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Studieren. Wissen. Machen.

Hochschule der Medien

Intra- und Entrepreneurship (tech)

Technologie trifft auf Gründergeist an der HdM

Eingeschrieben im Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) können Studenten einen Job ausüben und sich gleichzeitig weiterbilden. Ihre Erfahrungen und das Wissen aus dem Beruf können sie in das Studium integrieren. So qualifizieren sie sich für eine spätere Führungsposition in der technologieorientierten Unternehmensgründung und -leitung oder für eine Schnittstellenposition in einem innovativen Unternehmen.

Carolin Wurst (Foto: privat)

Carolin Wurst (Foto: privat)

Das berufsbegleitende Masterstudium wird von der Hochschule der Medien (HdM) und der Universität Stuttgart gemeinsam angeboten. Es richtet sich insbesondere an Fach- und Führungskräfte, die nach dem Abschluss vorwiegend in technologieorientierten Unternehmen und Start-ups arbeiten wollen, und an Gründungsinteressierte, Innovatoren, Analysten und Coaches. "Die Inhalte interessieren mich privat, aber auch beruflich passen diese sehr gut zu meinen Aufgaben. Ich muss ständig unternehmerisch denken und entwickle Ideen und Strategien in verschiedensten Bereichen für unsere Kunden", erzählt Carolin Wurst, die seit dem Wintersemester 2017/2018 an der HdM Intra- und Entrepreneurship (tech) studiert. Nebenbei arbeitet sie als Junior Strategist bei Liganova, einer Agentur für Markenkommunikation in Stuttgart. Im ersten Semester belegt Carolin Wurst Module wie "Business Development", "System Dynamics" und "Produktentwicklung". Die ersten Berührungspunkte mit technologischen Themen hatte sie im Fach System Dynamics. Bisher findet Carolin Wurst das Studium sehr interessant. "Die Inhalte sind fordernd und kratzen nicht nur an der Oberfläche", sagt die 23-Jährige.

Studium mit Online- und Präsenzphasen

Das Masterstudium ist nach dem Blended-Learning-Prinzip aufgebaut und kombiniert Online- und Präsenzphasen. Damit das Arbeiten nebenher möglich ist, finden diese vorwiegend abends oder ganztägig am Freitag und Samstag statt. Dabei machen die online-basierten Phasen den größten Teil des Studiums aus und ermöglichen ein flexibles und ortsunabhängiges Lernen. Die Dauer des Studiums ist abhängig von dem individuellen Workload und den Vorqualifikationen aus dem Erststudium. "Es ist wichtig, eine gute Balance zwischen Arbeitszeit, Studium und Freizeit zu finden. Ich habe meine Arbeitszeit auf 80 Prozent reduziert und komme damit gut zurecht", meint Carolin Wurst. Der Kontakt zu ihren Kommilitonen sei trotz der reduzierten Anzahl an Präsenzterminen sehr eng. Die Studenten haben sich schnell kennengelernt und bleiben auch außerhalb der Hochschule in Kontakt. Über die Lernplattform ILIAS und Online-Konferenzen tauschen sie sich untereinander und mit ihren Dozenten regelmäßig aus. Am Masterstudium gefällt ihr, dass sie sich in ihrem Beruf weiterentwickeln und Praxiserfahrung sammeln kann. "Dadurch verändert sich die Lern-Motivation, da ich einige theoretische Inhalte direkt in den Berufsalltag integriere", berichtet Carolin Wurst.

Der Weg zur praxisnahen Weiterbildung

Voraussetzung für das berufsbegleitende Masterstudium ist ein bereits abgeschlossenes Hochschulstudium in den Studienrichtungen Wirtschaftswissenschaften oder Ingenieurwissenschaften. Auch inhaltlich verwandte Vorlesungen, welche erfolgreich abgeschlossen wurden, zählen. Carolin Wurst studierte beispielsweise Werbung und Marktkommunikation an der HdM und besuchte Vorlesungen zu Eventmanagement. Außerdem müssen Studienbewerber bereits ein Jahr Berufserfahrung mitbringen. Im Einzelfall kann der Prüfungsausschuss jedoch über die Zulassung in Form eines Auswahlgesprächs entscheiden. Neuen Master-Studienanfängern empfiehlt die junge Frau, den Aufwand nicht zu unterschätzen und regelmäßig zu lernen. "Es kann anstrengend sein neben dem Berufsalltag zu lernen. Um trotzdem am Ball zu bleiben, plane ich mir an manchen Abenden und am Wochenende feste Lernzeiten ein".

Das Masterstudium kann immer zum Wintersemester aufgenommen werden. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September eines jeden Jahres. Einzelmodule können das ganze Jahr über belegt werden und für das Masterstudium angerechnet werden.

Selina Spieß

VERÖFFENTLICHT AM

21. Februar 2018

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Ulrich Eggert

am 27.02.2018 um 13:09 Uhr

Der Aufbau des Studiengangs wird aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

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