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Hochschule der Medien

Audiovisuelle Medien

Auf dem Tandem ins Glück

Die Impro-Live-Dating-Show "Rosen Runter" brachte am 30. Juni 2015 die Spontanität zurück auf den Bildschirm. Die im Rahmen der Studioproduktion Fernsehen im Studiengang Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien (HdM) entstandene Show begeisterte und unterhielt die Zuschauer.

Das Konzept der Sendung ist schnell erklärt: Drei Kandidaten buhlen um das Herz einer Singlefrau. Der Clou: Weder die Herzdame noch ihre drei Anwärter kennen ihre Rollen, sie entwickeln die Charaktere erst in der Sendung. In vier Spielen mussten die Kandidaten ihr Improvisationstalent unter Beweis stellen, sich in Sekundenschnelle auf neue Situationen einlassen und das Publikum von sich überzeugen, denn: Am Ende kann nur einer gewinnen.

Von der Kirchturmspitze auf die Achterbahn

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Für wen wird sie sich entscheiden?
Von den ersten beiden Dates über das Kennenlernen der Großmutter bis zum Beziehungsstreit nach dem Zusammenziehen: Was die Kandidaten - Schauspieler des Improvisationstheaters "Kanonenfutter" - erwartete, erfuhren sie erst kurz vor dem jeweiligen Spiel. Das Publikum wurde dabei aktiv in die Show einbezogen, indem es Vorschläge zum Inhalt der Szenen machte. Im Laufe der Sendung bekamen die Zuschauer die unterschiedlichsten Situationen zu sehen, wie etwa ein singendes Rendezvous auf der Kirchturmspitze, ein rückwärts ablaufendes Date auf der Achterbahn, eine Unterrichtsstunde für die Oma im Fliegenfischen und einen Streit übers Geschirrspülen. Mit Leichtigkeit meisterten die Improvisationskünstler die Herausforderungen. Am Ende der Show applaudierte das Publikum Kandidat Nummer 3 zum Sieger und gemeinsam mit seiner Traumfrau radelte er auf dem Tandem dem Sonnenuntergang entgegen.

Ein Semester voller Spannung

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Die Studenten besetzten alle Positionen im Livebetrieb selbst.
Ein Semester lang arbeitete das 20-köpfige Produktionsteam, bestehend aus Studenten verschiedener Semesterstufen des Studiengangs Audiovisuelle Medien, an der Umsetzung einer Fernsehsendung. Ob Konzeption, Produktion oder Technik - die Studenten übernahmen alle Positionen. Insbesondere die Tage kurz vor der Live-Show verlangten dem gesamten Team viel Durchhaltevermögen ab. "In den letzten beiden Wochen haben wir häufig von 9 Uhr bis 23 Uhr gearbeitet, um den Zuschauern eine perfekte Fernsehsendung zu bieten", so Felix Lang vom Produktionsteam.

Für die Schauspieler des Improvisationstheaters "Kanonenfutter" war eine Fernsehsendung, die zudem live übertragen wurde, eine neue Erfahrung: "Es war eine aufregende Zusammenarbeit. Die gesamte Crew ist einfach großartig und es ist bemerkenswert, was das Team auf die Beine gestellt hat", so Tim Weber (Kandidat Nummer 3, Frank) und Merle Giebeler (Oma) von Kanonenfutter im Anschluss an die gelungene Show.

Auch Prof. Susanne Mayer, die das Projekt gemeinsam mit dem Lehrbeauftragten Hans-Peter Birke-Malzer betreute, freute sich über das Endergebnis. "Bis zum Schluss war es ein sehr spannendes Projekt, da man nicht vorhersagen konnte, ob das Improvisationstheater auch auf dem Bildschirm funktionieren würde. Wir hatten ein geniales Team mit tollen Ideen und technischem Know-how."

Isabell Meurers

VERÖFFENTLICHT AM

03. Juli 2015

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