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Semesterferien

Reise-Tipps für Daheimbleiber

Schon gesehen? Deutschlands erste Tankstelle, sein einziges Skateboard-Museum oder dessen größte Sammlung an unechten Schweinen? Auch die Daheimbleiber können in Stuttgart noch einiges entdecken. Wir geben Tipps, um die Semesterferien bunter zu gestalten und die Region zu erkunden.

Waschzuber-Rafting in Tripsdrill (Foto: www.tripsdrill.de)

Waschzuber-Rafting in Tripsdrill (Foto: www.tripsdrill.de)

Highspeedrutsche in Sensapolis (Foto: Reiner Pfisterer/Sensapolis)

Highspeedrutsche in Sensapolis (Foto: Reiner Pfisterer/Sensapolis)

Dromedare auf dem Kamelhof (Foto: www.kamelhof.de)

Dromedare auf dem Kamelhof (Foto: www.kamelhof.de)

Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist bekannt als Autostadt, für ihre Verlage oder die nahe gelegenen Weinberge. Mit über 600 000 Einwohnern ist sie die sechsgrößte Stadt in Deutschland. Da lässt es sich gut vom Hauptbahnhof die Königsstraße entlang bummeln und viele Sehenswürdigkeiten, wie das Schloss oder das Kunstmuseum, entdecken.

Von Bunkern, Taschenlampen und Kuschelschweinen

Wer mal etwas anderes sehen will, kann zum Beispiel kostenfrei in Deutschlands einziges Skateboard-Museum im Keller des Filmhauses gehen (sonntags von 16 bis 20 Uhr geöffnet) oder ins Schweine-Museum nahe des alten Schlachthofs mit durchgehend warmer Küche (4 Euro für Studenten). Kleine Zeitreisen können zum Beispiel mit dem Stuttgarter Schutzbauten-Verein unternommen werden, die den Besucher hinab führen in die ehemaligen Bunkerzentren, wie dem Tiefbunker Feuerbach oder den Winkelturm. An Führungen können Interessierte jeden letzten Sonntag im Monat für 7 Euro pro Person teilnehmen. In unregelmäßigen Abständen können auch archäologische Funde unter dem Alten Schloss angesehen werden. Dazu muss über das Landesmuseum die Führung "Vergangenheit tief unter Stuttgart" für 14 Euro gebucht werden. Dort lässt sich auch ein nächtlicher Taschenlampen-Rundgang durchs Museum reservieren.

Sportlich in der Natur

Für sportliche Literaturliebhaber sind die literarischen Radwege in Baden-Württemberg zu empfehlen. Auf Touren mit bis zu 60 Kilometern Länge können so die Spuren von Hölderlin, Hesse, Mörike, Schiller und Co. abgefahren werden. Entsprechende Broschüren mit zehn Radtouren gibt es kostenlos als PDF-Dateien im Internet. Zwischendurch lassen sich gut kleine Pausen an einem See oder Fluss machen. Genauso kommen Wanderfreunde auf ihre Kosten: So gibt es in der Umgebung zahlreiche Weinwanderwege, bei denen auch ein Abstecher in eines der Wein- und Keltenmuseen gemacht werden kann. Für die Kunstliebhaber empfiehlt sich der Skulpturenpfad durch die Weinberge in Strümpfelbach, der von 39 Skulpturen aus Bronze und Stein dreier Künstler gesäumt ist.

Etwas abenteuerlicher wird es im Abenteuerpark am Schloss Lichtenstein, bei dem neun Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen erklettert werden können (18 Euro für Studenten). Am 21. September kann sogar nachts geklettert werden. Ähnlich ist der Hochseilgarten Fellbach, der Schnupperkurse für 25 Euro und Halbtagskurse für 45 Euro anbietet. Wer zu den Tierfreunden zählt und schon im Stuttgarter Zoo Wilhelma (6 Euro für Studenten) war, kann sich zum Beispiel die über 200 frei laufenden Berberaffen auf dem Affenberg des Schlosses in Salem ansehen (7 Euro für Studenten) oder zum Kamelreiten in den Kamelhof nach Ebhausen-Rotfelden fahren (6 Euro für Erwachsene).

Erlebnisse für die Sinne

Natürlich gibt es in Baden-Württemberg auch zahlreiche Freizeit- oder Erlebnisparks. Dazu gehören die bekannten wie der Europa-Park in Rust (37,50 Euro), der Holiday Park in Haßloch (26 Euro, online 23 Euro) oder das Legoland in Günzburg (38 Euro, online ab 30,40 Euro). Bei einigen lohnt sich der Besuch am eigenen Geburtstag besonders, denn da ist der Eintritt frei: Zu denen zählen der Indoor-Erlebnispark Sensapolis in Sindelfingen (sonst 15 Euro), der Erlebnispark Tripsdrill in Cleebronn (sonst 24 Euro) oder das Erfahrungsfeld der Sinne "Eins+Alles" in Welzheim (sonst 6,50 Euro/8 Euro für Studenten). Kostenfrei ist der Barfußpark in Dornstetten-Hallwangen, der zahlreiche Gefühlserlebnisse für die Füße bietet (um eine Spende von 2 Euro wird gebeten). Frei zugänglich sind auch der Zauberwald in Fichtenau-Wildenstein, der Gütersteiner Wasserfall in Bad Urach oder die Triberger Wasserfälle bei Freiburg, die zu den höchsten in Deutschland zählen.

Schnitzeljagd durch Stuttgart

Oder man bleibt in Stuttgart und entspannt zum Beispiel auf dem Höhenpark Killesberg mitten in der Stadt, besucht den Chinesischen Garten, geht mal ins Carl-Zeiss-Planetarium (4 Euro für Studenten) oder macht mit Freunden eine Schnitzeljagd durch die Stadt (19 Euro pro Person, dauert knapp vier Stunden). Zudem gibt es diverse Stadtfeste, wie das Sommer- oder Lichterfest. Am 15. September eröffnet auch die große Landesausstellung über "Die Welt der Kelten". Wer mehr auf Autos steht, sollte das Gartenhäuschen der Villa von Gottlieb Daimler, dem Erfinder des Benzinmotors, in der Taubenheimstraße 13 in Bad Cannstadt aufsuchen. Das war quasi die erste Tankstelle der Welt, denn hier lagerte Daimler das Benzin seinen Motorwagen. Der Eintritt dazu ist frei.

Franziska Böhl

Freier Eintritt in Stuttgarter Museen

Staatsgalerie Stuttgart: mittwochs und samstags in die Sammlungen (gilt nicht für Sonderausstellungen)

Württembergischer Kunstverein Stuttgart: frei für Stuttgarter Studierende

Landesmuseum Baden-Württemberg: freier Eintritt in die Dürnitzhalle (Ständesaal im Alten Schloss mit der Ausstellung: Köpfe mit Charakter, und die Kunstkammer der württembergischen Herzoge – aktuell in der Eingangshalle im Museum), den Fruchtkasten am Schillerplatz (Musikinstrumentensammlung) sowie ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss

Porsche-Museum in Zuffenhausen: freier Eintritt am Geburtstag (Nachweis über Personalausweis)

Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart: mittwochs ab 13 Uhr

Hegel-Haus in der Eberhardstraße 53

Zoologisches und Tiermedizinisches Museum im Schloß Hohenheim 1 (sonntags 10 bis 16 Uhr)

Ifa-Galerie (Institut für Auslandsbeziehungen) am Charlottenplatz 17

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