DE

| EN

Studieren. Wissen. Machen.

Hochschule der Medien

Kurzmeldung

Jugendliche im Netz vorsichtiger

Datenschutz und Privatsphäre: Darüber scheinen sich Jugendliche im Netz bisher weniger Gedanken gemacht zu haben. Die neue JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest zeigt jetzt eine neue Tendenz: Erstmalig sorgen sich die 12-19-Jährigen mehr um ihre persönlichen Informationen und geben weniger über sich preis als früher. Dabei sorgen sie sich weniger um "Grooming" (Minderjährigenverführung) oder sexuelle Anmachen, sondern vorwiegend um Abzocke, Viren sowie Datenmissbrauch und -manipulation. Ebenfalls fürchten sie sich vorm sogenannten "Cybermobbing". Darunter versteht man die Belästigung anderer Personen mithilfe elektronischer Kommunikationsmedien.

Über eintausend Jugendliche wurden hierfür zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt. Im Schnitt sind diese 138 Minuten pro Tag online und nutzen das World Wide Web überwiegend zur Kommunikation, bevorzugt via Communities oder Instant Messenger.

Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie: Der Anteil der regelmäßigen Buchleser entspricht mit 38 Prozent dem Wert von 1998. Die Zuwendung zum Buch und den Printmedien Zeitschrift und Tageszeitung hat, trotz der Etablierung des Internets zum Alltagsmedium und dessen vielfältigen Möglichkeiten, bei den Jugendlichen also nicht abgenommen.

 

 

Claudia Langer

VERÖFFENTLICHT AM

15. Dezember 2010

ARCHIV

Medienwelt Kurzmeldung Kurzmeldungen
WAS DENKEN SIE DARÜBER?


Verstanden

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren