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Oscars 2018

Zwischen #MeToo und "Time's Up"

Vergangene Nacht war es wieder Zeit für die alljährliche Oscar Verleihung in Hollywood. Dieses Jahr wurde der Goldjunge zum 90. mal verliehen. Neben den ganzen amerikanischen Produktionen waren auch vier deutsche Teams nominiert.

Moderator Jimmy Kimmel machte bereits im Vorfeld auf seinen Social Media Kanälen Werbung für die Veranstaltung. Foto: @jimmykimmellive via instagram.com

Moderator Jimmy Kimmel machte bereits im Vorfeld auf seinen Social Media Kanälen Werbung für die Veranstaltung. Foto: @jimmykimmellive via instagram.com

Der mexikanische Regisseur und Drehbuchautor Guillermo del Toro (Pans Labyrinth, The Shape of Water) dürfte ziemlich zufrieden sein. Sein Film "The Shape of Water" gewannt vier Oscars, unter anderem als "Bester Film" und für die "Beste Regie," und war in 14 Kategorien nominiert. Neben del Toro gewannen Gary Oldman ("Das fünfte Element", "Die dunkelste Stunde") und Frances McDormand ("Fargo", "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri") den Filmpreis als beste Hauptdarsteller. 

Aber auch drei deutsche Produktionen waren nominiert: "Watu Wote - All of us" von Katja Benrath und Tobias Rosen in der Kategorie "Bester Live-Action-Kurzfilm", die beiden Berliner Regisseure Jakob Schuh und Jan Lachauer mit ihrem Trickfilm "Revolting Rhymes" und der Filmkomponist Hans Zimmer für seinen Soundtrack zu "Dunkirk". Als einziger Deutscher nahm Gerd Nefzer, mit seinen zwei Kollegen, den Oscar für die besten visuellen Effekte bei"„Blade Runner 2049" mit nach Hause. 

#MeToo und "Time's Up"

2015 und 2016 war der Protest nach den Oscars groß, da in den Darsteller-Kategorien der Oscars keine "People of Color" nominiert wurden. Dies änderte sich letztes Jahr, doch haben #MeToo und "Time's Up" eine neue, dringliche Debatte rund um die Gleichheit der Geschlechter in der Filmbranche aufgeworfen. Lediglich 23  Prozent der 199 Nominierten sind Frauen. Erstmals war dieses Jahr eine Kamerafrau (Rachel Morrison, "Mudbound") und zum fünften Mal eine Frau (Greta Gerwig, "Lady Bird") für die "Beste Regie" nominiert.

Unaufgeregt und fast schon langweilig

Zum runden Geburtstag des Oscars war die Aufmachung der Verleihung zwar glamourös, aber etwas trist, wenn nicht sogar fast langweilig. Jimmy Kimmel war ein guter Gastgeber der 90. Verleihung, erreichte allerdings nicht das Entertainment-Niveau seiner Kollegin Ellen DeGeneres. Gelungen war auch, dass zwischen zwei Preisvergaben nominierte Filmlieder live auf der Bühne vorgetragen wurden. Ebenfalls haben Jimmy Kimmel, Gal Gadot ("Wonder Woman"), Mark Hamill ("Star Wars") und einige weitere Stars in einem Kino gegenüber Süßigkeiten und Hot Dogs an Sneak Preview-Besucher verteilt. Damit wollte Kimmel seine Dankbarkeit gegenüber den Kinobesuchern ausdrücken, die fleißig Filme schauen.

Quellen:
Die Welt
DW Akademie
Die Zeit

VERÖFFENTLICHT AM

05. März 2018

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Helga K.

am 08.03.2018 um 09:37 Uhr

Die waren natürlich auch sehr gut, aber "die Form des Wassers" war der Beste. Bin immer noch begeistert und werde weitere Krimis von Andrea Camilleri bestellen. Gute Unterhaltung, toll geschrieben, ermöglicht das Eintauchen in die sizilianische Gesellschaft und man folgt dem sympathischen, etwas lethargischen und sehr scharfsinnigen und sturen Commissario gern beim Lösen der heiklen Fälle. Buch war in sehr gutem Zustand und schnell bei uns. LG, Helga aus https://akadem-ghostwriter.de/

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