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Filmkritik 03. August 2017

Valerian - Die Stadt der 150 Millionen Dollar

Mit "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" hat Regisseur Luc Besson die berühmte französische Comic-Serie "Valerian et Laureline" der Schöpfer Jean-Claude Mézières und Pierre Christin aus den Siebzigern verfilmt. Mit einem Budget von 150 Millionen Dollar ist "Valerian" Frankreichs teuerster Film.

Valerian Filmplakat © universum film
Valerian Filmplakat © universum film

Im 28. Jahrhundert ist das Universum auf einer gigantischen Raumstation namens Alpha zusammengewachsen. Dort leben viele verschiedene Spezies in ihren unterschiedlichen Lebensräumen. Sie teilen ihre Technologien und Erfahrungen. Dass es auch auf Alpha nicht immer harmonisch zu geht, ist selbstverständlich. Die beiden Spezialagenten Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Sara Delevingne) werden von dem Commander der menschlichen Föderation, Arun Filitt (Clive Owen) mit einer geheimen Mission beauftragt, um den Frieden auf Alpha und im Universum zu wahren. Doch je tiefer sie in die Materie eindringen, desto mehr erfahren sie von Filitts dunkler Seite.

Luc Besson bringt die Helden seiner Jugend auf die Leinwand

Der Regisseur hat im Alter von circa zehn Jahren die Comic-Bücher rund um Valerian entdeckt. Als er vor 20 Jahren an "Das fünfte Element" arbeitete, an dem auch der Valerian-Autor Mézières beteiligt war, war es ihm noch nicht möglich, Valerian umzusetzen. Diesen Traum hat sich Besson nun verwirklicht und ist damit der Erste, der sich an eine Realverfilmung des Comics herantraute. 

An Valerian haben Special-Effect-Macher von "Krieg der Sterne" und "Herr der Ringe" mitgewirkt. Der Film besitzt allein 2734 Einstellungen mit Special Effects, im Vergleich zu "Herr der Ringe - Die Gefährten", der es nur auf 1000 bringt. Über 2000 Personen haben an dem Film mitgewirkt. Dies erklärt auch das Budget von 150 Millionen Euro. 

Valerian vs Star Wars

"Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" bietet sehr viele aufregende und spannende Bilder. Aber beim genaueren Betrachten entdeckt man überraschenderweise Ähnlichkeiten zu "Krieg der Sterne", der 1977 erschien, nur ein Jahr nach dem Erstveröffentlichung von "Valerian et Laureline". Allerdings hat nicht Luc Besson bei Star Wars abgeschaut, sondern George Lucas hat Valerian als Vorlage für sein neues Science Fiction Universum genommen.

"Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" läuft seit dem 20. Juli 2017 in den deutschen Kinos.

 

Désirée Ellen Caldewey

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