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Kunst am Bau 27. Juni 2017

Turn the lights on!

Die Hochschule der Medien (HdM) hat ein neues Kunstwerk, das bei Berührung leuchtet, und das "Grenzlicht" initialisiert, einen Stahlwürfel, der seine Premiere am Stuttgarter Hafen hatte. Dieses Licht- und Ton-Kunstwerk wurde am 27. Juni 2017 im Foyer der HdM von Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos feierlich präsentiert.

Die Studenten Tim Dieckmann, Aline Müller und Marcus Schreiter enthüllten das "Grenzlicht".
Die Studenten Tim Dieckmann, Aline Müller und Marcus Schreiter enthüllten das "Grenzlicht".
Kunst zum Anfassen: Die Röhren des Stahl-Streben-Würfels leuchten auf.
Kunst zum Anfassen: Die Röhren des Stahl-Streben-Würfels leuchten auf.
Das Projektteam mit dem Rektor Alexander W. Roos (rechts, Fotos: HdM Stuttgart / Jordan)
Das Projektteam mit dem Rektor Alexander W. Roos (rechts, Fotos: HdM Stuttgart / Jordan)

"Heute ist ein freudiges Ereignis, denn hier an der HdM entstehen so viele tolle Dinge, die leider nur kurz Aufmerksamkeit erhalten. Jetzt haben wir die Gelegenheit, eine studentische Leistung länger zu präsentieren", sagt Prof. Dr. Alexander W. Roos bei der Enthüllung des "Grenzlichts" im Foyer des HdM-Gebäudes in der Nobelstraße 10. Das "Grenzlicht" ist ein offener Stahl-Streben-Würfel mit Querverstrebungen und einer Verbindung zu einer Logo-Tafel am Fenster.

Von innen nach außen strahlen

Der Kubus ist interaktiv gestaltet und ein Zusammenspiel von Licht und Ton-Elementen, um die Vielseitigkeit der HdM zu zeigen. In seiner Rede betonte der Rektor, dass mit dieser neuen Installation "etwas ausgelöst wird: Es zeigt, wie wir von innen nach außen wirken, denn etwas in der Medienwelt zu verändern, ist unsere Aufgabe." Dies wird bei der Licht- und Ton-Installation durch eine Leuchtröhre am Boden symbolisiert, die zu einer Logo-Tafel führt. Berührt jemand die Leuchtröhren in der Mitte des Würfels, leuchten nicht nur diese, sondern auch die Logo-Tafel, die nach außen zeigt. "Der Würfel passt zu unserem Selbstverständnis und unserer Tätigkeit hier", erklärt Ursula Drees, Professorin im Studiengang Audiovisuelle Medien und verantwortlich für die Studioproduktion Event Media.

Die Studenten geben den Ton an

Das "Grenzlicht" ist ein Projekt dieser Studioproduktion und hat die Studenten über drei Semester herausgefordert. Tim Dieckmann, Marcus Schreiter und Aline Müller haben das Konzept in diesem Semester umgesetzt. "Es war schon eine Herausforderung, vor allem technischer Art. Aber die Zusammenarbeit hat echt sehr gut funktioniert", sagt Tim Dieckmann, der von Anfang an bei dem Projekt dabei war. Das gemeinsame Arbeiten lobte auch Steffen Mühlhöfer, der das Team mit Prof. Ursula Drees betreute. "Es ist wertvoll, Kollegen zu haben, die einem helfen und dazu beitragen, dass so etwas entsteht", sagt Mühlhöfer. Genau diese Zusammenarbeit zwischen Kollegen, zwischen Dozenten und Studenten sowie das Zusammenspiel der einzelnen Fakultäten und Studiengänge zeigt auch das neue Symbol der HdM. "Der Musikkubus ist ein offenes Gebilde, dessen Verstrebungen alle möglichen Richtungen unserer Hochschule widerspiegeln - und die Studenten können diese Verstrebungen mit ihrer Berührung zum Leuchten und Klingen bringen", so Drees.

Interessierte können sich selbst ein Bild machen: Das "Grenzlicht" steht im Foyer der HdM und wartet darauf, aufzuleuchten.

Marleen Kledig

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