an der HdM denkt sie gerne zurück, nicht nur, weil sie hier sehr gut ausgebildet wurde, sondern auch, weil sie sich schon während des Studiums ein Netzwerk an beruflichen und privaten Kontakten aufgebaut hat, dass sie auch heute noch pflegt.

Alumnisprechstunde mit...
Name: Michaela Hinz
Alter: 41
Studiengang an der HdM: Wirtschaftsingenieurwesen Druck (Diplom), heute Print-Media-Management
Jahr des Studienabschlusses: 2000
Thema der Abschlussarbeit: "Einführung eines Controlling-/Kennzahlensystems in eine Zeitungsdruckerei"

Stationen nach der HdM:
2000 - 2007 Print Media Consultant bei der Beratungsgruppe ARGUS-Häußler in Frankfurt
2007 - 2011 Projektmanagerin in der Verlagsgruppe Rhein Main in Mainz
seit 2011 Projektmanagerin im Druckzentrum Rhein Main in Rüsselsheim

Berufsbezeichnung: Projektmanagerin

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Studentin?
Michaela Hinz: Es war ein sehr schöner, stilvoller Abschlusstag inklusive bewegender Abschiedsworte, Klaviermusik und vieler Kommilitonen, die ich durch die Diplomarbeit bereits ein halbes Jahr oder länger nicht gesehen hatte. Im Anschluss gab es abends noch ein tolles Fest, sodass ich den Tag wirklich in sehr guter Erinnerung behalten habe.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Michaela Hinz: Sehr lustig! Ich bin mit sechs anderen Absolventen und Ralph Bösch (während meines Studiums Lehrbeauftragter an der Hochschule) im damals noch existierenden HdM-Bus zu einer viertägigen Abschlussfahrt in die Champagne gestartet. Seither fahren wir jedes Jahr über Himmelfahrt mit zehn bis zwölf Ehemaligen dorthin. Netzwerken macht uns einfach Spaß!

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Michaela Hinz: Definitiv in den praktischen Abteilungen. Egal ob im Siebdruck Weihnachtskarten gedruckt wurden, wir uns im Offsetbereich Visitenkarten gemacht haben oder in der Buchbinderei aktiv waren - durch das selbstständige Arbeiten haben wir am meisten gelernt :-)

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Michaela Hinz: Zu Beginn des Studiums oft mit einem Kaffee vom Danieli ;-) Zu den ganz frühen Vorlesungen habe ich es nicht immer geschafft, aber in den Vorlesungen um 9:30 Uhr war ich immer.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Michaela Hinz: Ich komme gegen 8:00 Uhr ins Büro, schalte den Computer an und hole mir im Sekretariat erst einmal einen Kaffee. Dann wird mit den Kollegen aus den Nachbarbüros (IT-Leitung und Produktionsleitung) über die letzte Produktionsnacht gesprochen. Anschließend schaue ich meine E-Mails an und starte langsam in den Tag.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Michaela Hinz: Prof. Lichtenau! Er hat während seiner Mathestunden immer dann, wenn jemand Geburtstag hatte, aus dem Stehgreif neue Gedichte aufgesagt. Das war einfach sagenhaft gut. Ich glaube, wir haben auch Geburtstage erfunden oder auf seinen Vorlesungstag gelegt, nur damit er nochmals ein Gedicht aufgesagt :-) Innerhalb von zwei Semestern hat sich dabei kein Gedicht gedoppelt. Eine echte Leistung!

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben und warum?
Michaela Hinz: Für den Berufsalltag konnte ich in der Vorlesung "Management" von Prof. Jäger am meisten mitnehmen. Er war der erste, der praktische Fallbeispiele ausgeteilt und mit uns diskutiert und gelöst hat. Diese Art der interaktiven Vermittlung von Lerninhalten war damals neu und hat uns allen sehr gefallen.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Studentin wären?
Michaela Hinz: Ich würde alles noch einmal genau so erleben wollen! Das Leben im Straußäcker II Wohnheim, das Mitwirken in der Studentenverbindung Grafia, die auch heute noch mein größtes Ehemaligen-Netzwerk der Branche ist, meine studentischen Nebenjobs, das Engagement auf Exkursionen, der studentische Kontakt schon früh in Betriebe rein, die tollen Studentenpartys - es war eine unglaublich schöne Zeit, an die ich auch heute noch gern zurückdenke!

HdM: An was arbeiten Sie gerade?
Michaela Hinz: Ich bin gerade in einem Projekt dabei, die Zeiten und den Einsatz für unser Aushilfspersonal auf der Ladestraße beim Abstapeln der Zeitungspakete auf die Palette zu optimieren. Hierbei geht es auch um die Logistikprozesse aus dem Verlag sowie die Anzahl der sich im Einsatz befindlichen Speditionen und das direkte Beladen der Sprinterfahrzeuge vom Zeitungsband ohne Zusatzpersonal.

 

Kristina Simic

VERÖFFENTLICHT AM

04. September 2014

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