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Verbundprojekt 02. Juni 2017

Mehr Professorinnen für Lehre und Forschung

Sieben Hochschulen engagieren sich gemeinsam, um noch mehr talentierte Frauen für Lehre und Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zu begeistern. Dafür haben sie im April 2017 das Verbundprojekt "HAW-Mentoring - Traumberuf Professorin" ins Leben gerufen, das für vier Jahre mit rund 300.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert wird.

Sieben Hochschulen wollen gemeinsam Frauen für den Beruf als Professorin begeistern
Sieben Hochschulen wollen gemeinsam Frauen für den Beruf als Professorin begeistern
In dem Programm werden Tandems zwischen Mentees und Mentoren gebildet
In dem Programm werden Tandems zwischen Mentees und Mentoren gebildet

Die Karlsruher Hochschule für Technik und Wirtschaft, die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen, die Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg, die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg, die Hochschulen Mannheim und Konstanz sowie die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) wollen gemeinsam mehr Frauen für den Beruf als Professorin gewinnen. Langfristig möchten sie den Anteil weiblicher Bewerbungen auf ausgeschriebene Professuren signifikant erhöhen - mit dem Programm "Traumberuf Professorin". Es richtet sich gezielt an promovierte Frauen aus Wirtschaft und Verwaltung sowie an Doktorandinnen verschiedener Hochschulen, die für eine spätere Berufung auf eine HAW-Professur in Frage kommen.

In dem Programm werden 95 Tandems zwischen Mentees aus der Wirtschaft und Mentorinnen oder auch Mentoren einer HAW gebildet. So und durch den Kontakt der Mentees untereinander findet eine Vernetzung von Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft statt, die es erleichtert, bei zukünftigen Berufungsverfahren gezielt Bewerberinnen zu erreichen, die entweder direkt am Mentoring-Programm teilgenommen haben oder aber über Kontakte zu potenziellen Kandidatinnen verfügen. Ein weiterer Bestandteil des Programms ist ein einjähriges, qualifizierendes Begleitprogramm.

Coaching, Mentoring und Training als Qualifikationsangebot

"Durch das Mentoring-Programm können die Hochschulen für angewandte Wissenschaften ein Netzwerk zu Frauen aus der Wirtschaft auf- und ausbauen, sie mit dem Berufsbild vertraut machen, für die Beteiligung an Berufungsverfahren als externe fachkundige Frauen sowie gemeinsame Forschungsprojekte gewinnen, und sie schließlich für eine Bewerbung auf eine Professur begeistern", erläutert Prof. Dr. Sarah Spitzer, Gleichstellungsbeauftragte der HdM.

Neben dem Austausch im Mentoring-Tandem und den Netzwerktreffen werden die Mentees an Informations- und Fortbildungsangeboten teilnehmen, wie zum Beispiel an Fachvorträgen oder Schulungen im Bereich der Hochschuldidaktik. In gemeinsamen Projekten, Lehrveranstaltungen oder im wissenschaftlichem Austausch machen sich die Frauen ein Bild von den Tätigkeiten einer Professorin und knüpfen gleichzeitig wichtige Kontakte für eine berufliche Zukunft an einer HAW.

Start im Herbst 2017

Die erste Runde des Programms "Traumberuf Professorin" beginnt im Herbst 2017. Bis dahin sollen 25 Mentees ausgewählt und die Tandems gebildet werden. Anlaufstelle für Interessentinnen ist die Koordinierungsstelle des Verbundes an der Karlsruher Hochschule Technik und Wirtschaft.

Weiterführende Links

www.traumberuf-professorin.de

Kontakt

Name:
Prof. Dr. Sarah Spitzer  Elektronische Visitenkarte
Funktion:
Professorin
Studiengang:
Online-Medien-Management (Bachelor, 7 Semester, Zulassung bis SS 2014)
Fakultät:
Fakultät Information und Kommunikation
Raum:
I208, Nobelstraße 8 (Nobelstraße 8)
Telefon:
0711 8923-3161
E-Mail:
spitzer@hdm-stuttgart.de
Name:
Prof. Sissi Closs
 
Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
Telefon:
0721 925 2987, 0172 8229666
E-Mail:
sissi.closs@hs-karlsruhe.de

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