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Hochschule der Medien

„MediaNight"

Treffpunkt für kreative Medienmacher

Spiel, Spaß und Spannung - Studenten der HdM haben am 28. Juni 2012 ihre Arbeiten der letzten Monate der Öffentlichkeit vorgestellt. Künstlerisch-kreative Projekte und alltagstaugliche Anwendungen konnten mit allen Sinnen erlebt werden.

MediaNight an der HdM Stuttgart
(Fotos: Dominic Fuchs und Jens Hergesell)

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Die Medienwirtschaftler zeigten ihre Arbeiten im Audimax

Die Medienwirtschaftler zeigten ihre Arbeiten im Audimax

Apps, Spiele und noch viel mehr stellten die Medieninformatiker vor

Apps, Spiele und noch viel mehr stellten die Medieninformatiker vor

Im Tonstudio konnte man den Klang der Stadt hören

Im Tonstudio konnte man den Klang der Stadt hören

Stuttgart-Bilder waren in der Bibliothek zu sehen

Stuttgart-Bilder waren in der Bibliothek zu sehen

Popcorn versüßte die Sendung des Studentenfernsehens Stufe

Popcorn versüßte die Sendung des Studentenfernsehens Stufe

Rund 1000 Besucher waren bei der MediaNight

Rund 1000 Besucher waren bei der MediaNight

Rund 1000 Besucher haben sich an der Hochschule der Medien (HdM) in knapp 90 Projekten einen Eindruck vom Know-how und Ideenreichtum der künftigen Medien-Experten verschafft. Neben Tonproduktionen, Filmen Computeranimationen und Print-Produkten wurden Informatikanwendungen, Multimediapräsentationen oder Verpackungen vorgestellt.

Wer bei dem sonnigen Wetter Lust hatte, zu grillen, war am Stand der Verpackungstechniker genau richtig. Der „Grillpacker" lockte zahlreiche Besucher an: ein praktischer Kleingrill, Grillkohle und -anzünder, Servietten, Streichhölzer, Ketchup und Senf zusammen gestellt in einer Verpackung - alles was das Herz des Grillmeisters höher schlagen lässt.

Stuttgarts Chips und Flutschfinger

Der Puls von Stadtliebhabern wurde im Tonstudio der HdM beschleunigt. Studenten des Studiengangs Audiovisuelle Medien übersetzen den urbanen Alltag einer Großstadt in Klänge. Sie boten eine auditive Fahrt durch die Viertel einer fiktiven Metropole mit Surround-Beschallung. Fünf verschiedene Stadtteile wurden durch Klänge nachgespielt: die Stadtmitte, das Vergnügungsviertel, der Park, das Energieviertel und die Unterstadt. Die Sounddesign-Komposition wurde in der Programmiersprache CSound erstellt und anschließend von Sprechern und Musikern ergänzt. Für reale Klänge sorgten die beiden Entwickler höchstpersönlich. Sie aßen Chips und lutschen kräftig am „Flutschfinger", ein beliebtes Eis bei Groß und Klein.

1, 2 oder 3

Wer als Kind schon gerne die Sendung „1, 2 oder 3" gesehen hat, hatte auf der MediaNight die Chance, selbst daran teilzunehmen. Zwei Mannschaften traten gegeneinander an und mussten Fragen wie etwa „Wie viel Prozent der Jugendlichen sehen nach eigenen Angaben Nachrichten?" beantworten. Dafür hatten sie drei Möglichkeiten, Feld 1, 2 oder 3. Ob die Teilnehmer am Ende richtig lagen, sahen sie, wenn das Licht zu ihrem Feld anging. Die Idee zum Spiel hatten Studierende des Studiengangs Medienwirtschaft. Sie führten im Fach „empirische Medienforschung" Studien an Schulen und Kindergärten durch und haben die Ergebnisse in das Spiel gepackt. Weitere Ergebnisse, wie Kinder und Jugendliche mit Informationen im Web 2.0 umgehen, sind ab Herbst auf der Science-Seite der HdM (www.hdm-stuttgart.de/science) zu lesen.

Die Brezel gefangen im Polaroid-Foto

Im Kino der Hochschule standen VFX-Produktionen, Computeranimationen und Kurzfilme auf dem Programm. Darin wurden die Zuschauer mit amüsanten, ernsthaften und ironischen Themen konfrontiert. Spannend war es bei „Silvanesti". In dem 15-minütigen Film fing eine Sofortbildkamera eines Magiers Menschen in der Fotografie ein. Zwei Freunde durchstöberten heimlich die Räume des Zauberers und gerieten dabei in eine andere Welt. Ebenso spannend ging es in einem Kurzfilm weiter, der im Mittelalter spielte. In „Ausgelaugt" zeigten Studenten die Entdeckung der Brezel. Dabei spielten das Dekolleté einer Frau und der Sprung einer Katze eine große Rolle. Lustiger waren zwei schleimige Agenten - Schnecken - in „Slimy Ventures". Sie hatten Aufträge mit teilweise gefährlichen Waffen zu meistern, bei denen immer etwas schief lief.

Überwachen leicht gemacht

Ganz ohne Hilfe kann sich in Zukunft jeder selbst beschützen. Mit „PyCaSSo", einem intelligenten Überwachungssystem von Studierende des Studiengangs Computer Science and Media. Eine IP-Kamera nimmt Bilder auf, die das Programm verarbeitet, indem es Muster erkennt, lernt und katalogisiert. Einem teuren Picasso im Wohnzimmer steht also nichts mehr im Weg. Planung leicht gemacht Ein durchorganisierter Einsatz wird künftig leichter für die Freiwillige Feuerwehr in Hohenacker. Ein Student der Medieninformatik entwickelte eine Webanwendung, die es ermöglicht, Termine, Einsatzberichte und Planung übersichtlich online zu verwalten. Jedes Feuerwehr-Mitglied kann sich in kürzester Zeit über Uhrzeit, Ort und Anzahl der Teilnehmer eines Einsatzes oder eines Meetings informieren. Die Anwendung könnte auch auf andere Einheiten übertragen werden. Ebenfalls von einem Medieninformatik-Student stammt eine realistische Darstellung menschlicher Haut für Videospiele, die dem Spieler eine noch tieferes Eintauchen in das Spiel zu ermöglicht.

Stuttgarts schönste Augenblicke

Ruhiger war es in der Bibliothek der HdM. Dort hatten Studierende des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement eine einzigartige Perspektive von Stuttgart gezeigt. Ihre Fotoausstellung „Stuttgart Tag & Nacht - Impressionen einer Stadt" überzeugte auch Landliebhaber von der Stadt. Zu sehen waren beispielsweise der Kleine Schlossplatz mit dem Kunstmuseum, die Schwabstraße in Stuttgart, der Hauptbahnhof, das Neue Schloss und das Staatstheater.

Laute Musik und viele Farben

Bunt wurde es im Treppenstudio der HdM. Der Film „Dancing Colours" beschrieb Holi, das große Farbenfest der Inder. Dafür hatten sich sieben Studenten der Audiovisuellen Medien mit zwei Kameras ausgerüstet durch die Menge bewegt, bemüht nicht im Wasser- und Farbhagel unterzugehen. Neue Arbeiten zum Stauen und Mitmachen werden bei der nächsten MediaNight an der HdM vorgestellt. Sie findet am 24. Januar 2013 statt.

 

VERÖFFENTLICHT AM

02. Juli 2012

KONTAKT

Kerstin Lauer
Telefon0711 8923 2020
E-Mailpresse@hdm-stuttgart.de

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