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MediaNight 02. Februar 2018

"The Show must go on"

Interessierte, Freunde und Verwandte konnten am 1. Februar 2018 das Können der Studenten der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) bestaunen. Nahezu alle Studiengänge boten den Gästen an der MediaNight eine bunte Mischung aus selbstproduzierten Filmen, Virtual Reality-Erfahrungen, Printprodukten oder Apps. Die rund 100 Medienprojekte entstanden im Rahmen des Wintersemesters 2017/2018.

Die MediaNight war sehr gut besucht
Film-Fans konnten sich wie jedes Semester die Kurzfilmreihe der Studenten der Audiovisuellen Medien anschauen. Die circa 50-minütigen Präsentationen der neun Filme fanden im Audimax oder im Hardcut, einem Kinosaal der HdM, statt. Neben Trickfilmen wie "0711 Tokyo", der die japanische Hauptstadt mit der Schwabenmetropole Stuttgart zeichnerisch verknüpfte, zeigten die Studenten auch Arbeiten mit beeindruckenden visuellen Effekten. Der Film "Away" zog den Zuschauer mit eindrücklichen Bildern der Landschaft und Bewohner Zyperns in seinen Bann. Bei "Alive" konnten die Gäste faszinierende Berg-Szenen sowie leuchtende Sternenhimmel in Kanada sehen. Der Thriller "Shift" handelte von einem Marketing-Angestellten, der sein Privatleben durch zahlreiche Überstunden auf das Spiel setzt. Während einer Nachtschicht verwandelt er sich in einen wahnsinnigen Mörder.

Science-Fiction live erleben

Die Projekte der Studenten waren bunt und innovativ, Fotos: Niels Keller, Alisa Kringler
Bei der Studioproduktion EventMedia "Mission Amber" konnten MediaNight-Gäste in die Haut einer Raumschiff-Crew schlüpfen, die die Welt vor dem Untergang retten sollte. Studenten der Studiengänge Audiovisuelle Medien und Medienwirtschaft installierten hierfür eine Weltraumszenerie aus verschiedenen Stationen. Nachdem die Mission erfüllt wurde, erhielten die Gäste einen "Button der Tapferkeit". Studenten des Studiengangs Medienwirtschaft zeigten bei ihrem Projekt "Zukunfts(t)räume" zukunftsbezogene Herausforderungen der Medienindustrie. Gäste wurden in einem abgedunkelten Raum mit Hörspielen, interaktiven Videoscreens und Hologrammen durch vier entwickelte Zukunftsszenarien geführt.

"Rock'n'Roll" des Produktdesigns

Der Hindernisparkour der Studenten des Studiengangs Integriertes Produktdesign
Ihre Kommilitonen aus dem neuen Bachelorstudiengang Integriertes Produktdesign stellten ihre ersten Projekte vor. Pinkfarbene Streifen auf dem Boden führten die Besucher auf kunstvolle Weise zum Ort der Ausstellungsstücke. "Die Studenten sollten eine Parkettierung im Raum gestalten. Auch wenn alle die gleiche Aufgabe hatten, wurden dabei viele verschiedene Materialien und Formen verwendet", erklärt Prof. Burkard Fritz. Aus den Parkettierungen entstand ein Hindernis-Parkour für ferngesteuerte Bälle, die von den Gästen bedient werden konnte.

Nützliche Apps und lustige Games
Eine Konzept-App für das Fußballerlebnis im Jahr 2018 entwarfen Studenten des Masterstudiengangs Computer Science and Media. Mithilfe von Augmented Reality, Sprachassistenz und Second-Screen-Lösungen sollen Zuschauer künftig mehr von WM-Spielen haben. Beispielsweise kann man via Sprachassistenz auf dem Fernsehbildschirm jederzeit detaillierte Infos über einzelne Fußballspieler abrufen, ohne dabei die Sendung unterbrechen zu müssen. Studenten der Wirtschaftsinformatik und der digitalen Medien zeigten ihr interaktives Virtual Reality Lernspiel, das Kindern den Verdauungsprozess spielerisch erklären soll. Interessierte konnten das Spiel testen und mithilfe einer VR-Brille in den menschlichen Verdauungstrakt eintauchen. Um vom Dünndarm in den Dickdarm zu gelangen, musste der Spieler verschiedene Aufgaben bewältigen.

Im Foyer des Hauptgebäudes in der Nobelstraße 10 stellte sich der Studiengang Druck- und Medientechnologie vor. Gäste konnten dort Taschen mit futuristischen Motiven bedrucken. Zudem wurde das Buchprojekt "In der Strafkolonie" gezeigt. Die Erzählung von Franz Kafka wurde von den Studenten in ihrem selbst produzierten Buch mit Fotos und kreativen Elementen neu inszeniert. Das autonome Shuttle wurde dieses Semester im Rahmen des Projekts "Casi" von Studenten der Medieninformatik weiterentwickelt. Das Team hat Möglichkeiten der sozialen Interaktion untersucht. Durch Fragen zu bestimmten Vorlieben sollen Mitfahrer des Shuttles "gematcht" werden. Somit könnten langweilige Taxi-Fahrten in Zukunft vermieden werden.

90 Prozent Blut, Schweiß und Tränen?
"Wenn man selbst ein Projekt stemmen muss, ist die MediaNight im Vorlauf natürlich stressig. Aber wenn sie dann stattfindet zahlt sich der Stress wirklich aus. Man sieht - neben dem, was man selbst auf die Beine gestellt hat - auch viele tolle Projekte der anderen Studiengänge", so Kathrin Schwarz, die im fünften Semester Druck- und Medientechnologie mit der Vertiefungsrichtung Digital Publishing studiert. Die MediaNight ist der Höhepunkt eines jeden Semesters an der HdM. Bei der hochschulöffentlichen Veranstaltung werden Projektarbeiten aus fast allen Studiengängen vorgestellt. Am 5. Juli 2018 findet die nächste MediaNight statt.

Anna-Maria Relle

Impressionen der MediaNight im Wintersemester 2017/18
(Fotos: Niels Keller, Alisa Kringler)

Klicken Sie auf ein Bild um die Fotostrecke zu starten.



Weiterführende Links

Website der MediaNight

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