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Hochschule der Medien

Die Alumni der HdM, Teil 41

"Ich schaue immer wieder mal vorbei"

Michael Kyburz machte 2015 seinen Bachelorabschluss im deutsch-chinesischen Studiengang Druck- und Medientechnologie an der Hochschule der Medien (HdM). Seit März 2016 hat er als Trainee einen spannenden und abwechslungsreichen Job bei der MBO Maschinenbau Oppenweiler Binder GmbH & Co. KG. Trotzdem kommt er immer wieder gerne an die HdM zurück.

HdM-Alumnus Michael Kyburz, Foto: privat

HdM-Alumnus Michael Kyburz, Foto: privat

Große Fenster, hell und freundlich - so gestaltet sich der Arbeitsplatz von Michael Kyburz im Gebäude der MBO Maschinenbau Oppenweiler Binder GmbH & Co. KG, deren Hauptsitz in Sichtweite der schönen Burg Reichenberg angesiedelt ist. Neben seinem Arbeitsplatz in Deutschland ist Kyburz für seine Firma immer wieder auch bei Auslandseinsätzen in der Außenstelle in Peking, China, tätig.

Alumnisprechstunde mit ...

Name: Michael Kyburz
Alter: 24
Studiengang an der HdM: Deutsch-Chinesischer Studiengang Druck- und Medientechnologie (B. Eng.)
Jahr des Studienabschlusses: 2015
Thema der Abschlussarbeit: "Aspekte zur Arbeitssicherheit in der Abteilung 'Druckweiterverarbeitung' der Hochschule der Medien Stuttgart"

Stationen nach der HdM:
- Teilzeitarbeit bei der Canon Deutschland Business Services GmbH (Oktober bis Dezember 2015)
- Trainee-Programm bei der MBO Maschinenbau Oppenweiler Binder GmbH & Co. KG (seit März 2016)

Berufsbezeichnung: Trainee im Produkt- und Projektmanagement

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Student?
Michael Kyburz: Schwer zu sagen. Ich hatte meine Exmatrikulationsbescheinigung schon in den Händen, bevor ich meine Verteidigung hinter mir hatte. Ich hatte nicht das Gefühl, dass das Student-Sein schlagartig endet. Vor ein paar Monaten habe ich eine E-Mail bekommen, die besagte, dass in wenigen Tagen mein HdM-Email-Account nicht mehr funktionieren würde. Ich glaube, damit ist dieses Kapitel also wirklich zu Ende. Ich schaue trotzdem ab und zu noch vorbei.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?
Michael Kyburz: Es ist ein seltsames Gefühl, die Rückmeldezeit verstreichen zu lassen und keine neuen Vorlesungen mehr für das kommende Semester anzumelden. Mir kam es immer so vor, als wäre das Studium wie eine Art Skisprungschanze, die einen weiterführt und in der Spur hält. Wenn es zu Ende ist, muss man zusehen, wie man selbst zurechtkommt und dass man da landet, wo man hinmöchte. Damit hatte ich aber glücklicherweise Erfolg.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?
Michael Kyburz: Normalerweise da, wo das Licht am besten war, das Raumklima den Außentemperaturen getrotzt hat und man sich in guter Gesellschaft befand. Wenn man bis spät abends in seinen Skripten versunken war und unauffällig in einer Ecke saß, wurde manchmal urplötzlich im gesamten Gebäude das Licht ausgeschaltet. Da bis dahin der Smartphone-Akku normalerweise auch schon aufgegeben hatte, war der Weg nach draußen mitunter ein Abenteuer für sich – ein guter Tagesabschluss.

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?
Michael Kyburz: Soweit ich mich erinnere, ziemlich früh. Man bewegte sich selbstverständlich voller Elan und morgendlicher Frische hinaus Richtung Vorlesung und erschien meist pünktlich im Vorlesungssaal.

HdM: Was machen Sie heute als erstes, wenn Sie anfangen zu arbeiten?
Michael Kyburz: Normalerweise schaue ich zuallererst unterwegs nochmal in meinem Kalender nach, wie sich der jeweilige Tag voraussichtlich gestalten wird.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?
Michael Kyburz: Ich mochte insbesondere die Vorlesungen von Prof. Dr. Heinrich Witting. Ich fand sowohl die Themen, als auch seinen Erklärstil sehr gut. Hinzu kommt, dass er sich freundlicherweise immer Zeit genommen hat, um im Rahmen von persönlichen Gesprächen aufgekommene Fragen und Unsicherheiten zum Thema Abschlussarbeit aus der Welt zu schaffen. Leider hatte ich keine einzige Vorlesung bei Prof. Volker Jansen. Durch Zufall bin ich auf der Suche nach einem Thema für meine Abschlussarbeit auf ihn gestoßen. Er war als Erstbetreuer für das Thema "Arbeitssicherheit" sofort Feuer und Flamme und hat großzügige Unterstützung bei der Planung, Strukturierung und Umsetzung der Arbeit angeboten. Natürlich hat Herr Jansen im Gegenzug eine angemessene Leistungsbereitschaft erwartet. In jedem Fall wäre ich ohne diesen Herrn heute nicht dort, wo ich jetzt bin.

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben und warum?
Michael Kyburz:  Sehr positiv ist mir "Präsentation und Kommunikation" von Prof. Roland Kiefer in Erinnerung geblieben. Es war im Prinzip ein "Mitmachseminar", in dem die Wirkung auf seine Mitmenschen bei der täglichen Kommunikation, in Verhandlungen und bei Präsentationen unter die Lupe genommen wurde. Obwohl es sich dabei um eine vergleichsweise kleine Veranstaltung gehandelt hat, halte ich sie durch die interessanten, offenen Diskussionen und Aufgaben für eine der nachhaltigsten.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Student wären?
Michael Kyburz: Ich würde das machen, was man sich am Anfang des Semesters immer so vornimmt: Von Beginn an regelmäßig die Skripte und Literaturvorschläge lernen, mitschreiben und stets die Ordnung über seine Unterlagen wahren ... aber das haben wahrscheinlich schon andere Leute behauptet. Auf jeden Fall würde ich dem Hochschulradiosender HORADS 88,6 von Anfang an beitreten.

HdM: An was arbeiten Sie gerade?
Michael Kyburz: Vor kurzem bin ich von unserem Standort in Peking zurückgekehrt, wo ich daran mitarbeite, den Service für unsere Produkte weiter auszubauen. Außerdem arbeiten wir dort an der fortschreitenden Einführung neuer Hightech-Maschinen, die im hiesigen Markt auf immer größere Nachfrage treffen.

 

Kristina Simic

VERÖFFENTLICHT AM

05. Oktober 2016

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