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Hochschule der Medien

Startup Center

Second Screen App von HdM-Alumni überzeugt Berlin

Drei Absolventen des Masterstudiengangs Elektronische Medien der HdM erhalten Gründerstipendien zur Entwicklung ihrer innovativen Second Screen App. Mit Förderzuschlag zum 1. November 2013 haben Jürgen Gomeringer, Phillipp Rottmann und Michael Stachurski die Arbeit im HdM Startup Center aufgenommen. Das einjährige EXIST-Stipendium ermöglicht ihnen, die Entwicklungsphase ihrer Second Screen App "spotgun" zu finanzieren und sich ganz auf das Gründungsvorhaben zu konzentrieren.

Zur Detailansicht Philipp Rottmann, Michael Stachurski und Jürgen Gomeringer (vorne) mit ihrem Mentor Prof. Dr. Nils Högsdal (hinten links) und Prof. Dr. Alexander W. Roos, Rektor der HdM. Foto: Johanna Kutter

Philipp Rottmann, Michael Stachurski und Jürgen Gomeringer (vorne) mit ihrem Mentor Prof. Dr. Nils Högsdal (hinten links) und Prof. Dr. Alexander W. Roos, Rektor der HdM. Foto: Johanna Kutter

Fernsehen galt bis vor wenigen Jahren als das Leitmedium der Gesellschaft - man sprach in diesem Zusammenhang oft von einem "modernen Lagerfeuer", auf das die ganze Familie gebannt starrte. Mit der Verbreitung internetfähiger Smartphones veränderte sich das Fernsehverhalten vieler Rezipienten wesentlich: die Zuschauer nutzen parallel zum TV-Konsum ihr mobiles Endgerät, um das Gesehene gemeinsam mit den (virtuellen) Freunden zu teilen oder um mehr Informationen zu einer Sendung zu erhalten. Die parallele Nutzung eines zweiten Bildschirms während des laufenden Fernsehprogramms wird als "Second Screen" bezeichnet und gehört aktuell zu den brennendsten Themen in der TV-Branche.

App verfolgt "Echtzeit-Gamification"-Ansatz

Hier klinkt sich die Geschäftsidee der drei Gründer ein: Mit "spotgun" spielt eine Live-Community während des TV-Programms gegeneinander. Das Game nutzt den TV-Werbeblock dabei als "Spielbrett". So macht "spotgun" den Werbeblock von einer ungeliebten Unterbrechung zum unterhaltsamen Zeitvertreib und erhöht die Kontakte der werberelevanten Zielgruppe mit der geschalteten Werbung. Die App verfolgt dabei einen innovativen "Echtzeit-Gamification"-Ansatz und grenzt sich damit von bereits existierenden Second Screen Anwendungen wie TVSMILES, Couchfunk und Zapitano ab. Das hat auch den Projektträger des EXIST-Stipendienprogramms in Berlin überzeugt und führte zur Bewilligung einer Fördersumme von über 90.000 Euro.

Idee während Masterarbeiten entstanden

Die Idee zu "spotgun" basiert auf wissenschaftlichen Arbeiten der Gründer: in ihren Masterarbeiten untersuchten sie den Einfluss des Second Screen Trends auf die deutsche TV-Landschaft und innovative Erlösmodelle für die werbetreibende Industrie im Bereich des Second Screen. Ihr Studium bereitete sie fachlich auf ihr Gründungsvorhaben vor. Durch Erfahrungen, welche die Gründer vor dem Studium an der HdM - Jürgen Gomeringer ist gelernter Bankkaufmann - oder während der früheren Selbstständigkeit (Michael Stachurski) sammeln konnten, sowie der Teilnahme an Gründerseminaren des Startup Centers eigneten sie sich das betriebswirtschaftliche Know-how an, das zusätzlich zur Fach- und Branchenkenntnis für eine erfolgreiche Gründung unerlässlich ist.

HdM-Professor als Mentor

Neben ihrem EXIST-Mentor, Dr. Nils Högsdal, Professor für Corporate Finance und Entrepreneurship im Studiengang Medienwirtschaft, unterstützt ein großer Kreis an HdM-Professoren das Team. Für einen erfolgreichen Markteintritt wollen sich die Gründer wichtige Kooperationspartner, wie den Bundesverband Medien und Marketing e.V. und die Red Bull Media House GmbH, mit denen die Gründer bereits in Gesprächen stehen, ins Boot holen.

Johanna Kutter

VERÖFFENTLICHT AM

23. Dezember 2013

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