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Hochschule der Medien

Die Alumni der HdM, Teil 62

Als Juniorprofessor an die Universität

Timo Kehrer hat im Februar 2007 seinen Abschluss im Studiengang Medieninformatik an der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) gemacht. Danach schlug er eine akademische Laufbahn ein und ist inzwischen Juniorprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin.

HdM-Alumnus Prof. Dr. Timo Kehrer

HdM-Alumnus Prof. Dr. Timo Kehrer

Nach seinem Diplom war Timo Kehrer ein Jahr als akademischer Mitarbeiter an der HdM beschäftigt, bevor er sich dazu entschloss, ein weiteres Mal zu studieren und an die Universität Siegen ging, wo er 2010 sein Diplom in Informatik machte. Im Anschluss daran arbeitete er von 2011 bis 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Siegen und promovierte an der Naturwissenschaftlich-technischen Fakultät in der Fachgruppe Softwaretechnik und Datenbanksysteme.

Nach seiner erfolgreichen Promotion 2015 sammelte Kehrer Auslandserfahrung als Post-Doc in Mailand, Italien, und als Gastwissenschaftler in Leicester, Großbritannien. Seit Dezember 2016 ist er Juniorprofessor für modellgetriebene Softwareentwicklung an der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

Alumnisprechstunde mit ...

Name: Timo Kehrer
Alter: 36
Studiengang an der HdM: Medieninformatik
Jahr des Studienabschlusses: 2007
Thema der Abschlussarbeit: "Unterstützung modellbasierter Vorgehensprozesse: Konzeption eines Metamodells und Entwicklung eines Machbarkeitsprototyps"

Stationen nach der HdM:

- Akademischer Mitarbeiter (HdM Stuttgart)
- Studium der Informatik (Universität Siegen)
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand (Universität Siegen)
- Postdoktorand (Politecnico di Milano, Italien)
- Juniorprofessor (Humboldt-Universität zu Berlin)

Berufsbezeichnung: Juniorprofessor

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Student?
Timo Kehrer: Schön. Es war der Tag der Absolventenfeier und anschließend haben wir auf der Dachterasse gegrillt. Das war damals noch erlaubt.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Timo Kehrer: Da ich als Akademischer Mitarbeiter an der HdM geblieben bin, habe ich an dem Tag direkt mein Büro eingerichtet.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Timo Kehrer: Am liebsten waren mir lange, philosophische Nächte im Straussi-Wohnheim.

HdM: Wie sieht ihr heutiger Arbeitsplatz aus?
Timo Kehrer: Mein Büro ist mein Ort für kreative Gedanken: Dort hängt ein großes Whiteboard (4 Meter breit, 2 Meter hoch), davor steht ein Sofa. Am Fenster befindet sich auch ein Schreibtisch mit Bildschirm - hin und wieder brauchen die Informatiker so etwas auch.

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Timo Kehrer: Mit Kaffee, noch mehr Kaffee und dann musste ich erst mal Orientierung suchen, wo denn die nächste Lehrveranstaltung stattfindet.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Timo Kehrer: Kaffee und noch mehr Kaffee. Eigentlich wie früher. Die Orientierung ist jedoch etwas besser geworden.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Timo Kehrer: Meine größten Inspiratoren waren Prof. Dr Roland Schmitz (der Klassiker, immer strukturiert und sehr gute Vorlesungen), Prof. Walter Kriha (Begeisterung für sein Fachgebiet) und Prof. Roland Kiefer (ingenieurmässiges Denken, hilft auch in der Wissenschaft). Aber allen voran war Prof. Dr. Edmund Ihler, mein Lieblingsprof, der auch meine Diplom-Arbeit betreut hat. Er war mein Zugang zur Wissenschaft und zum stundenlangen Nachdenken - auch über scheinbar kleine Probleme.

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben und warum?
Timo Kehrer: Es waren zwei: "Internet Security"  bei Prof. Dr. Roland Schmitz - die Vorlesung führte zu nächtelangem Rätselraten über grundlegende Kryptoverfahren - und "Software Engineering" bei Prof. Dr. Edmund Ihler. Software Engineering ist mein heutiges Fachgebiet.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Student wären?
Timo Kehrer: Nichts. Vermutlich würde ich alles wieder genauso machen.

HdM: An was arbeiten Sie gerade?
Timo Kehrer: An den üblichen Dingen: am aktuellen Paper zum Thema "Automatisierte Behebung von Inkonsistenzen in UML-Modellen", an der Begutachtung von gefühlt 20 Abschlussarbeiten, an der Begutachtung von wissenschaftlichen Konferenzpapieren, am nächsten Forschungsantrag im Bereich der Software-Produktlinien und an der Vorbereitung der nächsten wissenschaftlichen Tagung. Ach ja, und dann kommt natürlich noch die Vorbereitung der nächsten Vorlesung "Methoden und Modelle des Systementwurfs" dazu, die zwischendurch ja auch noch gehalten werden möchte.

VERÖFFENTLICHT AM

09. Juli 2018

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