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Hochschule der Medien

Unternehmensgründung

HdM-Alumni gewinnen mit ihrem Start-up Elevator Pitch

Zwei ehemalige Studenten der Hochschule der Medien (HdM) gründen ein Start-up im Healthcare-Bereich. "monikit" hat sich zum Ziel gesetzt, den Alltag von Menschen mit Epilepsie zu verbessern. Mit ihrer Idee konnten die Gründer nun die Jury des regionalen Elevator Pitch Baden-Württemberg (BW) überzeugen und somit in das Landesfinale in Stuttgart einziehen.

Kevin Klett (links) und Florian Lutz wollen Menschen mit ihrem Armband helfen, Foto: monikit

Kevin Klett (links) und Florian Lutz wollen Menschen mit ihrem Armband helfen, Foto: monikit

Das Startup "monikit" entstand an der HdM, Quelle: monikit

Das Startup "monikit" entstand an der HdM, Quelle: monikit

Am Freitag, den 18. März 2016, stiegen die zwei ehemaligen Masterstudenten der HdM und Gründer von monikit, Kevin Klett und Florian Lutz, in den imaginären Aufzug des regionalen Elevator Pitch BW. In der Stadthalle Reutlingen mussten die Jungunternehmer in drei Minuten die Jury und rund 180 Zuschauer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der Elevator Pitch Baden-Württemberg ist eine Wettbewerbsreihe vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und soll jungen Gründern eine Plattform bieten, um ihre Ideen einer relevanten Öffentlichkeit zu präsentieren. Am Ende setzte sich "monikit" gegen zehn weitere Start-ups durch und sicherte sich somit den mit 500 Euro dotierten ersten Platz. "Wir sind sehr stolz, unseren ersten Pitch-Wettbewerb gleich gewonnen zu haben", sagt Kevin Klett. „Das zeigt uns, dass wir mit der Idee den richtigen Weg gehen. Jetzt wollen wir natürlich auch das Landesfinale gewinnen und unser Projekt noch etwas bekannter machen".

"monikit" hilft Menschen mit Epilepsie

"monikit" ist ein technisches Armband, das mithilfe von Sensoren Gesundheitswerte misst, epileptische Anfälle des Betroffenen erkennt und diese in einem elektronischen Anfallskalender aufbereitet. Die genaue Aufzeichnung der Anfälle hilft den behandelnden Ärzten, die Medikation und die Therapie optimal anzupassen und somit starke Nebenwirkungen zu reduzieren. Zusätzlich alarmiert "monikit", bei besonders heftigen Anfällen, die Kontaktperson des Vertrauens. In Notfällen können so entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, bevor irreversible Schäden beim Betroffenen entstehen. Die Grundidee zu "monikit" entstand schon vor dem Studium an der HdM. Doch erst im Rahmen der Vorlesung "Unternehmensgründung" nahm die Idee von Florian Lutz und Kevin Klett Gestalt an. Unter Leitung von Prof. Dr. Nils Högsdal arbeiteten sie ein Semester lang an ihrem Geschäftsmodell, kontaktierten Epilepsie-Experten sowie Betroffene und informierten sich über passende Finanzierungsmöglichkeiten. "Die Vorlesung Unternehmensgründung hat sich optimal angeboten, um monikit nochmal anzugehen. Die Anregungen von Prof. Dr. Högsdal waren sehr wertvoll und haben frischen Wind in die Idee gebracht", erläutert Florian Lutz. Den Markteintritt von monikit setzen die beiden Gründer für Mitte 2017 an.

Marleen Kledig

VERÖFFENTLICHT AM

07. April 2016

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